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Dienstag, 17. Dezember 2013

Was ist denn bloß mit Willi los? (1970)

Heinz Erhardt

Was ist denn bloß mit Willi los? ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1970 nach dem Theaterstück Wem Gott ein Amt gibt von Wilhelm Lichtenberg. In der doppelten Hauptrolle ist Heinz Erhardt zu sehen, weitere Auftritte haben Ralf Wolter, Rex Gildo, Willy Reichert und viele andere bekannte Schauspieler und Sänger der 70er Jahre. Die Uraufführung erfolgte am 17. Juli 1970.

Handlung:

Steuerinspektor Willi Winzig ist zwar nur ein kleiner Finanzbeamter, dafür hat er aber ein großes Herz für seine „Kunden“. In besonderen Härtefällen verschwinden die Akten der zahlungsunfähigen oder -unwilligen Steuerschuldner einfach im Wandschrank. Nachdem alle Schränke gefüllt sind, entsorgt Willi die Unterlagen einfach in den Papierkorb. Dummerweise entdeckt die Putzfrau die Akten und legt sie Willis Vorgesetztem, dem gestrengen Regierungsrat Motzmann auf den Schreibtisch. Drei Wochen vor seiner Pensionierung kommt Willis Verhalten so ans Licht, und Motzmann will mit einem Disziplinarverfahren dafür sorgen, dass Willi die Pensionsansprüche verliert.
Glücklicherweise hat Willis Freund Felix eine gute Idee: Willi soll „verrückt“ spielen, damit man ihn für seine Taten nicht zur Verantwortung ziehen kann. Willi mischt dementsprechend Motzmanns Büro auf, der ihn prompt für einen Irren hält. Just in diesem Moment erhält Motzmann Besuch vom Staatssekretär Kuhländer, der den spontanen Ausbruch Willis aber scheinbar völlig falsch versteht – er hält ihn für den normalsten Beamten im ganzen Haus...

Altersfreigabe FSK 6

Stab:

Regie Werner Jacobs
Drehbuch Eckart Hachfeld
Produktion Rialto Film (Horst Wendlandt)
Musik Heinz Alisch
Kamera Karl Löb
Schnitt Walter von Bonhorst

Besetzung:

 Heinz Erhardt: Willi Winzig
 Ralf Wolter: Felix Klein
 Ruth Stephan: Annie Engel
 Stella Mooney: Helga Winzig
 Rex Gildo: Frank Kuhländer
 Helen Vita: Frau Stirnima
 Willy Reichert: Staatssekretär Kuhländer
 Wolfgang Lukschy: Dr. Finz
 Friedrich Schoenfelder: Dr. Senn
 Paul Esser: Motzmann
 Ingrid van Bergen: Dr. Sigrid Kubin
 Inge Wolffberg: Fräulein Grauvogel
 Fred Howe: Professor Klappmüller
 Max Nosseck: Aga ben Nemzich
 Rudolf Schündler: Fridolin
 Rut Rex: Lebedame
 Evelyn Gressmann: Krankenschwester

Willi Winzig ist eine Figur aus dem Lustspiel Wem Gott ein Amt gibt von Wilhelm Lichtenberg. Heinz Erhardt hatte Winzig zuvor bereits mehr als 500 Mal auf der Bühne verkörpert. 1962 wurde der Episodenfilm Willi Winzig als Teil des Heinz Erhardt Filmfestivals in der ARD ausgestrahlt. Am 1. Januar 1971 wurde darüber hinaus eine Inszenierung des Bühnenstücks mit Erhardt in der Hauptrolle unter dem Titel Das hat man nun davon durch die Nordprogramm Theatergastspiele als Aufzeichnung des ZDF im Fernsehen gesendet. In dem Film Unser Willi ist der Beste wurde die Geschichte um Winzig 1971 fortgesetzt.
Heinz Erhardt porträtiert den Finanzbeamten Willi Winzig und zieht alle Register des Kalauerns. Seinen verhassten Chef Motzmann bezeichnet er etwa als "Schwotte" (Mischung aus Schwabe und Schotte), der nur im Juli und August heize, weil dann das Öl am billigsten sei. Auch die Schreibkraft Annie Engel bekommt ihr Fett weg – sie sei ein "großer weißer Vogel", was er damit begründet, dass die Dame sofort zur Gewerkschaft rennen würde, wenn er sie mit "dumme Gans" titulierte.

http://dfiles.eu/files/nohng8jrv

Montag, 24. Juni 2013

Bambule (1970)


Irene (Dagmar Biener) tut und sieht aus wie Ulrike!

Bambule ist ein deutsches Fernsehspiel aus dem Jahr 1970; Regie führte Eberhard Itzenplitz, das Drehbuch stammte von Ulrike Meinhof. Die Ausstrahlung des Films war für den 24. Mai 1970 in der ARD geplant, wurde nach der Beteiligung der Drehbuchautorin Ulrike Meinhof an der Befreiung von Andreas Baader am 14. Mai aber abgesetzt. Die Ähnlichkeiten zwischen dem Film und der Geschichte der RAF sind unübersehbar.

Stab:

Regie     Eberhard Itzenplitz
Drehbuch     Ulrike Meinhof
Produktion     Dieter Waldmann
Musik     Rolf A. Wilhelm
Kamera     Ulrich Burtin
Schnitt     Helga Brüning

Besetzung:

    Petra Redinger: Iv
    Christine Diersch: Monika
    Dagmar Biener: Irene
    Barbara Schöne: Heidi
    Antje Hagen: Frau Lack
    Marlene Riphahn: Frau Timm
    Hansi Jochmann: Karin
    Ursula Diestel: Irenes Mutter

Ulrike Meinhof sollte den fertigen Film bis auf ein paar Szenen nie zu sehen bekommen. Die Journalistin verschwand nach der Befreiung Andreas Baaders im Untergrund. Bambule ist 1994, also mit 24 Jahren Verspätung, erstmals in den dritten Programmen der ARD gezeigt worden.

http://dfiles.eu/files/2glvmwto5

Freitag, 7. Juni 2013

Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern (1970)


Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern ist eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs Rolf Olsen, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle übernahm Heinz Erhardt. Die Uraufführung fand am 26. November 1970 im Ufa-Theater in Hannover statt.

Handlung:

Willi Hirsekorn und seine Familie liegen ständig mit den Nachbarn Buntje im Streit. Eine Familie will stets die andere übertreffen. Als im Geschäft die beiden Frauen der Familien aufeinandertreffen, prahlt Mizzi Buntje mit dem Urlaub, den man in Italien zu verbringen gedenke. Sieglinde Hirsekorn steht dem in nichts nach und erzählt, dass man im Urlaub auch in Italien weilt. Nur weiß der Rest der Familie noch nichts davon...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Rolf Olsen
Drehbuch     Rolf Olsen
Produktion     Allianz Filmproduktion GmbH, Berlin (Heinz Willeg), Terra Filmkunst GmbH
Musik     Erwin Halletz
Kamera     Franz Xaver Lederle
Schnitt     Renate Willeg

Besetzung:

    Heinz Erhardt: Willi Hirsekorn
    Ruth Stephan: Sieglinde Hirsekorn
    Günther Jerschke: Heimo Buntje
    Käte Jaenicke: Mizzi Buntje
    Hans Terofal: Luitbert
    Irina von Bentheim: Lotti Hirsekorn
    Nicolai von Bentheim: Kuno Hirsekorn
    Angelika Baumgart-Frey: Petra Buntje
    Klaus-Hagen Latwesen: Herbert
    Almut Berg: Clementine
    Siegfried Munz: Adrian
    Giulia del Fabro: Paola
    Rolf Olsen: Romolo
    Totò Mignone: Giuseppe

Heinz Erhardt sang in dem Film das bekannte Lied „Immer wenn ich traurig bin (trink ich einen Korn)“.

http://dfiles.eu/files/hz6q2srm6

Donnerstag, 26. Juli 2012

Die Lümmel von der ersten Bank 5 - Wir hau'n die Pauker in die Pfanne (1970)


Für den fünften Teil der „Lümmel“-Reihe stand dem Produzenten Franz Seitz zum zweiten Mal der Regisseur Harald Reinl zur Verfügung. Als feste Hauptdarsteller der Reihe sah man Hansi Kraus, Theo Lingen, Uschi Glas, Rudolf Schündler, Ruth Stephan, Balduin Baas und Hans Terofal. Für Gastrollen konnte man unter anderem Fritz Wepper und Karl Schönböck verpflichten.

http://depositfiles.com/files/kx4uclkop