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Dienstag, 29. Oktober 2013

Damals in Ostpreußen (2008)



Damals in Ostpreußen ist eine Dokumentation. Sie erzählt die Geschichte der Jahre 1933-1952 anhand von zum Teil unveröffentlichtem Archivmaterial und mit beeindruckenden Landschaftsaufnahmen. Vor allem aber erzählen Menschen ihre Geschichte.

Ungefähr 20 Minuten sind Originalmaterial (Kriegs-,Vorkriegszeit); alles andere heutige Interviews und nachgestellte Erlebnisse der Interviewten.

Die politische Belehrung hätte man sich sparen können. Die Vertriebenen, sogar die Kinder, waren mal wieder selber schuld an ihrer Vergewaltigung, Entrechtung und Vertreibung. Irgendwie ist der ganze Film ein Trauerspiel. Noch trauriger ist, das die meisten Zuschauer dies garnicht bemerken werden, weil wir ja längst - Guido Knopp sei Dank - historisch-politisch umerzogen sind.

http://dfiles.eu/files/e1c1gzbu9

Dienstag, 18. Juni 2013

1914-18 - Europa in Schutt und Asche (2008)


1914-18 - Europa in Schutt und Asche schildert in seinen Erzählungen die Entstehung und den Gang des WW1 aus Sicht eines einfachen französischen Soldaten. Ob diese Geschichte rein fiktiv ist, oder aus Soldatenbriefen erstellt wurde, ist mir nicht bekannt, aber es verdeutlicht einfach viel eher die Schrecken, denen die jungen Männer an den Fronten ausgesetzt waren. Hier geht der Regisseur auch in der Reihenfolge der Ereignisse in den Jahren 1914 bis 1918 historisch korrekt vor. Jedes Jahr bekommt ein eigenes Kapitel. Die Originalaufnahmen aus der damaligen Zeit wurde zudem großteils nachcoloriert, und sind somit zum ersten Mal in Farbe zu sehen. Auf Doku-typische Interviews oder Sprecher wird verzichtet. Alleine die Stimme des Soldaten führt durch den Film.

Diese Dokumentation des renommierten Journalisten und Dokumentarfilmers Jean-François Delassus versucht das Unerklärliche zu erklären: Wie konnten Millionen von Männern vier Jahre lang die unglaubliche Härte des Lebens in den Schützengräben ertragen, Jahreszeit für Jahreszeit, Tag für Tag, Nacht für Nacht? Wie konnten sie die Vorstellung des fast sicheren Todes akzeptieren, wenn sie den genauen Grund, warum sie kämpften, nicht einmal benennen konnten? Delassus und die Historikerin Annette Becker stellen eine provokante These zur Diskussion: Der 1. Weltkrieg wurde durch allgemeines und wechselseitiges Einverständnis aufrecht erhalten.

http://dfiles.eu/files/1udqmtad5

Montag, 29. April 2013

Versailles 1919 - Ein Vertrag und kein Frieden (2008)


Die Friedens-Konferenz von Paris nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkrieges 1918 mit der Vertragsunterzeichnung in Versailles 1919 hatte weitreichende Folgen bis in die heutige Zeit. Manche Historiker sehen in ihr sogar den Wegbereiter des Zweiten Weltkriegs. Doch wird diese These den Teilnehmern dieser Friedenskonferenz gerecht, die angeblich nichts Geringeres als den Weltfrieden errichten wollten?

Der Erste Weltkrieg: vier Jahre, 19 Millionen Verwundete, 16 Millionen Tote; Paris 1919: 500 Diplomaten, 32 Nationen, sechs Monate, ein Ziel: der Weltfrieden. Der Erste Weltkrieg sollte keineswegs der letzte bleiben. Dennoch ging mit ihm eine ganze Epoche zu Ende. Reiche zerfielen, und die Schlachten an der Front hinterließen tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis der Völker. Bereits nach Unterzeichnung des Waffenstillstands im November 1918 entstand der Gedanke zu einer Friedenskonferenz.
Sechs Monate lang war Paris Hauptstadt der Welt und Sitz einer virtuellen Regierung, in der die drei Großmächte USA, Frankreich und Großbritannien den Ton angaben. Alles, was weltweit Rang und Namen hatte - Politiker, Generäle, Journalisten, Schriftsteller, Dichter, Kommunisten und Rebellen - versammelte sich, um über Revanche, Gerechtigkeit und Frieden zu diskutieren.

Die damaligen Beschlüsse bestimmten das Schicksal ganzer Nationen und legten den Keim für Entwicklungen, die immer noch aktuell sind. Damals vorgenommene Grenzziehungen wirkten sich auf die Geschichte des Iraks, auf die Entstehung und den Untergang Jugoslawiens sowie auf den israelisch-palästinensischen Konflikt aus. In den Augen der Nachwelt gilt die Pariser Friedenskonferenz als Misserfolg. Die Verteidigung von Sonderinteressen - Kolonialansprüche der einen und Revanchegelüste der anderen - sowie kurzfristiges Denken hätten die Friedensabsichten in ihr Gegenteil verkehrt, Hitler den Weg gebahnt und schließlich zum Zweiten Weltkrieg geführt.
Der Dokumentarfilm zeigt, dass die Teilnehmer der Konferenz die Interessen ihrer Nationen mit großer Geduld verteidigten und sich sechs Monate lang von der Vision leiten ließen, eine "bessere" Welt zu errichten. Unter schwierigen Umständen leisteten sie eine intensive, von Fehlern nicht freie, aber immer anspruchsvolle, oft sogar heldenhafte Arbeit.

"Versailles 1919, ein Vertrag und kein Frieden" erzählt die Geschichte dieser einmaligen und bewegten Konferenz. Der Dokumentarfilm beruht auf dem Buch "Paris 1919, Six Months That Changed the World" von Margaret Macmillan und arbeitet mit Reenactment-Szenen, unveröffentlichtem Archivmaterial und Spezialeffekten.

http://dfiles.eu/files/he7qq1wp5

Donnerstag, 28. März 2013

Stolz der Nation (2008)


Stolz der Nation. Der Vorspann rollt über die Leinwand wie eine Wolkenfront, die aus der Ferne näher kommt und über einen hinweg zieht. Oder – der wohl angebrachtere Vergleich – wie ein Bombergeschwader, das sich am Himmel bedrohlich auf den Betrachter zubewegt.

Zunächst erscheint der Hersteller, das "Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda", dann folgt der Filmtitel "Stolz der Nation", und schließlich werden wir informiert, dass das Werk "unter der Aufsicht von Dr. Joseph Goebbels" hergestellt worden sei. Das Produktionsdatum liegt allerdings nicht in den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, sondern im Herbst 2008.

"Stolz der Nation" ist eine Fälschung. Auch wenn Goebbels tatsächlich Filme "beaufsichtigt" hat, hätte er dies nie im Vorspann publik gemacht. Er hätte sein Ministerium nicht als Auftraggeber enthüllt, denn die schnelle Lektion, welche er aus einer ersten Welle erfolgloser Propagandafilme gezogen hatte, lautete: Propaganda darf nicht als solche erkennbar sein.

Der sadistische Pornofilmer Eli Roth inszenierte den Kurzfilm Stolz der Nation mit Daniel Brühl als Frederick Zoller.

Als eine von Eli Roth sicher nicht gewollte Satire auf aktuelle Amerikanische Kriegsverherrlichungsfilme sehr gut gelungen!

http://dfiles.eu/files/d9nkn4pwu

Freitag, 15. Februar 2013

Der Baader Meinhof Komplex (2008, TV-Fassung)


Der Baader Meinhof Komplex aus dem Jahr 2008 schildert Vorgeschichte und Aktionen der Rote Armee Fraktion von 1967 bis 1977.

Handlung:

Beim Staatsbesuch des Schah Mohammad Reza Pahlavi in West-Berlin kommt es zur gewaltsamen Auflösung einer Demonstration, bei der Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg vor der Deutschen Oper erschießt. Studentenführer Rudi Dutschke, Redner am Vietnam-Kongress im Audimax der TU Berlin, wird auf offener Straße von einem jungen Hilfsarbeiter angeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion folgt ein Protest gegen den Axel-Springer-Verlag, an dem auch Ulrike Meinhof teilnimmt. Nach der Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern als Protest gegen den Vietnamkrieg werden die Täter am nächsten Tag festgenommen. Meinhof schreibt als Journalistin über den Prozess und lernt dabei die angeklagten Studenten Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Andreas Baader kennen...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Uli Edel
Drehbuch     Bernd Eichinger
Produktion     Bernd Eichinger
Musik     Peter Hinderthür, Florian Tessloff
Kamera     Rainer Klausmann
Schnitt     Alexander Berner

Besetzung in der Reihenfolge ihres Auftretens:

    Martina Gedeck: Ulrike Meinhof
    Hans-Werner Meyer: Klaus Rainer Röhl
    Jasmin Tabatabai: Hanne
    Volker Bruch: Stefan Aust
    Jan Josef Liefers: Peter Homann
    Christian Näthe: Jochen
    Martin Glade: Benno Ohnesorg
    Leonie Brandis: Friederike Dollinger
    Johanna Wokalek: Gudrun Ensslin
    Michael Gwisdek: Helmut Ensslin
    Thomas Winter: Bernward Vesper
    Moritz Bleibtreu: Andreas Baader
    Johannes Suhm: Thorwald „Thorsten“ Proll
    Tom Schilling: Josef Bachmann
    Sebastian Blomberg: Rudi Dutschke
    Simon Licht: Horst Mahler
    Vinzenz Kiefer: Peter-Jürgen Boock
    Katharina Wackernagel: Astrid Proll
    Bruno Ganz: Horst Herold
    Heino Ferch: Herolds Assistent
    Susanne Bormann: Petra „Peggy“ Schoenau
    Peter Schneider: Gerhard Müller
    Anna Thalbach: Ingrid Schubert
    Alexandra Maria Lara: Petra Schelm
    Nina Eichinger: Telefonistin Springer Verlag
    Smail Mekki: Abu Hassan
    Daniel Lommatzsch: Christian Klar
    Andreas Tobias: Manfred Grashof
    Annika Kuhl: Irmgard Möller
    Stipe Erceg: Holger Meins
    Niels Bruno Schmidt: Jan-Carl Raspe
    Sunnyi Melles: Frau Buddenberg
    Nadja Uhl: Brigitte Mohnhaupt
    Hannah Herzsprung: Susanne Albrecht
    Michael Schenk: Siegfried Haag
    Britta Hammelstein: Hanna Krabbe
    Sandra Borgmann: Sieglinde Hofmann
    Christian Blümel: Siegfried Hausner
    Hans Peter Hallwachs: Günter von Drenkmann
    Thomas Thieme: Richter Dr. Prinzing
    Alexander Held: Siegfried Buback
    Hubert Mulzer: Jürgen Ponto
    Kirsten Block: Ignes Ponto
    Hannes Wegener: Willi-Peter Stoll
    Bernd Stegemann: Hanns Martin Schleyer
    Andreas Borcherding: Pastor
    Alexander Grünberg: Polizeibeamter
    Albert Mollenkopf: Anwalt

Der Film folgt weitgehend dem gleichnamigen Sachbuchbestseller von Stefan Aust. Eichinger und Edel erhoben den Anspruch größtmöglicher Authentizität. Sie betonten, mit welcher Akribie sie die Bilder nachgestellt hätten. Man brachte an Fahrzeugen übereinstimmende Kfz-Zeichen an und zählte die Schüsse gemäß der Polizeiberichte präzise ab. Das Regal in Meinhofs Zelle wurde mit jeder LP und jedem Buch in genau derselben Reihenfolge aufgebaut, und bei Nacktauftritten sorgten Schamhaar-Perücken für Übereinstimmung mit damaligen Gepflogenheiten.

http://dfiles.eu/files/o7xoee73i

Dienstag, 13. November 2012

Anonyma - Eine Frau in Berlin (2008)


Anonyma – eine Frau in Berlin ist ein Filmdrama aus dem Jahr 2008 von Regisseur Max Färberböck, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte Nina Hoss. Die Handlung basiert auf dem autobiografischen Buch Eine Frau in Berlin von Marta Hillers, das ursprünglich von C. W. Ceram herausgegeben wurde.

Im April 1945 marschiert die Rote Armee in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Eine von ihnen ist eine knapp 30-jährige Frau, deren Namen nicht genannt wird. Die gebildete Frau war einst eine weitgereiste Journalistin und Fotografin. Sie hält die Geschehnisse für ihren Lebensgefährten, der vor Jahren an die Ostfront abkommandiert wurde, in einem Tagebuch fest. In ihrer Not der täglich drohenden Übergriffe und Vergewaltigungen fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschützt und als Gegenleistung mit ihr schlafen darf. Doch dann geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war: Langsam nähert sie sich ihrem Beschützer, dem ebenso höflichen wie melancholischen Andrej, an. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier, die sich wie Liebe anfühlt, wäre da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende dennoch Feinde bleiben lässt...

Stab:

Regie     Max Färberböck
Drehbuch     Max Färberböck
Produktion     Günter Rohrbach
Musik     Zbigniew Preisner
Kamera     Benedict Neuenfels
Schnitt     Ewa J. Lind

Besetzung:

    Nina Hoss: Anonyma
    Jewgeni Sidichin: Andrej Rybkin
    Irm Hermann: Witwe
    Rüdiger Vogler: Eckhart
    Ulrike Krumbiegel: Ilse Hoch
    Rolf Kanies: Friedrich Hoch
    Jördis Triebel: Bärbel Malthaus
    Roman Gribkov: Anatol
    Juliane Köhler: Elke
    Samvel Muzhikyan: Andropov
    Viktor Zhalsanov: Mongole
    Aleksandra Kulikova: Mascha
    Oleg Chernov: Erster Vergewaltiger
    Anne Kanis: Flüchtlingsmädchen
    August Diehl: Gerd
    Rosalie Thomass: Greta Malthaus
    Sandra Hüller: Steffi
    Erni Mangold: Achtzigjährige Frau
    Sebastian Urzendowsky: Junger Soldat
    Hermann Beyer: Dr. Wolf
    Ralf Schermuly: Buchhändler
    Isabell Gerschke: Lisbeth
    Alexander Samoilenko: Petka
    Eva Löbau: Frau Wendt
    Dimitri Bilov: Pfannenrusse

http://depositfiles.com/files/ko9m4x8oh

Freitag, 9. November 2012

Operation Wunderland 3v3 - Propagandakrieg um Deutschland (2008)


Erzählt wird, mit wie viel propagandistischem Rückenwind Amerikas Wunschkanzler Konrad Adenauer im Klima der stetig wachsenden Spannungen zwischen West und Ost zu einer populären Figur aufgebaut wurde.
Denn für die USA war es politisch besonders wichtig, die Widerstände der Westdeutschen gegen die Wiederaufrüstung zu brechen. Und nur ein Kanzler Adenauer, so ihre Analyse, konnte und wollte der Bevölkerung die amerikanische Politik verkaufen...

http://depositfiles.com/files/ea2m18ra1

Operation Wunderland 2v3 - Marktwirtschaft für Anfänger (2008)


Der zweite Teil der Dokumentation Operation Wunderland beschreibt, wie es Washingtons Propagandastäben gelang, den Deutschen etwas zu verkaufen, was diese partout nicht haben wollten: Marktwirtschaft und freien Wettbewerb. Gegen die Vorbehalte breiter Bevölkerungsschichten setzten die Amerikaner die soziale Marktwirtschaft schließlich mit Hilfe einer millionenschweren PR-Kampagne durch, die die deutsche Industrie erheblich mitfinanzierte. Auch wird deutlich, dass das deutsche Wirtschaftswunder keineswegs allein auf der Leistung Ludwig Erhards oder dem Fleiß der deutschen Bevölkerung beruhte, sondern auf den Fluren Washingtons geplant wurde.

http://depositfiles.com/files/wdvo0wfrc

Sonntag, 28. Oktober 2012

Operation Wunderland 1v3 - Ein Volk wird umerzogen (2008)


'Operation Wunderland' enthüllt zum ersten Mal wie die USA sich nach dem Krieg Westdeutschland nach ihren Wünschen gestalteten. Alle entscheidenden Fäden hinter den Kulissen zogen in der Zeit nach 1945 die Amerikaner. Das Maß dieser Einflussnahme reichte weit über Entnazifizierung, Umerziehung und Marshall-Plan hinaus. Amerikanischen Propagandaexperten gelang es, die öffentliche Meinung in Deutschland so geschickt zu beeinflussen, dass im "demokratischen" Prozess immer das herauskam, was Washington vorgab...

http://depositfiles.com/files/t4ztf98fl

Dienstag, 18. September 2012

Sisi - Mythos einer Märchenprinzessin (2008)


Sisi hatte eine Tätowierung, und noch viel mehr interessantes in dieser Dokumentation über Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898).

http://depositfiles.com/files/fde5nys05

Sonntag, 26. August 2012

Mit der SS Hand in Hand - Die französische Miliz (2011)


Anhand der Aussagen von Widerstandskämpfern und Kollaborateuren aus der Zeit der Okkupation Frankreichs zeichnet der Film die Geschichte der 1943 von Pierre Laval gegründeten "Milice française" nach. Umfangreiches Material aus Filmarchiven sowie Fotos und Briefe beleuchten die Werdegänge von ehemaligen Milizangehörigen und Widerstandskämpfern und geben Einblicke in die Geschichte der Miliz.

http://depositfiles.com/files/td197ylz4