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Freitag, 10. Januar 2014

Der Greifer (1957)

Siegfried Lowitz, Hans Albers

Der Greifer ist ein deutscher Kriminalfilm aus dem Jahr 1958, der unter der Regie von Eugen York entstand. Die Uraufführung fand am 20. März 1958 im Ufa–Palast in Köln statt.

Handlung:

Otto Dennert, auch „Der Greifer“ genannt, ist Kommissar der Mordkommission bei der Kriminalpolizei in Essen. Der Greifer ist wegen seiner unkonventionellen Methoden und seinen Kontakten zur sogenannten Unterwelt bekannt. Er steht kurz vor seiner Pensionierung, als die Stadt von einer Serie von Frauenmorden erschüttert wird. Während seiner Ermittlungen in dem Fall erreicht er die Altersgrenze und wird pensioniert. Dr. Schreiber wird sein Nachfolger und ermittelt nun zusammen mit Harry Dennert („Dennert Zwo“), Otto Dennerts Sohn, gegen den Frauenmörder. Dennert ist von deren Erfolg nicht überzeugt, zumal er bereits einen Verdacht hegt. Mit Hilfe seiner ihm zugewandten Bekannten aus dem kriminellen Milieu versucht er auch im Ruhestand den Frauenmörder zu fassen.
Dann erlebt Ursula Brandt, die neue Freundin von Harry Dennert, einen Überfall des Frauenmörders...

Altersfreigabe FSK 16

Stab:

Regie Eugen York
Drehbuch Curt J. Braun
Produktion Kurt Ulrich Film GmbH (Kurt Ulrich)
Musik Hans-Martin Majewski
Kamera Ekkehard Kyrath
Schnitt Ingrid Wacker

Besetzung:

 Hans Albers: Otto Friedrich Dennert, Kriminaloberkommissar
 Hansjörg Felmy: Harry Dennert
 Susanne Cramer: Ursula Brandt
 Horst Frank: Josef Schmitz
 Mady Rahl: Toni
 Werner Peters: Mücke
 Siegfried Lowitz: Dr. Schreiber
 Maria Sebaldt: Kriminalassistentin
 Ernst Stankovski: Willi Goede
 Agnes Windeck: Frau Schmitz
 Carsta Löck
 Lia Eibenschütz: Frau Mertens
 Karl Hellmer: Karl Mertens
 Herbert Hübner: Polizeipräsident
 Else Reval
 Fritz Wagner: Emil
 Reinhard Kolldehoff: Willy
 Hans Schwarz
 Hanita Hallan
 Georg Gütlich
 Bärbel Wycisk: Evchen
 Panos Papadopulos: Heini, der Taschendieb
 Joachim Röcker: Tankwart

Siegfried Lowitz wurde später die Hauptrolle in der Reihe Der Alte spielen.

http://dfiles.eu/files/bsjb55787

Dienstag, 19. November 2013

Witwer mit fünf Töchtern (1957)

Helmut Lohner, Heinz Erhardt

Witwer mit fünf Töchtern ist eine deutsche musikalische Filmkomödie des Regisseurs Erich Engels aus dem Jahr 1957 mit Heinz Erhardt in der Hauptrolle.

Handlung:

Schlossverwalter Friedrich Scherzer ist Vater von fünf Töchtern, um die er sich seit dem Tod seiner Frau kümmert. In dem Schloss, das nach dem Krieg in amerikanischen Besitz übergegangen ist, sorgt der Witwer für die Erhaltung des Schlosses, pflegt die Kunstschätze und die große Schlossbibliothek. Da er seinen Beruf sehr ernst nimmt, hat er nicht immer genügend Zeit, seinen Pflichten als Vater nachzukommen. Eine Krankheit der fünfjährigen Jule führt die Nachbarin Frau Hansen vorübergehend in das Haus der Scherzers. Sie hält es für ihre Pflicht, das Kind gesund zu pflegen. Während dieser Zeit lernt sie nach und nach die Sorgen und Nöte der Familie kennen.
Aufgrund von Verdächtigungen aus der Nachbarschaft besucht eine Mitarbeiterin des Jugendamts die Familie. Irrtümlich geht Scherzer davon aus, dass Frau Hansen die Anzeige erstattet hat...

Altersfreigabe FSK 12

Stab:

Regie Erich Engels
Drehbuch Rolf Becker,Alexandra Becker, Erich Engels
Produktion Filmatelier Göttingen
Musik Heino Gaze, Heinz Erhardt, Curth Flatow (Liedtexte), Frank Cornély-Wilczek, Delle Haensch
Kamera Willy Winterstein

Besetzung:

 Heinz Erhardt: Friedrich Scherzer
 Susanne Cramer: Karin Scherzer
 Helmuth Lohner: Dr. Klaus Hellmann
 Lotte Rausch: Frau Hansen
 Christine Kaufmann: Ulla Scherzer
 Angelika Meissner: Marie Scherzer
 Vera Tschechowa: Anne Scherzer
 Elke Aberle: Julchen Scherzer
 Iván Petrovich: Mr. Pepperkorn
 Michl Lang: Altfeld
 Peter Vogel: Fred
 Alexander Ebermayer von Richthofen: Jäcky
 Marina Ried: Frau Kostowitsch
 Carsta Löck: Frl. Nessel
 Lotte Brackebusch: Meta Sengstake
 Maly Delschaft: Berta Sengstake
 Nora Minor: Fräulein Forsch
 Chris Howland: Mr. Printice

Die Außenaufnahmen entstanden unter anderem auf Schloss Berlepsch bei Witzenhausen.

Susanne Cramer heiratete wie im Film auch in Wirklichkeit Helmuth Lohner, doch nach einer handgreiflichen Eifersuchtsszene liessen sich die beiden nach nur fünf Monaten scheiden, um danach ein zweites Mal zu heiraten. Doch auch diese Ehe hielt nur kurz.

http://dfiles.eu/files/y54339dgo 

Dienstag, 24. September 2013

Ober, zahlen! (1957)

Paul Hörbiger, Hans Moser

Ober, zahlen! ist ein österreichischer Spielfilm von E. W. Emo aus dem Jahr 1957. Er entstand nach einer Filmnovelle von Jutta Bornemann, wurde im Atelier Sievering der Wien-Film gedreht und erlebte am 27. Juni 1957 im Stuttgarter Universum seine Premiere.

Handlung:

Die beiden Oberkellner Gustav und Franz sind beste Freunde und gemeinsam in einem Wiener Kaffeehaus angestellt. Die Geschäfte laufen schlecht, da die modernen Espressos den alteingesessenen Kaffeehäusern die Gäste nehmen. Nur wenige Stammgäste halten dem Haus die Treue und nicht alle können ihren Kaffee prompt bezahlen. Der neue Piccolo Fritz, Neffe der reichen Berlinerin Frieda, ist zudem ungeschickt und schnodderig, bleibt jedoch, da Gustav in Frieda verliebt ist. Beide Oberkellner träumen von einem eigenen kleinen Kaffeehaus...

Altersfreigabe FSK 12

Stab:

Regie E. W. Emo
Drehbuch August Rieger, Hugo Wiener
Produktion ÖFA, Schönbrunn-Film
Musik Hans Lang
Kamera Sepp Riff
Schnitt Leopoldine Pokorny

Besetzung:

 Paul Hörbiger: Gustav
 Hans Moser: Franz
 Mady Rahl: Frieda Lempke
 Lucie Englisch: Marie
 Michael Cramer: Kurt
 Sabine Hahn: Mitzi
 Rudolf Carl: Panigl
 Lotte Ledl: Mali
 Wolfgang Jansen: Piccolo Fritz
 Karin Himboldt: Susi
 Fritz Muliar: Oswald
 Herta Konrad: Fräulein Hummel
 Peter Gerhard: Choleriker
 Hans Unterkircher: Schachspieler
 Ferdinand Mayerhofer: Hofrat
 Franz Böheim: Betrunkener

http://dfiles.eu/files/i5yt9ox5o

Donnerstag, 19. September 2013

Der müde Theodor (1957)

Loni Heuser. Heinz Erhardt

Der müde Theodor ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1957 mit Heinz Erhardt in der Hauptrolle. Das Drehbuch entstand nach einem Bühnenstück von Max Neal und Max Ferner.

Handlung:

Theodor Hagemann steht unter der Fuchtel seiner herrischen Ehefrau Rosa Hagemann, Inhaberin einer Marmeladenfabrik. Sein Bemühen, junge Künstler zu fördern, ist ihr schon lange ein Dorn im Auge. Ihr Ratsuchen bei einem Psychiater scheitert jedoch, als sich dieser ebenfalls als Kunstliebhaber herausstellt. Die mütterliche Abneigung gegen die Kunst ist auch der Grund dafür, dass Tochter Jenny ihr ihre Verlobung mit dem Komponisten Harald Steinberg verheimlicht. Harald fiebert der Uraufführung seines jüngsten Werkes entgegen, die entscheidend für seine Karriere ist.
Als Theodor einen Prozess verliert, weil er für einen erfolglosen Dichter gebürgt hat, lässt ihn seine Frau, kurz bevor sie verreisen muss, für unmündig erklären. Jedoch braucht Theodor dringend Geld, da er - nach einigen Verwicklungen - die Schulden der jungen Sängerin Lilo Haase bezahlt hat, deren Hab und Gut samt Klavier sonst gepfändet worden wäre...

Altersfreigabe FSK 12

Stab:

Regie Géza von Cziffra
Drehbuch Franz Gribitz, Géza von Cziffra (als Peter Trenck)
Produktion Deutsche Film Hansa
Musik Heino Gaze
Kamera Willy Winterstein
Schnitt Martha Dübber

Besetzung:

 Heinz Erhardt: Theodor Hagemann
 Renate Ewert: Lilo Haase
 Peter Weck: Felix
 Loni Heuser: Rosa Hagemann
 Karin Baal: Jenny
 Albert Rueprecht: Harald Steinberg
 Werner Finck: Dr. Karl Findeisen
 Kurt Großkurth: Walter Steinberg
 Wolfgang Neuss: Direktor Noll
 Hubert von Meyerinck: Wilhelm Schulze
 Wolfgang Müller: Chefkoch
 Franz-Otto Krüger: Professor Linck
 Joseph Offenbach: Rafael Cacozzo
 Ralf Wolter: Gerichtsvollzieher Storch
 Wolfgang Heyer: Fritz Kümmel
 Reinhard Kolldehoff: Hotelgast
 Herbert Weißbach: Pfandleiher
 Balduin Baas: Hoteldiener Anton
 Horst Beck: Regierungsrat Stammfest
 Elfie Pertramer: Frieda

http://dfiles.eu/files/qw1fkgg1s

Dienstag, 23. Juli 2013

Anders als du und ich [§ 175] (1957, English subtitles)


Anders als du und ich [§ 175] ist ein bundesdeutscher Film aus dem Jahre 1957 von Veit Harlan.

Handlung:

Der 17-jährige Gymnasiast Klaus Teichmann hat eine enge Beziehung zu seinem Schulfreund Manfred und gerät über diesen in homosexuelle Kreise um den Antiquitätenhändler Dr. Boris Winkler, in dessen Haus junge Männer mit elektronischer Musik und moderner Kunst bekannt gemacht werden. Die Eltern Teichmann sind wegen der homosexuellen Neigungen ihres Sohnes besorgt, und Vater Teichmann stellt eine Anzeige gegen Dr. Winkler. Da gegen diesen aber nichts vorliegt und ihm kein unsittliches Vergehen nachgewiesen werden kann, wird das Verfahren eingestellt.

Mutter Teichmann versucht mittels der hübschen Haustochter Gerda, ihren Sohn wieder auf die rechte Bahn zu bringen...

Altersfreigabe     FSK 18

Stab:

Regie     Veit Harlan
Drehbuch     Felix Lützkendorf
Wissenschaftliche Beratung: Hans Giese
Produktion     Arca-Filmproduktion GmbH (Gero Wecker)
Musik     Erwin Halletz, Oskar Sala
Kamera     Kurt Grigoleit
Schnitt     Walter Wischniewsky

Besetzung:

    Christian Wolff: Klaus Teichmann
    Paula Wessely: Christa Teichmann
    Paul Dahlke: Direktor Werner Teichmann
    Hans Nielsen: Max Mertens
    Ingrid Stenn: Gerda Böttcher
    Friedrich Joloff: Dr. Boris Winkler
    Herbert Hübner: Verteidiger Dr. Schwarz
    Kurt Vespermann: Dr. Schmidt
    Hilde Körber: Frau Glatz
    Gunther Theil: Manfred Glatz
    Paul Esser: Kommissar
    Siegfried Schürenberg: Staatsanwalt
    Peter Nijinski: Carlos
    Otto Graf: Gerichtspräsident
    Hans Schumm: Jugendpsychologe
    Marcel André: Travestiekünstler
    Heinz Lingen: Diener Maurice
    Susanne Paschen: Petra

Die FSK gab den Film, der zunächst unter dem Titel Das dritte Geschlecht eingereicht wurde, in West-Deutschland vorerst nicht frei. Später kam eine veränderte, von der FSK ab 18 freigegebene Fassung mit teils nachgedrehten, teils nachsynchronisierten Szenen in die Kinos. Die neue Fassung trug den Namen Anders als du und ich [§ 175]. In Österreich lief der Film unverändert unter dem alten Arbeitstitel Das dritte Geschlecht.

http://dfiles.eu/files/sghyjnps8

Mittwoch, 17. Juli 2013

Der Kaiser und das Wäschermädel (1957)


Der Kaiser und das Wäschermädel ist ein österreichischer Spielfilm von Ernst Neubach aus dem Jahr 1957. Er lief auch unter dem Titel So küßt man nur in Wien.

Handlung

Wien im Jahr 1910: Der erfolglose Maler Hans Herrlinger liebt die junge Franzi Stiglmeier, die in einem Konfektionshaus als Laufmädchen arbeitet. Sie bringt die neuen Kleider zu den Kundinnen, die jedoch nur selten zahlen. Stattdessen erhält Franzi nur Heiratsanträge und Küsse von den Herren, obwohl sie bereits dem Oberlehrer von Schwan versprochen ist. Franzis Chef, der Konfektionär Ludwig Springbrunn, ist über sein Personal verzweifelt, denn selbst Kassiererin Thusnelda, die hin und wieder als Modell der altmodischen Kleider herhalten muss, zeigt wenig Freude an der Arbeit. Kurze Zeit später steht Springbrunns Laden vor dem Aus, zumal Springbrunn selbst regelmäßig seine Belegschaft entlässt, um sie später wieder einzustellen.

Eines Tages fasst sich Hans ein Herz und gesteht Franzi seine Liebe. Sie weist ihn ab, doch bringt Hans sie wenig später dazu, in einem Café mit ihm zu tanzen. Auch Franzis Mutter Rosa, die als Waschfrau für das Kaiserhaus arbeitet, und Franzis Verlober von Schwan sind anwesend und sehen schließlich, wie Hans Franzi nach einem schwungvollen Tanz küsst. Rosa ist entsetzt und sieht die Ehre ihrer Tochter in Gefahr. Sie weiß nicht, wer Hans ist, und zeigt ihn bei der Polizei und schließlich bei verschiedenen Ministerien an. Als niemand ihre Beschwerde bearbeitet, schreibt sie an den Kaiser Franz Joseph I. persönlich einen Brief, den sie in einem frischgeplätteten kaiserlichen Nachthemd versteckt...

Altersfreigabe     FSK 16

Stab:

Regie     Ernst Neubach
Drehbuch     Ernst Neubach
Produktion     Alfred Stöger für Wiener Mundus
Musik     Hans May
Kamera     Ernst W. Kalinke
Schnitt     Renate Jelinek

Besetzung:

    Germaine Damar: Franzi Stiglmeier
    Peter Weck: Hans Herrlinger
    Grethe Weiser: Rosa Stiglmeier
    Wolf Albach-Retty: Erzherzog Max
    Rudolf Vogel: Ludwig Springbrunn
    Ernst Waldbrunn: Portier Anton
    Lotte Lang: Thusnelda
    Peter W. Staub: Herr von Schwan
    Oskar Sima: Polizeikommissär
    Oskar Wegrostek: Polizeipräsident
    Erik Frey: Ministerpräsident

Der Kaiser und das Wäschermädel entstand als musikalisches Lustspiel. Neben zahlreichen operettenhaften Melodien sind auch die Kilima Hawaiians mit dem Titel "Auf einer Südseeinsel" zu hören. Die Filmkostüme schufen Leo Bei und Margarethe Volters, die Filmbauten stammen von Leo Metzenbauer. Hans May schrieb für diesen Film seine letzte Originalkomposition. Der Film erlebte am 20. Dezember 1957 im Luxor in Karlsruhe seine Filmpremiere.

http://dfiles.eu/files/mx027t42w

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Vater sein dagegen sehr (1957)


Vater sein dagegen sehr ist ein deutscher Spielfilm von Kurt Meisel aus dem Jahr 1957. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Horst Biernath aus dem Jahr 1953. Die Uraufführung war am 12. September 1957.

Handlung:

Schriftsteller Lutz Ventura bekommt eines Tages die Nachricht, dass seine Schwester gestorben ist. Sie hinterlässt zwei Kinder, die er nach der Beerdigung vorübergehend bei sich aufnimmt, da Frau Roeckel, die Schwester des vor fünf Jahren gestorbenen Vaters der Kinder, mit ihrem Mann in Urlaub fährt.

Lutz und die Kinder freunden sich sehr an. Die beiden möchten nicht mehr weg von ihrem Onkel, doch der hat in seiner Turmwohnung nicht viel Platz, hat nur wenig Geld und möchte demnächst heiraten...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Kurt Meisel
Drehbuch     Hans Jacoby
Produktion     Kurt Ulrich
Musik     Michael Jary
Kamera     Kurt Hasse
Schnitt     Wolfgang Wehrum

Besetzung:

    Heinz Rühmann: Lutz Ventura
    Marianne Koch: Margot Sonnemann
    Hans Leibelt: Pfarrer Miesbach
    Paul Esser: Friedrich Roeckel
    Edith Schollwer: Ottilie Roeckel
    Agnes Windeck: Fürsorgerin
    Luigi Malipiero: Briefträger
    Franz-Otto Krüger: Standesbeamter
    Kurt Meisel: Schneider
    Maren-Inken Bielenberg: Traudl
    Rolf Pinegger: Rudi, Knabe
    Hans Waldemar Anders: Schulvorsteher

http://depositfiles.com/files/fcibrn1v7

Freitag, 21. Dezember 2012

Monpti (1957)


Monpti ist der Titel einer deutschen Literaturverfilmung von Helmut Käutner, die am 12. September 1957 (Lichtburg Essen) Kinopremiere hatte.

Im Pariser Park Jardin du Luxembourg lernen sich ein junger, ungarischer Student und die 17-jährige Anne-Claire kennen. Sie nennt ihn Monpti – also mon petit – „mein Kleiner“. Die beiden verlieben sich ineinander und verleben eine glückliche Zeit. Anne-Claire behauptet, Tochter eines reichen Elternhauses zu sein, aber Monpti kommt bald dahinter, dass sie tatsächlich aus ärmlichen Verhältnissen kommt...

Parallel wird die Geschichte eines zweiten Paares gezeigt, dessen Beziehung in starkem Kontrast zur Haupthandlung steht.

Altersfreigabe     FSK 16

Stab:

Regie     Helmut Käutner
Drehbuch     Helmut Käutner, Gábor von Vaszary, Willibald Eser
Produktion     Harald Braun
Musik     Bernhard Eichhorn
Kamera     Heinz Pehlke
Schnitt     Anneliese Schönnenbeck

Besetzung:

    Romy Schneider: Anne-Claire
    Horst Buchholz: Monpti
    Mara Lane: Nadine
    Boy Gobert: Monpti II
    Olive Moorefield: Zaza
    Bum Krüger: Herr von Nr. 17
    Iska Geri: Frau von Nr. 17
    Bobby Todd: Fliegenäugiger
    Joseph Offenbach: Redaktionssekretär
    Helmut Käutner: Erzähler
    Willibald Eser: Bekannter von Monpti II

http://depositfiles.com/files/rca969bce

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Robinson soll nicht sterben (1957)


Robinson soll nicht sterben ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1957. Der Film mit Romy Schneider, Horst Buchholz und Erich Ponto in den Hauptrollen entstand nach dem gleichnamigen Theaterstück von Friedrich Forster.

Handlung:

Daniel Defoe ist der berühmte Schriftsteller und Autor von Robinson Crusoe, aber zum Vergnügen auch Geschichtenerzähler für die Jungen Ben, Charly und Jim, die hart in der Baumwollfabrik arbeiten müssen, in der auch Maud Cantley (Romy Schneider) arbeitet, bei deren Mutter Defoe zur Untermiete lebt. Defoe war einst Berater von König Georg II. (Großbritannien), doch seitdem er bei dem in Ungnade gefallen ist und Defoes Bücher verboten wurden, weil zu viele Matrosen sich nach dem Vorbild des Robinson auf die Inseln flüchten, kann er sich nur mühsam durchs Leben schlagen. Noch dazu ist er mit seinem Sohn Tom (Horst Buchholz) zerstritten. Tom macht Schulden und kommt deshalb ins Schuldgefängnis. Doch sein Vater ist unbeugsam und möchte ihm auch jetzt nicht helfen...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Josef von Báky
Drehbuch     Emil Burri
Produktion     neue deutsche Filmgesellschaft (Harald Braun)
Musik     Georg Haentzschel
Kamera     Günther Anders
Schnitt     Claus von Boro

Besetzung:

    Romy Schneider: Maud Cantley
    Horst Buchholz: Tom
    Erich Ponto: Daniel Defoe
    Magda Schneider: Mrs. Cantley
    Mathias Wieman: König Georg II.
    Gustav Knuth: Carlton Heep
    Rudolf Vogel: Mr. Herodes Pum
    Elisabeth Flickenschildt: Miss Hackett
    Günther Lüders: Dr. Drinkwater
    Roland Kaiser: Ben
    Wolfgang Condrus: Charly
    Urs Hess: Jim
    Gert Fröbe: Mr. Gillis
    Joseph Offenbach: Mr. Miles
    Ernst Fritz Fürbringer: Lord Horace
    Siegfried Lowitz: Mr. Greene
    Mario Adorf: Bertie
    Heinrich Gretler: Mr. Wilde
    Karl-Heinz Peters: Benson
    Rudolf Rhomberg: Sam

Keine historische Biografie, aber warmherzige, munter inszenierte und gespielte Unterhaltung.

http://depositfiles.com/files/mivj0hxrj

Sonntag, 2. September 2012

Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957, nederlandse ondertitels)


Das Finale der Trilogie, gedreht sowohl in Italien als auch Österreich, sollte von einem vierten Film gefolgt werden, der jedoch nicht mehr zustande kam. Ernst Marischka plante ein Eifersuchtsszenario zwischen Sissi und der französischen Kaiserin Eugènie. Die Verfilmung scheiterte am Widerstand Romy Schneiders, die sich weigerte, noch länger die Sissi zu spielen.

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Kaiserin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Uta Franz: Prinzessin Helene
    Walther Reyer: Graf Gyula Andrássy
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Josef Meinrad: Oberst Böckel
    Senta Wengraf: Gräfin Bellegarde
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz-Karl
    Hans Ziegler: Hofrat Dr. Seeburger
    Sonia Sorel: Henriette Mendel
    Klaus Knuth: Prinz Ludwig
    Albert Rueprecht: Erzherzog Ferdinand-Max
    Peter Neusser: Graf Batthyani
    Franca Parisi: Helena
    Egon von Jordan: Carlo
    Johannes Ferigo: Graf Czaky
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Ida Gabor: Margit
    Walter Regelsberger: Fürst Windischgrätz
    Dolores Hubert: Kindermädchen
    Guido Wieland: italienischer Adeliger
    Herbert Prikopa: Diener in der Scala
    Oskar Wegrostek: Wirt
    Chariklia Baxevanos: Helena auf Korfu
    Helene Lauterböck: Fürstin Esterházy
    Susanne von Almassy
    Ingrid Oberleitner
    Dorothea Neff
    Erik Frey
    Inge Holzleitner
    Brigitte Treichler
    Hans Unterkircher
    Karl Ehmann
    Josef Menschik
    Frank Steinberg
    Helga Jesch, Tochter von Prinz Ludwig
    Silvia Leier
    Sussie Nejedly

Sissi lebt zurückgezogen vom Wiener Hofzeremoniell in Gödöllő, Ungarn. Hier wird ihr bald darauf eine Romanze mit Graf Andrássy nachgesagt...

http://depositfiles.com/files/r945d4cib

Mittwoch, 29. August 2012

Nachts im Grünen Kakadu (1957)


Irene Wagner ist zwar Leiterin des Instituts Wagner – Tanz- und Anstandslehre sowie Enthemmungen, selbst jedoch äußerst zugeknöpft. Zum Leidwesen ihrer jüngeren Schwester Renate verbietet sie jeden modischen Tanz im Institut, die Schüler bleiben aus und die geerbten Schulden ihres Vater zwingen Irene schließlich, nach und nach sämtliche Möbel zu verpfänden...

Stab:

Regie     Georg Jacoby
Drehbuch     Curt J. Braun
Helmuth M. Backhaus
Produktion     Walter Koppel für Real-Film, Hamburg
Musik     Michael Jary
Kamera     Willy Winterstein
Schnitt     Klaus Dudenhöfer

Besetzung:

    Marika Rökk: Irene Wagner
    Dieter Borsche: Dr. Maybach
    Renate Ewert: Hilde Wagner, Irenes Schwester
    Gunnar Möller: Knut Peters, Medizinstudent
    Hans Nielsen: Onkel Eduard Reichmann
    Loni Heuser: Tante Henriette
    Willy Maertens: Onkel Otto, ihr Mann
    Trude Hesterberg: Faktotum Frl. Koldewey
    Fred Raul: Haase, Geschäftsführer im Grünen Kakadu
    Ludwig Linkmann: Psychiater Prof. Hagedorn
    Joseph Offenbach: Gerichtsvollzieher Balduin
    Christa Williams: Sängerin
    Frank Forster: Sänger
    Helmut Ketels: 1. Tänzer
    Conrad Cristofolini: 2. Tänzer
    Heinz Holl: 3. Tänzer

Als Grundlage für Nachts im Grünen Kakadu diente der Schwank Der doppelte Mensch von Wilhelm Jacoby, dem Vater von Georg Jacoby. Nachts im Grünen Kakadu wurde 1957 in den Real-Film-Studios in Hamburg-Wandsbek gedreht. Das Szenenbild stammte von Albrecht Becker, die Kostüme schuf Erna Sander. Der Film erlebte am 28. November 1957 im Turm-Palast in Frankfurt am Main sowie im Berliner Ufa-Pavillon seine Premiere. Von der Presse wurde Nachts im Grünen Kakadu als „Comeback-Film“ Marika Rökks bezeichnet. Sie selbst schrieb in ihrer Biografie: „Es rauschte noch einmal. Das Wirtshaus im Spessart und Nachts im Grünen Kakadu lagen Nase an Nase als Renner. Im Berliner Marmorhaus war Premiere, und siehe da, neben meinen ‚alten‘ Verehrern hatten sich auch ganz viele junge Leute eingefunden, die mir ihre Begeisterung zeigten.“

Im Film sind verschiedene Lieder zu hören:

    Marika Rökk: Nachts im Grünen Kakadu
    Marika Rökk: Ich hab so ein Gefühl
    Marika Rökk: Eine schwache Stunde
    Marika Rökk: Es träumen zwei Herzen von Liebe
    Christa Williams: Gitarren-Boogie
    Frank Forster: Manina

http://depositfiles.com/files/74vp8buly