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Montag, 9. Dezember 2013

Das Sonntagskind (1956)

Heinz Rühmann, Hannelore Bollmann

Das Sonntagskind, Alternativtitel Schneider Wibbel, ist eine deutsche Filmkomödie von Kurt Meisel aus dem Jahr 1956. Sie beruht auf Motiven des Bühnenstücks Schneider Wibbel von Hans Müller-Schlösser.

Handlung:

Deutschland im Jahr 1948 zur Karnevalszeit: Am Tag der Weiberfastnacht versucht Schneider Anton Wibbel, bei den britischen Besatzern ein Grammophon gegen Zigaretten einzutauschen. Der schottische Militärpolizist Bosty McMillar bietet ihm zwei Flaschen Whisky und fährt ihn nach Hause. Anton vergisst beide Flaschen im Auto und findet wenig später auch die Kurbel für das Grammophon in seiner Jackentasche. Am Abend steht Bosty im Kilt in der Tür und bringt die Flaschen vorbei. Antons Ehefrau Fin wiederum hat sich gerade als Hexe verkleidet, um sich mit ihren Freundinnen in den Faschingstrubel zu stürzen, auch wenn der eifersüchtige Anton davon wenig begeistert ist. Er betrinkt sich mit Bosty und bald tauschen beide beschwipst die Kleidung: Bosty geht als Seemann zum Karneval, während Anton als Schotte geht. Als im Karnevalstrubel plötzlich die Militärpolizei erscheint, wird Anton wegen unberechtigten Tragens einer Uniform verhaftet. Bei der Verhandlung vor dem Militärgericht deckt er Bosty und wird daher selbst zu drei Wochen Haft verurteilt, die er bereits in zwei Tagen antreten soll. Anton überredet seinen kränklichen Gesellen Mattes, unter seinem Namen ins Gefängnis zu gehen, werde ihm die Ruhe doch gut tun. Anton und Fin fahren unterdessen zu Antons Großmutter an den Rhein.
Zehn Tage später erreicht Anton und Fin ein Telegramm, in dem ihnen vom Tod „Antons“, also Mattes’, berichtet wird, der an einer verschleppten Lungenentzündung verstorben sei. Anton ist verzweifelt, gilt er doch nun als verstorben. Zurück in seiner Wohnung muss er sich ständig in der Abstellkammer verstecken und darf nicht aus dem Haus gehen. Fin wiederum tritt öffentlich als trauernde Witwe auf...

Altersfreigabe FSK 12

Stab:

Regie Kurt Meisel
Drehbuch Gustav Kampendonk
Produktion Kurt Ulrich für Berolina
Musik Friedrich Schröder
Kamera Kurt Schulz
Schnitt Hermann Haller

Besetzung:

 Heinz Rühmann: Anton Wibbel/Jimmy Wibbel
 Hannelore Bollmann: Fin, seine Frau
 Werner Peters: Mölfes, Schneidergeselle
 Günther Lüders: Mattes, Schneidergeselle
 Walter Giller: Bosty McMillar, Militärpolizist
 Carla Hagen: Mariechen
 Ellen Waldeck: Großmutter
 Carl Napp: Herr Knipperling
 Jupp Flohr: Herr Fisternölles
 Otto Wernicke: Willowitz
 Siegfried Lowitz: Kriminalinspektor
 Lilo Hartmann: Frau Kladders
 Toni Treutler: Frau Knipperling
 Emmy Burg: Meta Hubbelrath
 Waltraud Runze: Kläre
 Marina Orschel: Tilde
 Edward Melotte: englischer Richter
 Hellmut Grube: Dolmetscher
 Kurt Pratsch-Kaufmann: Pförtner der Strafanstalt
 Alexa von Porembsky: Kundin im Fleischerladen
 Wolfgang Müller: Kriminalangestellter
 Wulf Rittscher: Mann mit Fernglas

Das Sonntagskind wurde in Berlin, in Königswinter und an der Ruine auf dem Drachenfels unweit von Schloss Drachenburg sowie in den Filmstudios Berlin-Tempelhof gedreht. Der Film erlebte am 12. September 1956 im Düsseldorfer Apollo seine Premiere und lief am 30. Juli 1966 erstmals auf dem ZDF im Fernsehen.
Die Lieder des Films komponierte Friedrich Schröder, die Liedtexte stammen von Hans Bradtke.

http://dfiles.eu/files/b6fsmjprt

Freitag, 4. Oktober 2013

Das Bad auf der Tenne (1956)

Herta Staal

Das Bad auf der Tenne ist eine deutsch-österreichische Komödie von Paul Martin.

Handlung:

Bei seiner Reise durch die flandrische Provinz durchquert Don Fernando, Stadthalter des Königs, die kleine spießbürgerliche Gemeinde Terbrügg. Dabei lernt er Antje, die Frau des Bürgermeisters, kennen. Um bei der schönen Dame Eindruck zu schinden, schenkt er ihr seine Badewanne. Eine Sensation in dem kleinen Städtchen, das so einen Zuber noch nie zuvor gesehen hat. Für Müllermeister Klaas, der schon lange nach dem Bürgermeisterposten schielt, ein gefundenes Fressen. Er prangert die Schamlosigkeit der Frau Bürgermeisterin an und unterstellt ihr auch noch, Modell für die nackte Brunnenfigur gestanden zu haben, die Bildhauer Ule Sleeks schuf. Klaas organisiert einen Ortstermin – Frau Bürgermeisterin soll auf frischer “Bade-Tat” gestellt werden. Die Ratsherren sind natürlich sehr begierig, die angeprangerte Schamlosigkeit mit eigenen Augen zu schauen...

FSK: ab 18 Jahre

Regie: Paul Martin
Buch: Rolf Meyer

Darsteller:

Sonja Ziemann ... Antje, Frau des Bürgermeisters
Paul Klinger ... Bürgermeister Hendrick
Herta Staal ... Saskia
Karl Schönböck ... Don Fernando
Willy A. Kleinau ... Müllermeister Klas (als W.A. Kleinau)
Rudolf Platte ... Bildhauer Ule
Manfred Inger ... Jan, Amtsdiener
Kai Fischer ... Großmagd Stin
Eve Dietrich ... Nele, Jungmagd
Bruno W. Pantel ... Bäckermeister Jeff
Else Reuss ... Frau Juliane (as Else Reuß)
Lou Seitz ... Frau Klas
Maria Krasna ... Frau Hasso
Elvira Schalcher ... Frau Jeff
Eleonore Tappert ... Frau Olaf
Wolf Harnisch ... Gemeinderat (als Wolfgang Harnisch)
Erwin Walter Zipfer ... Schneidermeister Hasse
Sigurd Lohde ... Olaf, Kantor
Eddi Nowakowski ... Mombolo
Nadja Tiller ... Evelyn Korff
Walter Giller ... Peter Korff

Der Film ist ein Remake der gleichnamigen Komödie aus 1943.

http://dfiles.eu/files/ky21tdi0u

Donnerstag, 15. August 2013

Anastasia, die letzte Zarentochter (1956)

Dorothea Wiecks, Lilli Palmer

Anastasia, die letzte Zarentochter ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1956. Er entstand unter der Regie von Falk Harnack und handelt von einer Unbekannten, die im Jahr 1920 in Berlin aus dem Landwehrkanal gezogen wurde und für die russische Zarentochter Anastasia Nikolajewna Romanowa gehalten wurde.

Handlung:

Im Jahr 1920 springt in Berlin eine unbekannte Frau in den Landwehrkanal. Im Krankenhaus weigert sie sich, Namen und Herkunft mitzuteilen. Der behandelnde Arzt stellt im Kopfbereich Narben fest, die möglicherweise von Schlag- und Schussverletzungen stammen, sowie deformierte Füße.

Fräulein Peuthert, die sich zur Untersuchung vorübergehend in der Klinik aufhält, erkennt in ihr die Zarentochter Anastasia wieder und informiert umgehend einige russische Adelige. Baronesse Frau von Pleskau kann die Identität der Unbekannten jedoch nicht bestätigen. Kammerdiener Wolkow jedoch erkennt Anastasia, da diese Einzelheiten über die Zarenfamilie weiß und auch ihn wiedererkennt...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Falk Harnack
Drehbuch     Herbert Reinecker
Produktion     Günter Matern
Musik     Herbert Trantow
Kamera     Friedl Behn-Grund
Schnitt     Kurt Zeunert

Besetzung:

    Lilli Palmer: Die Unbekannte
    Ivan Desny: Cleb Botkin
    Rudolf Fernau: Serge Botkin
    Tilla Durieux: Zarenmutter
    Dorothea Wieck: Großfürstin Olga Romanow
    Ellen Schwiers: Prinzessin Katharina
    Käthe Braun: Frau von Rathleff-Keilmann
    Margot Hielscher: Kronprinzessin Cäcilie
    Otto Graf: Herzog von Leuchtenberg
    Franziska Kinz: Herzogin von Leuchtenberg
    Hans Krull: Friedrich Ernst, Prinz von Sachsen-Altenburg
    Adelheid Seeck: Prinzessin Irene von Preußen
    Fritz Tillmann: Baron von Pleskau
    Alice Treff: Baronesse von Seekendorf
    Erik von Loewis: Baron Valepp
    Susanne von Almassy: Frau Stevens
    Eva Bubat: Gertrud Schanzkowsky
    Berta Drews: Fräulein Peuthert
    Maria Sebaldt: Leichtes Mädchen
    Reinhold Bernt: Landpolizist
    Paul Bildt: Wolkow
    Emmy Burg: Pflegerin Schwarzkopf
    Peter Carsten: Soldat Tschaikowski
    Erika Dannhoff: Frau von Pleskau
    Fritz Eberth: Jurowski
    Kurt Heintel: Kotow
    Lucie Höflich: Frau Bäumle
    Karl Klüsner: Dr. Kersten
    Reinhard Kolldehoff: Fichte
    Stanislav Ledinek: Woroneff
    Robert Meyn: Deutscher Rechtsanwalt
    Marina Ried: Doris Wingender
    Traute Rose: Aufwartefrau
    Edgar Ott: Förster

Mittlerweile haben DNA-Tests bestätigt, dass "Anastasia" die polnische Fabrikarbeiterin Franziska Schanzkowska war, ihr Name wurde im Film schon erwähnt.

Uraufführung war 27. September 1956.

http://dfiles.eu/files/au8449pyd

Freitag, 26. Juli 2013

Mädchen mit schwachem Gedächtnis (1956)


Mädchen mit schwachem Gedächtnis ist eine deutsche Filmkomödie von Géza von Cziffra aus dem Jahr 1956.

Handlung:

Caféhausbesitzerstochter Anny Prechtl lebt in der Provinz und träumt von einer Karriere als Tänzerin. Ihr Freund Poldi Kohlegger hat in München unter dem Namen Peter Parker als Schauspieler Karriere gemacht und schickt ihr regelmäßig Briefe. Schließlich erhält Anny von ihren Eltern das Einverständnis, nach München zu gehen. Hier macht sie die Entdeckung, dass Poldi nie Schauspieler geworden ist, sondern in einem kleinen Hotel als Zimmerjunge arbeitet...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Géza von Cziffra
Drehbuch     Géza von Cziffra (als Peter Trenck), Oliver Hassencamp
Produktion     Arion-Film (Otto Meissner, Géza von Cziffra)
Musik     Michael Jary
Kamera     Willy Winterstein
Schnitt     Martha Dübber

Besetzung:

    Germaine Damar: Anny Prechtl
    Peter Weck: Poldi Kohlegger
    Loni Heuser: Babett Howard
    Rudolf Platte: Paul Howard
    Oskar Sima: Hotelportier Huber
    Heinz Erhardt: Albert Locker
    Hans Leibelt: Mr. Turner
    Albert Florath: Zigarrenladeninhaber
    Michl Lang: Wirt der „Sonne“
    Else Knott: Frau Prechtl
    Christiane König: Mary Howard
    Joseph Offenbach: Dieb im Zug
    Wolfgang Neuss: Polizeiarzt
    Bum Krüger: Hoteldirektor
    Willy Maertens: Herr Prechtl
    Hermann Nehlsen: Kommissar Hübner
    Bully Buhlan: Billy Turner

Mädchen mit schwachem Gedächtnis wurde im Real-Film-Studio Hamburg sowie in München und Rottach-Egern gedreht. Der Film erlebte am 12. Juli 1956 im Hannover Theater am Aegi seine Premiere.

Es tanzen die Jitter Stars, Billy Daniel, Lothar Kirst und John Schapar. Die musikalische Begleitung stammt von den Orchestern von Erwin Lehn und Hazy Osterwald. Im Film sind verschiedene Lieder zu hören, darunter:

    Bully Buhlan: Du wirst niemals ein Cowboy; Oh My Mary Girl
    Nana Gualdi, Peter Weck: Ein kleines Stück vom großen Glück
    Heinz Erhardt: Ohne Liebe

http://dfiles.eu/files/hq8gun300

Montag, 10. Juni 2013

Kaiserball (1956)


Kaiserball ist ein österreichischer Film des Regisseurs Franz Antel aus dem Jahr 1956 mit dem Traumpaar Sonja Ziemann und Rudolf Prack.

Handlung:

Prinzessin Christine zu Schenckenberg-Nürtlingen soll sich gemäß dem Familienrat mit dem Reichsgraf von Hohenegg verloben, eine Verbindung, welche durch Vermittlung des Erzherzogs Benedikt zustande gekommen ist, der in früherer Zeit mit der Mutter der Prinzessin befreundet war.

Zu diesem Zweck reist sie mit ihrer Mutter nach Bad Ischl, wo ihr designierter Ehemann mit dem Erzherzog weilt, da dieser in Vertretung für seine Majestät den jährlichen "Kaiserball" eröffnen soll. Allerdings verliebt sie sich dort in den preußischen Grafen Nicolaus von der Görzen, der mit seinen Freunden ebenfalls in Ischl weilt und ein enger Freund des Reichsgrafen von Hohenegg ist.

So wie sich Christine in den Grafen von der Görzen verliebt, so verliebt sich auch der Reichsgraf in eine andere Frau - in eine Näherin aus Wien...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Franz Antel
Drehbuch     Karl Leiter, Jutta Bornemann
Produktion     Frank Hoffmann
Musik     Johannes Fehring, Hans Lang, Heinz Musil, Lothar Olias (als Lotar Olias)
Kamera     Hans Heinz Theyer
Schnitt     Arnfried Heyne (als Arnd Heyne)

Besetzung:

    Sonja Ziemann: Franzi
    Rudolf Prack: Reichsgraf Georg von Hohenegg
    Hannelore Bollmann: Prinzessin Christine
    Maria Andergast: Fürstin zu Schenckenberg
    Hans Moser: Portier Rienössl
    Jane Tilden: Gräfin Reichenbach
    Ilse Peternell: Direktrice
    Bully Buhlan: Graf Nicolaus von der Görzen
    Hans Olden: Erzherzog Benedikt
    Rolf Olsen: Richard Müller
    Paul Löwinger: Portier Bichler
    Thomas Hörbiger: Willi
    C. W. Fernbach: Offizier
    Raoul Retzer: Kriminalkommissär

http://dfiles.eu/files/g7406map7

Samstag, 9. Februar 2013

Heute heiratet mein Mann (1956)


Heute heiratet mein Mann ist eine deutsche Filmkomödie von Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1956. Der Film basiert auf dem Exilroman "Heut heiratet mein Mann" (1940) von Annemarie Selinko.

Handlung:

Thesi Petersen aus Zürich ist eine junge Modeschöpferin und lebt, von ihrem Mann Robert geschieden, allein in einer kleinen Dachwohnung in Hamburg. Sie ist chaotisch, aber hübsch und immer fröhlich. Von Männern wird sie umschwärmt, sobald diese erfahren, dass sie von ihrem Mann geschieden ist. Nur ihr Zahnarzt Dr. Agartz zeigt sich bei einer Behandlung zerstreut, erkennt sie nicht und offenbart ihr in der Praxis, dass Robert wieder heiraten wird und sowieso nur seine Ex an der Trennung schuld war. Thesi zeigt sich verstimmt. Erinnerungen an ihre Ehe mit Robert führen zu der Erkenntnis, dass beide sich immer nur um Kleinigkeiten gestritten haben...

Altersfreigabe     FSK 16

Stab:

Regie     Kurt Hoffmann
Drehbuch     Johanna Sibelius, Eberhard Keindorff
Produktion     Georg Witt für Georg Witt-Film
Musik     Hans-Martin Majewski
Kamera     Günther Anders
Schnitt     Gertrud Hinz

Besetzung:

    Liselotte Pulver: Thesi Petersen
    Johannes Heesters: Robert Petersen
    Paul Hubschmid: Georg Lindberg
    Gustav Knuth: Karl Nielsen
    Charles Regnier: Niki Springer
    Gundula Korte: Karin Nielsen
    Eva Maria Meineke: Betsy
    Ingrid van Bergen: Ulla Radtke, Mannequin
    Ernst Waldow: Direktor Wilhelm Anders
    Lina Carstens: Tante Erna
    Margarete Haagen: Schwester Theophenia
    Werner Finck: Dr. Agartz, Zahnarzt
    Fritz Hinz-Fabricius: Chefarzt des Krankenhauses
    Herta Saal: Frau Nielsen
    Carla Rust

http://dfiles.eu/files/7a2ut6voi

Freitag, 28. Dezember 2012

Opernball (1956)


Opernball ist eine österreichische Verwechslungskomödie von Ernst Marischka aus dem Jahr 1956.

Handlung:

In Wien ist Opernball und so treffen die unterschiedlichsten Männer mit unterschiedlichsten Ausreden in Wien bei Georg Dannhauser ein, um unbemerkt von ihren Frauen am Ball teilnehmen zu können. Paul Hollinger ist mit seiner Frau Helene zu seinem Freund Georg gekommen und gibt vor, geschäftlich in der Stadt zu tun zu haben. Eduard von Lamberg, der Onkel Georgs, hat eine Krankheit vorgetäuscht und muss nun plötzlich in Wien zum Arzt, will in Wirklichkeit die Zeit jedoch für den Ball nutzen. Und auch Georg selbst will Arbeit vortäuschen, da er mit seiner heimlichen Geliebten Mizzi am Ball teilnehmen will.

Da Mizzi jedoch ständig in der Villa anruft, ahnt Georgs Frau Elisabeth, dass ihr Mann eine Affäre hat. Mit Pauls Frau Helene schmiedet sie einen Plan: Beide schreiben dem Gatten der jeweils anderen einen anonymen Brief, in dem sie sich mit ihnen auf dem Ball verabreden...

Altersfreigabe     FSK 16

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich für Erma, Wien
Musik     Richard Heuberger
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Johannes Heesters: Georg Dannhauser
    Hertha Feiler: Elisabeth, seine Frau
    Josef Meinrad: Paul Hollinger
    Sonja Ziemann: Helene Hollinger, seine Frau
    Adrian Hoven: Richard Stelzer
    Rudolf Vogel: Eduard von Lamberg
    Fita Benkhoff: Hermine, seine Frau
    Theo Lingen: Philipp, Diener bei Dannhauser
    Dorit Kreysler: Hanni, Dienstmädchen bei Dannhauser
    Frances Martin: Mizzi Schuster
    Hans Moser: Anton Hatschek, Oberkellner

Opernball beruht auf Motiven der Operette Der Opernball von Richard Heuberger. Verschiedene Lieder sind im Film zu hören, darunter Heute ist Karneval, Komm’ mit mir ins chambre séparée und Wenn ich träume, träum ich nur von dir. Der Film erlebte am 30. August 1956 im Stuttgarter Gloria seine Premiere.

Bereits 1939 inszenierte Géza von Bolváry eine Filmversion dieser Operette. In der Fassung von 1956 übernahmen Theo Lingen und Hans Moser erneut ihre bereits 1939 gespielten Rollen.

Bis Ende der 1990er-Jahre galt der Streifen als verschollen. Dann fand sich durch Zufall eine Positivkopie in einem abbruchreifen Münchner Wohnhaus sowie in weiterer Folge eine längst verloren geglaubte Negativkopie im Österreichischen Filmmuseum. Die Kirch-Gruppe ließ den Film von der unternehmenseigenen Taurus-Filmgesellschaft in fünfmonatiger Detailarbeit aufwendig digital restaurieren, die Kosten beliefen sich auf rund 50.000 Euro. Der völlig wiederhergestellte Film wurde am 18. Februar 1998 erstmals im Fernsehen (ORF2) ausgestrahlt.

http://depositfiles.com/files/i27jdr6dl

Sonntag, 2. September 2012

Sissi – Die junge Kaiserin (1956, nederlandse ondertitels)


Der zweite Teil der Sissi-Trilogie.


Stab:
Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Kaiserin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Walther Reyer: Graf Gyula Andrássy
    Senta Wengraf: Gräfin Bellegarde
    Josef Meinrad: Oberst Böckl
    Iván Petrovich: Dr. Max Falk
    Helene Lauterböck: Gräfin Esterházy
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz-Karl
    Hans Ziegler: Dr. Seeburger
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Richard Eybner: Postmeister
    Egon von Jordan: Minister
    Joseph Egger: Zeremonienmeister Neppalek
    Hugo Gottschlich: Hüttenwirt
    Franz Böheim: Johann Petzmacher
    Hilde Wagener: Baronin Wulffen
    Otto Treßler: Feldmarschall Radetzky
    Ulrich Bettac:
    Max Brebeck:

Das junge Kaiserpaar verlebt eine glückliche Zeit, auch wenn sich Sissi auf Schloss Schönbrunn immer mehr ihres goldenen Käfigs bewusst wird. Erzherzogin Sophies Überwachung und das strenge spanische Hofzeremoniell engen Sissi zunehmend ein. Einzig die Reiseberichte ihres Hoflehrers über Land und Leute des österreichischen Kaiserreichs begeistern die Kaiserin und sorgen innerhalb der Schlossmauern für Ablenkung von der angespannten Beziehung zwischen Sissi und ihrer Schwiegermutter.

Auch die schwierigen politischen Verhältnisse trüben die junge Ehe, die österreichische Monarchie gerät in Gefahr - ein Krieg mit dem russischen Zarenreich droht und auch die Unruhen in Ungarn geben Anlass zur Sorge...

http://depositfiles.com/files/5ubfi3xa3

Mittwoch, 18. Juli 2012

Der Hauptmann von Köpenick (1956)


Der Hauptmann von Köpenick ist ein deutscher Farbfilm nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carl Zuckmayer. Der Schuster Wilhelm Voigt wird nach 15 Jahren Haft, die er wegen verschiedener Betrügereien aufgebrummt bekommen hatte, aus dem Strafgefängnis Berlin-Plötzensee entlassen. Er hat vor, ein ehrlicher Mensch zu werden, aber überall, wo er sich bewirbt, fragt man, beginnend mit den Worten, „Haben Sie gedient?“ nach seinem Vorleben. Voigt kann keine Arbeit bekommen, solange er keinen Pass hat, und keine Aufenthaltsgenehmigung im jeweiligen Bezirk (und damit auch keinen Pass), solange er keine Arbeit hat. Deshalb bricht er in ein Potsdamer Polizeirevier ein, um sich einen Pass zu verschaffen, wird erwischt und zu zehn Jahren Zuchthaus in Berlin-Sonnenburg verurteilt...

Heinz Rühmann interpretierte den Hauptmann von Köpenick nicht anprangernd, sondern liebenswürdig-verschmitzt und traf damit die Erwartungen seines Publikums. Bei der festlichen Premiere in Köln herrschte nach Schluss der Vorstellung zunächst völlige Stille, danach aber gab es anhaltenden Beifall.
Der Film wurde ein enormer Publikumserfolg mit zehn Millionen Zuschauern in den ersten fünf Monaten. Er wurde in 53 Länder exportiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter am 21. Juni 1957 mit dem Deutschen Filmpreis. Der Hauptmann von Köpenick war der erste deutsche Nachkriegserfolg in den USA und wurde für den 1957 erstmals vergebenen Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert.

http://depositfiles.com/files/v9id295fj