Mittwoch, 28. November 2012

Kleopatra - Porträt einer Mörderin (2009)


Kleopatra gehört zu den schillerndsten Gestalten der Geschichte. Die ägyptische Königin wurde durch ihre Schönheit, ihre Liebesbeziehungen zu Julius Cäsar und Marcus Antonius, ihre List und ihren Freitod zur Legende. Eine bahnbrechende Entdeckung enthüllt nun eine dunkle und skrupellose Seite der großen Herrscherin. In der szenischen Dokumentation "Kleopatra" wird ein historisches Drama aufgerollt. Eine Reihe zufälliger Entdeckungen, die mit einem sensationellen Knochenfund in einer verschollenen Grabstätte ihren Höhepunkt erreichten, haben Archäologen zu erstaunlichen Schlussfolgerungen kommen lassen. Vieles deutet darauf hin, dass es sich bei den Knochen um das Skelett von Kleopatras jüngerer Schwester Arsinoe handelt, die von Marcus Antonius auf Befehl seiner Geliebten Kleopatra ermordet wurde. So kommt ein neues Gesicht der glorreichen ägyptischen Herrscherin ans Licht, das mit der mitfühlenden Femme fatale, die uns Hollywood einst vorführte, nicht mehr viel gemein hat. Kleopatra führte einen Kampf gegen ihre Schwester, in dem es um alles oder nichts ging. Römische Historiker berichteten von Kleopatras nationalistischer, kämpferischer Schwester, die sich gegen Cäsar auflehnte und auch gegen Marcus Antonius wandte. Doch bisher war dieses Thema ein Feld nicht belegbarer historischer Spekulation. Diese Dokumentation zeigt zum ersten Mal und mit Hilfe modernster Computeranimationen, was wirklich geschah - und damit eine bisher unbekannte Seite von Kleopatra...

http://depositfiles.com/files/l7l0niaq0

Dienstag, 20. November 2012

Die Welt dreht sich verkehrt (1947)


Die Welt dreht sich verkehrt ist ein österreichischer Zeitreisefilm von 1947.
    
Zu Silvester feiert der alte, ewig missgelaunte Franz Xaver Pomeisl Geburtstag. Diesmal bekommt er einen Ring geschenkt, mit dem er das Rad der Geschichte zurückdrehen kann. Franz Xaver ist der festen Überzeugung, dass die gute alte Zeit die beste war und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit...

Regie:           J.A. Hübler-Kahla
Buch:           Kurt Nachmann     
Musik:           Willy Schmidt-Gentner
Kamera:           Franz Pucher
Produzent:           J.A. Hübler-Kahla
  
Darsteller:

      Karl Staub     als Fabrikant Haslinger
      Max Brod     als Polizist Windholz
      Hans Moser     als Franz Xaver Pomeisl
      Alfred Neugebauer     als Hofrat Gentz
      Theodor Danegger     als Polizeirat
      Josef Meinrad     als Aga
      Thea Weis     als Anny Pomeisl

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Sonntag, 18. November 2012

Schwarze Sonne (1997, english subtitles)


Schwarze Sonne – Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus (D, 1997)

Buch/Regie: Rüdiger Sünner, 90 Min.

Der Film beleuchtet den Einfluß von esoterischen Weltbildern und Mythen auf die Ideologie des "Dritten Reiches". Bereits um 1900 entstanden in Deutschland und Österreich zahlreiche okkulte und neogermanische Gruppen, die aufgrund von mißverstandenen Legenden und Symbolen die Dominanz der "arischen Rasse" behaupteten. Die Wewelsburg bei Paderborn wurde zur SS-Ordensburg ernannt und enthielt zwei Kulträume zur Vertiefung der eigenen "Mission". Sympathisanten rechter und okkulter Kreise pilgern bis heute dorthin und erkoren sich das Bodenornament des "Obergruppenführersaales" als "Schwarze Sonne" zum Leitsymbol: eine willkürliche Benennung, die gleichwohl Wirkung zeigt und inzwischen zahlreiche Internetseiten, Broschüren, Flaggen und CD-Cover der rechten Szene schmückt.

Version with english subtitles:

http://archive.org/download/TheBlackSunDieSchwarzeSonne-DirRdigerSnner-EnglishSubtitles/BlackSunUniversal.mp4

Version ohne Untertitel:

http://archive.org/download/SchwarzeSONNE/SCHWARZE_SONNE_de.mp4

Donnerstag, 15. November 2012

Ein Engel auf Erden (1959)


Ein Engel auf Erden ist ein deutsch-französischer Spielfilm von 1959. Darin verkörpert Romy Schneider einen Schutzengel, der im Körper einer Stewardess seinem Schützling zu seinem Glück verhelfen will.

Die Stewardess der Angel Starline ist hoffnungslos in den berühmten Rennfahrer Pierre Chaillot verliebt. Aus beruflichen Gründen fliegt dieser natürlich regelmäßig und reist öfter mit der Angel Starline, wo er die Stewardess trifft. Für ihn ist sie jedoch nur ein Gesicht von vielen, so dass er ihr keinerlei große Beachtung schenkt.

Pierre dahingegen will die schöne Prinzessin Augusta von Münchenberg heiraten, mit der er verlobt ist. Doch noch vor der Hochzeit brennt die Braut mit einem berühmten Sänger durch. Der betrogene Pierre ist erschüttert und betrinkt sich mit seinem besten Freund Michel in einem Hotel. Verzweifelt will er sich hiernach das Leben nehmen und schreibt einen Abschiedsbrief. Als er jedoch seinen Revolver aus der Schublade nimmt, um Selbstmord zu begehen, erscheint ihm plötzlich ein Engel mit dem Aussehen der Stewardess...

Altersfreigabe     FSK o.A.

Stab:

Regie     Géza von Radványi
Drehbuch     René Barjavel, Géza von Radványi
Produktion     Artur Brauner, Arys Nissotti
Musik     Jean Wiener, Gerhard Becker
Kamera     Roger Hubert
Schnitt     Rene le Henaff, Ira Oberberg

Besetzung:

    Romy Schneider: Stewardess/Schutzengel
    Henri Vidal: Pierre Chaillot
    Margarete Haagen: Oberengel
    Jean-Paul Belmondo: Michel
    Michèle Mercier: Augusta de Munchenberg
    Erika von Thellmann: Tante Augusta
    Ernst Waldow: Corelli
    Franz-Otto Krüger: Zahnarzt

Regisseur Géza von Radványi hatte mit seiner Hauptdarstellerin Romy Schneider im Jahr zuvor bereits das kontroverse Melodram Mädchen in Uniform gedreht, das sich mit dem für die damalige Zeit sehr ungewöhnlichen Thema der gleichgeschlechtlichen Liebe beschäftigte.
Für den französischen Schauspieler Henri Vidal, der Pierre spielt, war dies eine seiner letzten Rollen. Er starb am 10. Dezember 1959 im Alter von nur 40 Jahren an einem Herzinfarkt.
Für Jean-Paul Belmondo war es jedoch eine seiner früheren Rollen. Er spielt als Freund des Hauptdarstellers hier eine eher komische Figur. Im Jahr darauf gelang ihm durch seine Rolle in „Außer Atem“ der Durchbruch.

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Dienstag, 13. November 2012

Legenden - Gert Fröbe (2010)


Gert Fröbe. Der Mann mit den tausend Gesichtern. Dokumentation, Deutschland, 2010, 45 Min., Buch und Regie: Michael Strauven, Produktion: SWR, Reihe: Legenden, Erstsendung: 16. August 2010.

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Kein Mann zum Heiraten (1959)


Kein Mann zum Heiraten ist ein österreichischer Schlagerfilm von Hans Deppe aus dem Jahr 1959.

Der vermögende Fabrikantensohn Wolf Kruse hält nicht viel von Arbeit. Lieber nimmt er an jedem sportlichen Wettbewerb teil, von dem er erfährt, seien es Autorennen, Bootsrennen oder Reitturniere. Seine langjährige Freundin, die Designerin Brigitte, beeindruckt das schon lange nicht mehr, wünscht die sich doch einen ehrlich arbeitenden Mann, der sein Leben auf eine stabile Grundlage stellen kann. Einen Heiratsantrag von Wolf lehnt sie daher ab. Erst, wenn er richtig arbeitet, könne sie sich eine Ehe mit ihm vorstellen.
Wolf versucht nun, Arbeit zu finden...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Hans Deppe
Drehbuch     Janne Furch,
Wolf Neumeister
Produktion     Heinz Pollak
für Wiener Mundus
Musik     Carl Loubé und Werner Scharfenberger
Kamera     Sepp Ketterer
Schnitt     Renate Jelinek

Besetzung:

    Hans Joachim Kulenkampff: Wolf Kruse
    Marianne Hold: Brigitte Voss
    Eva Anthes: Renate Hammerschmidt
    Friedl Czepa: Therese Hammerschmidt
    Johanna König: Annaberta Frühling
    Thomas Alder: Robert „Bobby“ Berger
    Walter Gross: Baupolizist
    Kurt Großkurth: Leo Hammerschmidt
    Paul Hoffmann: Karl Kruse
    Franz Muxeneder: Seppl
    Beppo Brehm: Xaver Kirchmeyer
    Walter Buschhoff: Sizilianer
    Ernst Waldbrunn: Detektiv
    Herbert Kersten
    Heide Alrun
    Helmi Mareich
    Else Rambausek

Der Film wurde unter anderem in Verona und in den Ateliers der Wien-Film, Atelier Rosenhügel, gedreht. Die Uraufführung fand am 18. Dezember 1959 statt.

Im Film sind verschiedene Schlager zu hören:

    Bill Ramsey: Souvenirs, Souvenirs
    Jan und Kjeld: Mach doch nicht immer soviel Wind; Banjo-Boy
    Ted Herold: Caroline

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Anonyma - Eine Frau in Berlin (2008)


Anonyma – eine Frau in Berlin ist ein Filmdrama aus dem Jahr 2008 von Regisseur Max Färberböck, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte Nina Hoss. Die Handlung basiert auf dem autobiografischen Buch Eine Frau in Berlin von Marta Hillers, das ursprünglich von C. W. Ceram herausgegeben wurde.

Im April 1945 marschiert die Rote Armee in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Eine von ihnen ist eine knapp 30-jährige Frau, deren Namen nicht genannt wird. Die gebildete Frau war einst eine weitgereiste Journalistin und Fotografin. Sie hält die Geschehnisse für ihren Lebensgefährten, der vor Jahren an die Ostfront abkommandiert wurde, in einem Tagebuch fest. In ihrer Not der täglich drohenden Übergriffe und Vergewaltigungen fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschützt und als Gegenleistung mit ihr schlafen darf. Doch dann geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war: Langsam nähert sie sich ihrem Beschützer, dem ebenso höflichen wie melancholischen Andrej, an. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier, die sich wie Liebe anfühlt, wäre da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende dennoch Feinde bleiben lässt...

Stab:

Regie     Max Färberböck
Drehbuch     Max Färberböck
Produktion     Günter Rohrbach
Musik     Zbigniew Preisner
Kamera     Benedict Neuenfels
Schnitt     Ewa J. Lind

Besetzung:

    Nina Hoss: Anonyma
    Jewgeni Sidichin: Andrej Rybkin
    Irm Hermann: Witwe
    Rüdiger Vogler: Eckhart
    Ulrike Krumbiegel: Ilse Hoch
    Rolf Kanies: Friedrich Hoch
    Jördis Triebel: Bärbel Malthaus
    Roman Gribkov: Anatol
    Juliane Köhler: Elke
    Samvel Muzhikyan: Andropov
    Viktor Zhalsanov: Mongole
    Aleksandra Kulikova: Mascha
    Oleg Chernov: Erster Vergewaltiger
    Anne Kanis: Flüchtlingsmädchen
    August Diehl: Gerd
    Rosalie Thomass: Greta Malthaus
    Sandra Hüller: Steffi
    Erni Mangold: Achtzigjährige Frau
    Sebastian Urzendowsky: Junger Soldat
    Hermann Beyer: Dr. Wolf
    Ralf Schermuly: Buchhändler
    Isabell Gerschke: Lisbeth
    Alexander Samoilenko: Petka
    Eva Löbau: Frau Wendt
    Dimitri Bilov: Pfannenrusse

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Freitag, 9. November 2012

Operation Wunderland 3v3 - Propagandakrieg um Deutschland (2008)


Erzählt wird, mit wie viel propagandistischem Rückenwind Amerikas Wunschkanzler Konrad Adenauer im Klima der stetig wachsenden Spannungen zwischen West und Ost zu einer populären Figur aufgebaut wurde.
Denn für die USA war es politisch besonders wichtig, die Widerstände der Westdeutschen gegen die Wiederaufrüstung zu brechen. Und nur ein Kanzler Adenauer, so ihre Analyse, konnte und wollte der Bevölkerung die amerikanische Politik verkaufen...

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Operation Wunderland 2v3 - Marktwirtschaft für Anfänger (2008)


Der zweite Teil der Dokumentation Operation Wunderland beschreibt, wie es Washingtons Propagandastäben gelang, den Deutschen etwas zu verkaufen, was diese partout nicht haben wollten: Marktwirtschaft und freien Wettbewerb. Gegen die Vorbehalte breiter Bevölkerungsschichten setzten die Amerikaner die soziale Marktwirtschaft schließlich mit Hilfe einer millionenschweren PR-Kampagne durch, die die deutsche Industrie erheblich mitfinanzierte. Auch wird deutlich, dass das deutsche Wirtschaftswunder keineswegs allein auf der Leistung Ludwig Erhards oder dem Fleiß der deutschen Bevölkerung beruhte, sondern auf den Fluren Washingtons geplant wurde.

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Sonntag, 28. Oktober 2012

Operation Wunderland 1v3 - Ein Volk wird umerzogen (2008)


'Operation Wunderland' enthüllt zum ersten Mal wie die USA sich nach dem Krieg Westdeutschland nach ihren Wünschen gestalteten. Alle entscheidenden Fäden hinter den Kulissen zogen in der Zeit nach 1945 die Amerikaner. Das Maß dieser Einflussnahme reichte weit über Entnazifizierung, Umerziehung und Marshall-Plan hinaus. Amerikanischen Propagandaexperten gelang es, die öffentliche Meinung in Deutschland so geschickt zu beeinflussen, dass im "demokratischen" Prozess immer das herauskam, was Washington vorgab...

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Freitag, 19. Oktober 2012

Die Halbzarte (1959)


Irgendwie sind alle Familienmitglieder der Wiener Familie Dassau ein wenig eigenartig: Der Vater schreibt in seiner Freizeit blutige Kriminalromane, die Mutter komponiert Liebeslieder, Tochter Brigitte malt und Sohn Thomas jongliert. Die zwanzigjährige Tochter Nicole schließlich schreibt hübsche, aber erfolglose Gedichte. Doch das soll sich ändern: Nicole beschließt, ein “unmoralisches” Theaterstück zu schreiben. Unter dem Titel “Eva – Memoiren einer Siebzehnjährigen” bringt Nicole die vermeintlich autobiografischen Erlebnisse einer lasziven, jungen Frau zu Papier, die ihren Ehemann in der Hochzeitsnacht mit dem besten Freund betrügt...

Romy Schneider spielte in der pseudofrivolen Posse das letzte Mal mit ihrer Mutter Magda Schneider zusammen.

Regie:     Rolf Thiele
Drehbuch:     Hans Jacoby, Fritz Rotter
Kamera:     Klaus von Rautenfeld
Musik:     Hans-Martin Majewski
Produzent:     Karl Ehrlich

Romy Schneider als Nicole
Carlos Thompson als Mr. Dott
Magda Schneider als Mme Dassau
Josef Meinrad als Dassau
Rudolf Forster
Helmut Lohner
Gertraud Jesserer
Benno Hoffmann
Erni Mangold
Raoul Retzer

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Dienstag, 16. Oktober 2012

Feuerwerk (1954)


Feuerwerk ist eine deutsche Filmkomödie nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Erik Charell und Jürg Amstein. Die Uraufführung war am 16. September 1954 in Düsseldorf (Apollo), am 17. September folgten Aufführungen in Berlin und Frankfurt am Main.

1908 taucht ein Wanderzirkus in einer deutschen Kleinstadt auf. Dessen Direktor Sascha Obolski ist kein anderer als der vor zwanzig Jahren verschwundene Bruder des einheimischen Gartenzwergfabrikanten Albert Oberholzer...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Kurt Hoffmann
Drehbuch     Herbert Witt, Felix Lützkendorf, Günter Neumann nach der Komödie von Erik Charell und Jürg Amstein
Produktion     Neue deutsche Filmgesellschaft (Harald Braun)
Musik     Paul Burkhard, Franz Grothe
Kamera     Günther Anders, Hannes Staudinger
Schnitt     Claus von Boro

Besetzung:

    Lilli Palmer: Iduna
    Karl Schönböck: Alexander Oberholzer
    Romy Schneider: Anna Oberholzer
    Claus Biederstaedt: Robert
    Werner Hinz: Albert Oberholzer
    Rudolf Vogel: Onkel Gustav
    Margarete Haagen: Kathi
    Ernst Waldow: Onkel Wilhelm
    Liesl Karlstadt: Tante Berta
    Käthe Haack: Karoline Oberholzer
    Lina Carstens: Tante Paula
    Michl Lang: Onkel Fritz
    Charlotte Witthauer: Tante Alwine
    Tatjana Sais: Madame Sperling
    Willy Reichert: Bahnhofsvorsteher
    Hans Clarin: ein Zirkusangestellter
    Michael Cramer: sein Kollege
    Christiane Maybach: Jasmine
    Klaus Pohl: Piepereit

Das Musical Das Feuerwerk von Eric Charell und Jürg Amstein war 1950 in München uraufgeführt worden und wurde nicht zuletzt dank des Chansons O mein Papa ein großer Erfolg. Charell holte Lilli Palmer, sie war wie er eine jüdische Emigrantin, nach Deutschland zurück und verschaffte ihr als Co-Produzent die Hauptrolle in der Verfilmung des Stücks.

Der Film selbst ist sehr farbenprächtig und für damalige deutsche Verhältnisse ungewöhnlich temporeich. Lilli Palmer wurde durch Feuerwerk schlagartig zum Star. Bemerkenswert sind auch die Tanz-, Gesangs- und artistischen Einlagen der damals noch wenig bekannten Romy Schneider. Peter Rühmann, der Sohn von Heinz Rühmann, hat als ihr Knallfrösche werfender kleiner Bruder seinen einzigen Filmauftritt.

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Montag, 15. Oktober 2012

Je später der Abend mit Leni Riefenstahl (1976)


Je später der Abend mit Leni Riefenstahl, dazu (und dagegen) Hansjürgen Rosenbauer, Knut Kiesewetter and Elfriede Kretschmer.

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Freitag, 12. Oktober 2012

Die Deutschmeister (1955)


Die Deutschmeister ist ein Wiener Film mit Romy Schneider, der die Entstehung des Deutschmeister-Regimentsmarsches von Wilhelm August Jurek erzählt. Uraufführung war am 8. November 1955 in der Lichtburg in Essen.

Handlung:

Stanzi Hübner fährt nach Wien, um ihre Tante zu besuchen. Zufällig gerät sie in einen Kostümball und erregt die Aufmerksamkeit des Baron Zorndorff, der sie für eine Komtesse hält. Danach kann sie endlich ihre Tante besuchen, die eine Bäckerei führt. Bei einer Parade entdeckt sie der junge Militärmusiker Willi Jurek, ein Deutschmeister, der sie daraufhin schüchtern im Laden ihrer Tante besucht...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Erma-Filmproduktion GmbH, Wien (Ernst Marischka)
Musik     Robert Stolz, Wilhelm August Jurek
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Constanze „Stanzi“ Hübner
    Magda Schneider: Therese Hübner
    Gretl Schörg: Sängerin Hansi Führer
    Susi Nicoletti: Nanette
    Adrienne Gessner: Komtesse Burgstetten
    Hans Moser: Friseur Jeremias Swoboda
    Paul Hörbiger: Kaiser Franz Joseph I.
    Siegfried Breuer junior: Wilhelm August Jurek
    Gunther Philipp: Baron Zorndorff
    Josef Meinrad: Hofrat Hofwirt
    Wolfgang Lukschy: Kaiser Wilhelm II.
    Fritz Imhoff: Adjutant Mittermeier
    Heinz Conrads: Josef Stigler
    Richard Eybner: Diener Johann
    Karl Schwetter: Hauptmann Weber
    Wolfgang Jansen: Fritz Schulz

Lieder:

    Romy Schneider: Wenn die Vögel musizieren
    Hans Moser, Magda Schneider: Mir ist’s gleich
    Gretl Schörg: Im Prater blühn wieder die Bäume; Im Frühling im Mondschein im Prater in Wien
    Fritz Imhoff, Heinz Conrads: Deutschmeister-Regimentsmarsch
    Chor: Frühjahrsparade

(Anmerkung: Der von Fritz Imhoff und Heinz Conrads im Heurigenlokal gesungene Text ist nicht der originale, sehr viel martialischere Marschtext, in dem es u. a. heißt: „…und geb’n den letzten Tropfen Blut fürs Vaterland voll Freud“ und „…dann haut a jeder von uns drein, soviel er dreinhau’n kann.“)

Märsche:

    Hoch- und Deutschmeister-Marsch von Dominik Ertl
    Deutschmeister-Regimentsmarsch von Wilhelm August Jurek
    Bruckerlager Marsch und Hoch Habsburg von Johann Nepomuk Král (in Auszügen)

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Donnerstag, 4. Oktober 2012

1.April 2000 (1952)


1. April 2000 ist ein satirischer Science-Fiction-Film, der im Jahr 1952 im Auftrag und durch Finanzierung der österreichischen Bundesregierung hergestellt wurde.

Es ist der 1. April 2000 und die frisch gewählte Regierung wird durch die Hohen Kommissare angelobt. Nach unzähligen, ergebnislosen Verhandlungen mit den alliierten Siegermächten über die Unabhängigkeit Österreichs innerhalb der letzten 55 Jahre fordert der österreichische Ministerpräsident seine Landsleute auf, ihre viersprachigen, von den Alliierten ausgegebenen Personalausweise zu zerreißen, um ein Signal zu setzen. Österreich wird daraufhin von den Alliierten vor dem Weltgericht des Bruchs des Weltfriedens angeklagt. Die implizite Botschaft ist eindeutig: So wie Österreich bereits zwei Mal in seinen Augen unschuldigerweise des Bruchs des Weltfriedens bezichtigt wurde (nämlich 1914 und 1939), so geschieht dies nun, im Jahr 2000, wieder. Das Weltgericht schwebt mit seiner Rakete in Wien ein und landet vor dem Schloss Schönbrunn...

Es handelt sich um einen Science-Fiction-Film, der einerseits dazu dienen sollte, den Österreichern nach der Trennung Österreichs von Deutschland im Jahre 1945 ein spezifisches „österreichisches Bewusstsein“ zu vermitteln, das sich von Deutschland und damit auch vom Zweiten Weltkrieg abgrenzte. Pikanterweise vertraute man diese Aufgabe einem Regisseur an, der während der Zeit des Nationalsozialismus erheblichen Einfluss auf das Filmschaffen hatte.

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Wolfgang Liebeneiner
Drehbuch     Ernst Marboe, Rudolf Brunngraber
Produktion     Karl Ehrlich
Musik     Alois Melichar
Kamera     Sepp Ketterer, Karl Löb, Fritz Arno Wagner
Schnitt     Henny Brünsch-Tauschinsky

Besetzung:

    Hilde Krahl: Präsidentin
    Josef Meinrad: Ministerpräsident
    Waltraut Haas: Mitzi
    Judith Holzmeister: Ina Equiquiza
    Curd Jürgens: Capitano Herakles
    Hans Moser: Komponist
    Paul Hörbiger: Augustin
    Erik Frey: Prinz Eugen
    Alma Seidler: Reporterin
    Theodor Danegger: Russischer Kommissar
    Harry Fuss: Franzl
    Ulrich Bettac: Moderator Robinson
    Helmut Qualtinger: Der Russe von den Vier im Jeep

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Donnerstag, 27. September 2012

Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl (1993, english subtitles)



Die 90jährige Leni Riefenstahl, eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte, nimmt Stellung zu allen Stationen ihrer langen Karriere. Hochgelobt als Tänzerin, Schauspielerin und Regisseurin, mit Haß angefeindet und verurteilt wegen ihrer künstlerischen Kollaboration mit den Nazis, berichtet sie von den Produktionen ihrer Filme, von ihren Begegnungen mit Hitler und anderen Regime-Größen, bis hin zu ihren heutigen Arbeiten als Autorin und Fotografin.

Kritik

Außergewöhnliche und mit Preisen bedachte (u.a. Emmy 1993) Dokumention Ray Müllers. Auf höchst informative Weise wird das Auf und Ab der Karriere Leni Riefenstahls ("Das blaue Licht", "Triumph des Willens", "Tiefland") von 1923 bis heute dargestellt. Im Mittelpunkt steht Riefenstahl selber, die sich offen zu allen Fragen ihres umstrittenen Lebenswegs äußert. Der Film bietet zahlreiche, selten zu sehende Ausschnitte aus ihren Filmen und berichtet ausführlich über die Dreharbeiten der als Nazi-Regisseurin verschrienen Künstlerin, die vor allem im Ausland einen exzellenten Ruf genießt.

http://depositfiles.com/files/g6cgmugz6

Mittwoch, 26. September 2012

Johannes Heesters - Sein Lebensweg (2011)


Erzählung und Darstellung seiner Lebensstationen.

Johannes „Jopi(e)" Heesters, eigentlich Johan Marius Nicolaas Heesters
(* 5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande; † 24. Dezember 2011 in Starnberg, Deutschland) war ein von 1936 bis zu seinem Tod in Deutschland lebender und arbeitender Schauspieler und Sänger.
Er galt in den letzten Jahren seines Lebens als der weltweit älteste noch aktive darstellende Künstler.
Er stand 90 Jahre auf der Bühne und 87 Jahre vor der Kamera!

http://depositfiles.com/files/5sng5dojn

Dienstag, 25. September 2012

Wenn der weiße Flieder wieder blüht (1953)


Wenn der weiße Flieder wieder blüht ist ein deutscher Heimatfilm aus dem Jahre 1953, der zu den bekanntesten und populärsten Werken Anfang der 1950er Jahre gehört.

In diesem Spielfilm treffen Stars wie Willy Fritsch, Paul Klinger, Magda Schneider und Hertha Feiler, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zur ersten Garde deutscher Filmschauspieler gehörten, mit den Kindern bekannter Filmschauspieler zusammen. Romy Schneider, Tochter von Magda Schneider und Wolf Albach-Retty, Nina von Porembsky, ihre Mutter war Alexa von Porembsky, sowie Götz George, Sohn von Heinrich George und Berta Drews spielen hier ihre erste Filmrolle.

Franz Doelles Lied Wenn der weiße Flieder wieder blüht, das dem Film seinen Namen gab, war bereits in den 1920er Jahren ein populärer Schlager. Außerdem fanden eine Menge anderer Franz-Doelle-Hits Verwendung, wie z. B. An einem Tag im Frühling aus dem deutschen Spielfilm Victor und Victoria aus dem Jahre 1933.

In Wiesbaden und Umgebung gedreht, gehört Wenn der weiße Flieder wieder blüht zu den wenigen Heimatfilmen, die im Hessischen spielen. Aufnahmen der Wiesbadener Altstadt gehören mit zu den Höhepunkten des Films.

Handlung: Chronischer Geldmangel ist der Hauptstörfaktor der Ehe des Wiesbadener Kneipensängers Willy Forster und der Näherin Therese. Nach einem sehr heftigen Streit verlässt Willy seine Frau Hals über Kopf, ohne zu wissen, dass sie ein Kind von ihm erwartet...

Altersfreigabe    FSK 12

Stab:

Regie    Hans Deppe
Drehbuch    Eberhard Keindorff, Johanna Sibelius nach einer Novelle von Fritz Rotter
Produktion    Kurt Ulrich (Berolina Produktion)
Musik    Franz Doelle
Kamera    Kurt Schulz
Schnitt    Walter Wischniewsky

Besetzung:

    Willy Fritsch: Willy Forster
    Magda Schneider: Therese Forster
    Romy Schneider: Evchen Forster
    Hertha Feiler: Ellen
    Paul Klinger: Peter Schroeder
    Albert Florath: Professor Mutzbauer
    Trude Wilke-Roßwog: Frau Moeslein
    Götz George: Klaus
    Nina von Porembsky: Barbara
    Erika Block: Lieselotte
    Erna Haffner: Frau Kühn
    Liselotte Köster: Tänzerin
    Jockel Stahl: Tänzer

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Samstag, 22. September 2012

Bel Ami (1955)


Bel Ami ist eine österreichische Literaturverfilmung von dem Franzosen Louis Daquin aus dem Jahr 1955. Ein Alternativtitel des Films lautete Bel Ami, der Frauenheld von Paris, eine Alternativschreibung Bel-Ami.

Paris, um 1880: Der charmante Georges Duroy (Jopie!) kehrt von den Truppen in Afrika zurück nach Paris. Er ist beinahe mittellos, verdient gerade so viel, um zu überleben, wohnt mit der leichten Dame Rachel zusammen und hat den eisernen Willen, gesellschaftlich aufzusteigen...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Louis Daquin
Drehbuch     Louis Daquin, Roger Vailland, Vladimir Pozner
Produktion     Josef W. Beyer für Projectograph-Film
Musik     Hanns Eisler
Kamera     Nicolas Hayer
Schnitt     Leontine Klicka

Besetzung:

    Johannes Heesters: Georges Duroy
    Marianne Schönauer: Madeleine Forestier
    Christl Mardayn: Mme. Walter
    Gretl Schörg: Clothilde de Marelle
    Maria Emo: Suzanne Walter
    Jean-Roger Caussimon: Forestier
    René Lefèvre: Walter
    Lukas Ammann: Laroche-Mathieu
    Egon von Jordan: Saint-Potin
    Jacqueline Duc: Rachel
    Karl Fochler
    Friedrich Links
    Paul Pranger

Bel Ami ist eine Verfilmung des Romans Bel-Ami von Guy de Maupassant, der zuvor bereits 1939 von Willi Forst verfilmt worden war.

Bel Ami wurde in den Rosenhügel-Filmstudios gedreht und am 9. April 1955 in Wien uraufgeführt. In Deutschland lief er erstmals am 8. Februar 1957 (Kino der DDR) bzw. 23. August 1957 (Kino der BRD) in den Kinos an.

Zum Zeitpunkt seiner Uraufführung erhielt der Film eine FSK-18-Einstufung. Inzwischen ist er als FSK 6 freigegeben.

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Freitag, 21. September 2012

Der Czardas-König (1958)


Der Czardas-König (Die Emmerich-Kalman-Story) ist eine deutsche Filmbiografie von Harald Philipp aus dem Jahr 1958. Er behandelt musikalisch unterlegt, aber in sehr freier Form und teilweise verkehrter Sequenz, die Jugendjahre des Komponisten Emmerich Kálmán.

Handlung: Emmerich Kálmán wächst in einer reichen Familie auf dem Land in Ungarn auf. Er ist mit dem Zigeunermädchen Ilonka befreundet und liebt schon in jungen Jahren die reiche Grafentochter Helene. Als die Familie Kálmán verarmt und der Gerichtsvollzieher Gast im Hause wird, bleiben auch die einstigen Freunde fern. Nur Ilonka hält zu Emmerich.

Fünfzehn Jahre später lebt Emmerich mit seiner Mutter in Budapest. Zwar soll er nach dem Willen des Onkels, der die Familie finanziert, Jura studieren, doch verlegt er sich aufs Klavierspiel. Der Onkel zieht sich als Geldgeber zurück...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Harald Philipp
Drehbuch     Janne Furch, Harald Philipp, Helmuth M. Backhaus
Produktion     Artur Brauner für CCC-Film
Musik     Emmerich Kálmán
Kamera     Fritz Arno Wagner
Schnitt     Johanna Meisel

Besetzung:

    Gerhard Riedmann: Emmerich Kálmán
    Rudolf Schock: Janos
    Elma Karlowa: Ilonka
    Sabine Bethmann: Helene
    Marina Orschel: Vera
    Hubert von Meyerinck: Szegedy
    Richard Häussler: Graf Riedern
    Camilla Spira: Frau Kálmán
    Richard Allan: Stefan
    Monika Dahlberg: Roszi
    Alice Treff: Gräfin Tabory
    Bela Pasztor: Zigeunerprimas Béla
    Maly Delschaft: Hauswirtin
    Gerd Frickhöffer: Gerichtsvollzieher
    Kurt Waitzmann: Direktor Kargzac

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Der letzte Fußgänger (1960)


Der letzte Fußgänger ist eine filmische Komödie mit Heinz Erhardt in der Hauptrolle, die am 15. September 1960 in den westdeutschen Kinos startete.

Gottlieb Sänger, Archivar im Verlag der Zeitschrift Zeitblick, verabscheut Straßenbahnen, Automobile und Fahrräder ebenso wie Fahrstühle und Paternoster – er geht lieber zu Fuß. Zum genussvollen Höhepunkt seines ansonsten bescheidenen Daseins wird der jährliche Sommerurlaub, den er in diesem Jahr im Schwarzwald verbringen wird. Als Gottlieb den Zug in Richtung Süden besteigt, bittet ihn eine alte Dame, ein bisschen auf ihre Enkelin Christine „Kiki“ Cornelius zu achten...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Wilhelm Thiele
Drehbuch     Wilhelm Thiele, Eckart Hachfeld
Produktion     Fritz Hoppe, Otto Meissner
Musik     Franz Grothe
Kamera     Kurt Grigoleit

Besetzung:

    Heinz Erhardt: Gottlieb Sänger
    Christine Kaufmann: Kiki Cornelius
    Michael Lenz: Student Rudi
    Peter Wegen: Student Max
    Käthe Haack: Frau von Hartwig
    Werner Finck: Redakteur Hiss
    Hans Hessling: Chefredakteur Kleinert
    Ernst Waldow: Dr. Zollhöfer
    Günther Ungeheuer: Reporter Pit
    Lucie Englisch: Frau Huppert
    Trude Herr: Rheinländerin im Zug
    Willy Reichert: Schützenwirt
    Blandine Ebinger: Henriette
    Käte Jaenicke: Italien-Urlauberin
    Harry Tagore: Indischer Prinz
    Eduard Linkers: Herr im Mercedes
    Kurt Pratsch-Kaufmann: Reiseleiter
    Bruno W. Pantel: Spanien-Urlauber

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Donnerstag, 20. September 2012

Der Kardinal (1963)


Mit viel Hollywoodglamour ausgestattetes Bild vom Werdegang eines amerikanischen Kardinals.

Der Film zeigt den Aufstieg von Stephen Fermoyle, einem jungen Amerikaner einfacher Herkunft, von seiner Ordination 1917 zu höchsten kirchlichen Würden als Kardinal am Vorabend des Zweiten Weltkrieges.

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Otto Preminger
Drehbuch     Robert Dozier
Produktion     Otto Preminger
Musik     Jerome Moross
Kamera     Leon Shamroy
Schnitt     Louis R. Loeffler

Besetzung:

    Tom Tryon: Stephen Fermoyle
    Carol Lynley: Mona Fermoyle/Regina Fermoyle
    Dorothy Gish: Celia Fermoyle
    Maggie McNamara: Florrie Fermoyle
    Bill Hayes: Frank Fermoyle
    Cameron Prud'Homme: Din Fermoyle
    Cecil Kellaway: Monsignor Monaghan
    John Huston: Kardinal Glennon
    Burgess Meredith: Pastor Ned Halley
    Raf Vallone: Kardinal Quarenghi
    Tullio Carminati: Kardinal Giacobbi
    Ossie Davis: Pater Gillis
    Romy Schneider: Annemarie von Hartmann
    Peter Weck: Kurt von Hartmann
    Rudolf Forster: Betrunkener auf einem Ball
    Josef Meinrad: Kardinal Innitzer
    Matthias Fuchs: Pater Neidermoser
    Erik Frey: Seyss-Inquart
    Vilma Degischer: Schwester Wilhelmina
    Wolfgang Preiss: SS-Major
    Jürgen Wilke: Armee-Leutnant
    Wolf Albach-Retty: österreichischer Baron

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Dienstag, 18. September 2012

Christine (1958)


Wien, 1906: Der Dragonerleutnant Fritz Lobheimer (Alain Delon) hat eine Affaire mit der verheirateten Baronin Eggersdorf. Während der Baronin viel an der Liaison mit dem jungen Leutnant liegt, möchte Lobheimer sie insgeheim beenden, weiß aber noch nicht recht, wie er es angehen soll.

In dieser Situation begegnet er in einem Grinzinger Heurigen-Lokal der Musikertochter Christine Weiring (Romy Schneider)...

Altersfreigabe     FSK 16

Stab:

Regie     Pierre Gaspard-Huit
Drehbuch     Pierre Gaspard-Huit, George Neveux, Hans Wilhelm, Schnitzler (Vorlage)
Produktion     Henri Baum
Musik     George Auric
Kamera     Christian Matras
Schnitt     Louisette Hautecoeur

Besetzung:

    Romy Schneider: Christine Weiring
    Alain Delon: Leutnant Franz Lobheimer
    Micheline Presle: Baronin Eggersdorf
    Carl Lange: Baron Eggersdorf
    Fernand Ledoux: Hans Weiring
    Sophie Grimaldi: Mizzie
    Josef Egger: Hausmeister
    Jean-Claude Brialy: Oberleutnant Theodor Kaiser

Der Film ist die vierte Verfilmung des Theaterstücks Liebelei von Arthur Schnitzler. 26 Jahre zuvor hatte bereits Romy Schneiders Mutter Magda die Rolle der Christine in Max Ophüls’ Film Liebelei (1933) gespielt. Die erste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1914 vom dänischen Regisseur Holger-Madsen. Gaspard-Huits Verfilmung des Stoffes war die erste in Farbe.

Die Dreharbeiten fanden in den Filmstudios von Boulogne-Billancourt in der Nähe von Paris statt.

Es war Romy Schneiders erster Film, der auf französisch gedreht wurde. Jean-Claude Brialy erinnerte sich später in einem Interview: „Zu Beginn hatte sie einen dicken Akzent. Vor allem am Anfang der Dreharbeiten. Wir zogen sie damit auf. Da hat sie einmal vor Wut ihre Sachen zu Boden geschmissen.“

Romy Schneider und Alain Delon lernten sich während der Dreharbeiten kennen und wurden im Anschluss auch privat ein Paar.

Die Weltpremiere fand am 19. Dezember 1958 in Deutschland statt.

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Sisi - Mythos einer Märchenprinzessin (2008)


Sisi hatte eine Tätowierung, und noch viel mehr interessantes in dieser Dokumentation über Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898).

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Tat-Sachen Spezial - Der Fall Rudolf (2006)


"Der Kronprinz ist tot!". Mit dieser Schlagzeile ging der österreichisch-ungarische Walzertraum von Frieden und Stabilität am 30. Jänner 1889 zu Ende. Um die Ereignisse in Mayerling, um den Tod von Kronprinz Rudolf und seiner Geliebten Mary Vetsera ranken sich bis heute Gerüchte und Spekulationen. Tat-Sachen Spezial "Der Fall Rudolf" ist eine Spurensuche, versucht anhand von Dokumenten und Erzählungen die Fakten vom Mythos zu trennen. Gerichtsmediziner, Waffentechniker, Computerspezialisten und Profiler vom österreichischen Bundeskriminalamt versuchen Antworten zu finden auf die vielen offenen Fragen und Rätsel rund um Mayerling. Die Kriminaldokumentation ist eine historisch-kriminalistisch-psychologische Analyse der Vorgänge, die zum Tod von Rudolf und Mary geführt haben.

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Donnerstag, 13. September 2012

Das blieb vom Doppeladler 11 - Gott erhalte... - Die Welt des Kaiser Franz Joseph (1991)


Höfische Urlaubsstimmung in Bad Ischl, ein Besuch in der Kaiservilla, das Jagdschloss Franz Josephs in Mürzsteg, heute Feriensitz des österreichischen Bundespräsidenten, Schloss Gödöllö, einstens ein Lieblingsaufenthalt der Kaiserin, das Geschenk der Magyarischen Nation nach der Krönung 1867 in Budapest an das Königspaar - kaum wo war Elisabeth glücklicher als dort: Blick in die Private Welt Franz Josephs und Elisabeths. In dieser Dokumentation werden Franz Joseph und Elisabeth durch die Räume, in denen sie lebten, durch die Stätten, die sie liebten, wieder lebendig.

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Das blieb vom Doppeladler 08 - K.u.K. Dämmerung (1991)


Der Anfang vom Ende war der 28. Juni 1914. Kaiserin Zita erinnert sich an die Stunden, als sie und ihren Mann, Erzherzog Karl, die Nachricht von der Ermordung des Thronfolgerpaares in Sarajewo erreichte. Sie erzählt vom Tod des alten Kaisers und Graf Wurmbrand berichtet, wie er als Edelknabe, adeliger Page, neben dem Sarg Kaiser Franz Josephs geschritten ist. Dann erleben wir die Tragödie Kaiser Karls im Exil auf Madeira. Sein Sohn Otto stand an seinem Sterbebett. Doch 60 Jahre später war Kaiserin Zita einer der glücklichsten Augenblicke ihres Lebens beschieden - mit der Heimkehr nach Österreich und dem feierlichen Empfang im Wallfahrtsort Mariazell.
Die Dokumentation erzählt an Hand von Archivmaterialien und Schilderungen von Zeitzeugen vom Untergang des Reiches und vom Schicksal des Herrscherhauses.

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Das blieb vom Doppeladler 07 - Die Helden von Solferino (1991)


"Das ist die traurige Geschichte eines entsetzlichen Tages, an dem viel geleistet worden ist, aber das Glück uns nicht gelächelt hat", schrieb Kaiser Franz Joseph am 26. Juni 1859 aus Verona an Kaiserin Elisabeth. Es war das einzige Mal, dass Franz Joseph als Oberbefehlshaber im Feld stand. Doch der Tag von Solferino, der 24. Juni 1859, endete mit einer Niederlage der Österreicher gegen die vereinigten Armeen der Franzosen und der Italiener. Die Verluste bei allen beteiligten Truppen waren hoch und der Anblick der von verwundeten und sterbenden Soldaten übersäten Schlachtfelder brachte den Schweizer Henri Dunant auf die Idee, eine Hilfsorganisation zu gründen, das Rote Kreuz.
Heute ist das Schlachtfeld von damals schon längst wieder eine freundliche, fruchtbare Landschaft mit gutem Wein und einer gestandenen bäuerlichen Bevölkerung. Die Dokumentation rekonstruiert diesen Schicksalstag und folgte den Spuren des Kaisers und Napoleons III.

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Das blieb vom Doppeladler 04 - Zwingburg und Ruhmeshalle - Das Wiener Arsenal (1991)


Geschockt von den Erfahrungen der 48er-Revolution suchte die österreichische Generalität ein geeignetes Objekt zur Kontrolle der rebellischen Stadt Wien. So wurde 1849 auf dem die Stadt beherrschenden Gelände nahe dem Belvedere der Grundstein für das Arsenal gelegt: ein verteidigungsfähiger Komplex von 72 Objekten mit Kommandogebäuden, eine Artilleriezeugfabrik, militärischen Werkstätten, einer Militärvolksschule, der Artilleriekadettenschule und dem Historischen Waffenmuseum. Es ist ein exemplarisches Werk des Romantischen Historismus. Und aus dem Waffenmuseum wurde eine Ruhmeshalle der Armee.
Die Dokumentation schildert die Geschichte dieser einstigen Zwingburg, die heute zu einer kleinen Stadt in der Stadt geworden ist, mit dem Heeresgeschichtlichen Museum als lebendigem Zentrum.

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Das blieb vom Doppeladler 03 - Österreichischer Lloyd (1991)


1836 wurde in Triest die Reederei "Lloyd Austriaco" gegründet. Bis 1914 beförderte der Lloyd mit 220 Dampfern 21,5 Mio. Passagiere und 37,3 Mio. Tonnen Waren in alle Welt. Noch heute ziert den Piazza dell'Unita in Triest der prunkvolle Palast des Österreichischen Lloyd, den der Wiener Ringstraßen-Architekt Heinrich von Ferstel erbaut hatte. Der Lloyd Triestino, wie er heute heißt, fährt teilweise noch immer auf den alten Routen, aber der Triester Hafen ist nur mehr einer unter vielen.
Die Dokumentation beschwört eine Zeit herauf, in der Österreich noch mit dem Meer verbunden und Triest ein Welthandelshafen war. Alte Fotos und Gemälde zeugen vom Glanz der einst mächtigen Hafenstadt. Interviews mit Triester Bürgern und den Nachfahren der Kapitänsfamilien ergänzen diese Dokumentation über den Lloyd Austriaco.

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Das blieb vom Doppeladler 02 - Königgrätz 1866 (1991)


Königgrätz ist mehr als der Name einer Schlacht, es ist das Synonym für eine entscheidende, den Lauf der Historie verändernden Niederlage, wie Waterloo oder Stalingrad. Für die österreichisch-deutsche Geschichte wurde Königgrätz zum Ende einer Ära, denn nach diesem 3. Juli 1866, als in Ostböhmen 436.000 Mann auf relativ kleinem Raum 8 Stunden lang in blutige Kämpfe verwickelt waren, verdrängte das Preußen Bismarcks Österreich aus seiner Führungsstellung im ehemaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Auf einer Gefechtslinie von 10,5 Kilometern hatte die österreichische Armee - nicht zuletzt wegen der Überlegenheit des preußischen Zündnadelgewehres über die Vorderlader der kaiserlichen Armee - hohe Verluste zu verzeichnen.
Der Film zeigt die Landschaft eines Schlachtfeldes und fragt nicht nur nach den militärischen und politischen Hintergründen, sondern auch nach den Menschen, die hier ihr Leben gelassen haben.

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Mittwoch, 5. September 2012

Kaiser Franz Joseph (2006)


Sissi (eigentlich Sisi) hatte auch einen Ehegatten. Ein gewisser Kaiser Franz Joseph II. dessen Lebens auch nicht uninteressant war!

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Dienstag, 4. September 2012

Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin (2006)


Es handelt sich bei der Doku Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin weniger um "erzählte Geschichte", sondern sie hält sich eher an bestimmte Eckpunkte in Elisabeths Leben bzw. an wesentliche Charakterzüge (z.B. Schönheitskult) und beleuchtet diese näher, z.T. minutiös und kriminalistisch (ein Konzept, das wohl nicht ganz zufällig an "Terra-X" erinnert). Deutlich wird dies etwa an den Berechnungen zu Elisabeths körperlicher Belastung, ihrem daraus resultierenden Energiebedarf und dem Vergleich mit ihrer tatsächlichen Ernährungsweise. Auch an den körperlichen "Eckdaten", d.h. federleichte 50kg bei nicht weniger als 173 cm Körpergröße wird schnell klar, daß sie Jahrzehnte "am Limit" gelebt haben muss. Ein Supersportler könnte sich daran orientieren.

Den Inhalt finde ich grundsätzlich solide recherchiert, und an vielen Stellen führt Frau Unterreiner einfühlsam, aber auch mit einigen kritischen Untertönen (Beisp.: materielle Vorteile am Hof vs. Ablehnung der 'Kaiserin-Rolle') durch das Leben Elisabeths. Auch die Persönlichkeit der Erzherzogin Sophie wird differenzierter vermittelt, und dem Schwiegermutter-Klischee der Marischka-Filme eine deutliche Absage erteilt. Neben der Mitwirkung des Habsburg-Nachfahren sind vor allem natürlich die Stummfilm-Fragmente aus Elisabeth Kaiserin von Österreich (1921) und Schicksal derer von Habsburg (1929) ein Highlight.

Bei der Darstellung der Elisabeth durch Carla Nelsen ist mir aufgefallen, dass sie selbst im Sterbezimmer noch den für die Mode der 1920er Jahre so typischen dunklen Lidschatten trägt. Alleine dieses Detail macht die Theorie von den Originalaufnahmen doch recht unglaubwürdig. Ausserdem tragen einige Schauspieler - angedeutete -"Stromlinienfrisuren", ebenfalls ein damaliger Trend. Speziell der Film Schicksal derer von Habsburg hat mir sehr gut gefallen, da schon in der einen Szene, in der Rudolf vor das Kaiserpaar tritt, die teils recht kühle Ausstrahlung der "echten" Elisabeth gut zum Ausdruck kommt.

Kritisch anzumerken ist allerdings, dass zwar Korfu ausführlich, dafür der Aufenthalt auf Madeira gar nicht erwähnt wird. Königgrätz wird zwar als große Niederlage angesprochen, jedoch finden weder der Gegner Erwähnung noch werden die Hintergründe, nämlich die Differenzen mit Preussen im Deutschen Bund, angesprochen. Hier hätte ich etwas mehr Souveranität seitens der Produzenten erwartet. Negativ bewerte ich auch die Aussage, daß der Kaiserin nur geringe Möglichkeiten bei der Mitgestaltung des Staatswesens gehabt hätte. Ich erlaube mir das anders zu sehen, nämlich, daß sie diese Möglichkeiten meist nicht wahrgenommen hat - denn das Gegenbeispiel ist der Ausgleich mit Ungarn, einem Prozeß, in dem sie grosses Geschick bewiesen und alle verfügbaren Hebel in Bewegung gesetzt hat. Selbst die Erzherzogin hat sich in ihren Aufzeichnungen diesbezüglich einmal positiv geäussert.

Fazit: Es ist eine Dokumentation, die dem Zuschauer zweifellos eine gute Einsicht in die Persönlichkeit und das Wirken Elisabeths gewährt und dennoch nicht überfrachtet wirkt. Die Unterhaltung kommt nicht zu kurz, und diese Produktion ist auch unvorbelasteteren Zuschauern ohne weiteres zu empfehlen. Alles in allem ein Film, der dem deutschen Fernsehen zur Ausstrahlung durchaus ans Herz gelegt werden kann.

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Sonntag, 2. September 2012

Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957, nederlandse ondertitels)


Das Finale der Trilogie, gedreht sowohl in Italien als auch Österreich, sollte von einem vierten Film gefolgt werden, der jedoch nicht mehr zustande kam. Ernst Marischka plante ein Eifersuchtsszenario zwischen Sissi und der französischen Kaiserin Eugènie. Die Verfilmung scheiterte am Widerstand Romy Schneiders, die sich weigerte, noch länger die Sissi zu spielen.

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Kaiserin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Uta Franz: Prinzessin Helene
    Walther Reyer: Graf Gyula Andrássy
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Josef Meinrad: Oberst Böckel
    Senta Wengraf: Gräfin Bellegarde
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz-Karl
    Hans Ziegler: Hofrat Dr. Seeburger
    Sonia Sorel: Henriette Mendel
    Klaus Knuth: Prinz Ludwig
    Albert Rueprecht: Erzherzog Ferdinand-Max
    Peter Neusser: Graf Batthyani
    Franca Parisi: Helena
    Egon von Jordan: Carlo
    Johannes Ferigo: Graf Czaky
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Ida Gabor: Margit
    Walter Regelsberger: Fürst Windischgrätz
    Dolores Hubert: Kindermädchen
    Guido Wieland: italienischer Adeliger
    Herbert Prikopa: Diener in der Scala
    Oskar Wegrostek: Wirt
    Chariklia Baxevanos: Helena auf Korfu
    Helene Lauterböck: Fürstin Esterházy
    Susanne von Almassy
    Ingrid Oberleitner
    Dorothea Neff
    Erik Frey
    Inge Holzleitner
    Brigitte Treichler
    Hans Unterkircher
    Karl Ehmann
    Josef Menschik
    Frank Steinberg
    Helga Jesch, Tochter von Prinz Ludwig
    Silvia Leier
    Sussie Nejedly

Sissi lebt zurückgezogen vom Wiener Hofzeremoniell in Gödöllő, Ungarn. Hier wird ihr bald darauf eine Romanze mit Graf Andrássy nachgesagt...

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Sissi – Die junge Kaiserin (1956, nederlandse ondertitels)


Der zweite Teil der Sissi-Trilogie.


Stab:
Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Kaiserin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Walther Reyer: Graf Gyula Andrássy
    Senta Wengraf: Gräfin Bellegarde
    Josef Meinrad: Oberst Böckl
    Iván Petrovich: Dr. Max Falk
    Helene Lauterböck: Gräfin Esterházy
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz-Karl
    Hans Ziegler: Dr. Seeburger
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Richard Eybner: Postmeister
    Egon von Jordan: Minister
    Joseph Egger: Zeremonienmeister Neppalek
    Hugo Gottschlich: Hüttenwirt
    Franz Böheim: Johann Petzmacher
    Hilde Wagener: Baronin Wulffen
    Otto Treßler: Feldmarschall Radetzky
    Ulrich Bettac:
    Max Brebeck:

Das junge Kaiserpaar verlebt eine glückliche Zeit, auch wenn sich Sissi auf Schloss Schönbrunn immer mehr ihres goldenen Käfigs bewusst wird. Erzherzogin Sophies Überwachung und das strenge spanische Hofzeremoniell engen Sissi zunehmend ein. Einzig die Reiseberichte ihres Hoflehrers über Land und Leute des österreichischen Kaiserreichs begeistern die Kaiserin und sorgen innerhalb der Schlossmauern für Ablenkung von der angespannten Beziehung zwischen Sissi und ihrer Schwiegermutter.

Auch die schwierigen politischen Verhältnisse trüben die junge Ehe, die österreichische Monarchie gerät in Gefahr - ein Krieg mit dem russischen Zarenreich droht und auch die Unruhen in Ungarn geben Anlass zur Sorge...

http://depositfiles.com/files/5ubfi3xa3

Sissi (1955, nederlandse ondertitels)


Sissi ist ein österreichischer Historienfilm aus dem Jahr 1955, der von den frühen Jahren der Kaiserin Elisabeth erzählt. Er basiert auf dem gleichnamigen, erstmals 1952 im Titania-Verlag in Stuttgart in zwei Teilen veröffentlichten Roman von Marie Blank-Eismann. Die Erstveröffentlichung dieses Romanes erfolgte bereits 1933 in der Roman-Zeitschrift Blütenregen als illustrierter Fortsetzungsroman.

Als sich der Film als großer Erfolg an den Kinokassen erwies, folgten die Fortsetzungen Sissi – Die junge Kaiserin (1956) und Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957). Die Sissi-Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmproduktionen und zu den erfolgreichsten Filmen in deutschen und österreichischen Kinos; die Zuschauerzahlen bewegen sich zwischen 20 und 25 Millionen. Nur Der Förster vom Silberwald (28 Millionen) gilt als noch erfolgreicher. Die Zahlen sind allerdings ungenau, da in dieser Zeit die Kartenverkäufe noch nicht lückenlos erfasst wurden.

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Prinzessin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Uta Franz: Prinzessin Helene
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Josef Meinrad: Gendarmeriemajor Boeckl
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz Karl
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Peter Weck: Erzherzog Karl-Ludwig
    Hilde Wagener: Baronin Wulffen
    Egon von Jordan: Minister
    Otto Treßler: Marschall Radetzky
    Franz Böheim: Johann Petzmacher
    Richard Eybner: Postmeister von Ischl

Prinzessin Elisabeth, genannt Sissi, ist die zweitälteste Tochter von Herzogin Ludovika und Herzog Max in Bayern. Sie wächst unbeschwert mit ihren sieben Geschwistern im elterlichen Schloss am Starnberger See auf. Das ungestüme Mädchen ist tierlieb und naturverbunden und verlebt eine glückliche Kindheit ohne standesübliche Zwänge.

Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Helene reist die 16-jährige Sissi aus dem bayerischen Possenhofen ins österreichische Bad Ischl. Auf Initiative der Kaiserinmutter, Erzherzogin Sophie, soll Helene, genannt Néné, ihren Cousin, den jungen Kaiser Franz Joseph in der kaiserlichen Sommerresidenz treffen, um sich alsbald mit ihm zu verloben. Sissi kennt den Grund der Reise nicht und darf wegen ihrer ungestümen Art während der Tage in Ischl an keinem gesellschaftlichen Ereignis teilnehmen. So verbringt sie die freie Zeit beim Angeln.

Dabei begegnet sie zufällig dem anreisenden Kaiser, der nicht ahnt, dass es sich bei dem hübschen Mädchen um seine jüngere Cousine Sissi handelt...

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Freitag, 31. August 2012

Goethe! (2010)


Goethe! ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Philipp Stölzl aus dem Jahr 2010. Die Produktion basiert auf einem gemeinsamen Drehbuch Stölzls mit den Autoren Alexander Dydyna und Christoph Müller. Die Titelrolle des jungen Johann Wolfgang Goethe übernahm Alexander Fehling; Charlotte Buff und Kestner wurden mit Miriam Stein und Moritz Bleibtreu besetzt. Bis Ende 2011 erreichte Goethe! in Deutschland über 740.000 Kinobesucher.

Der Film spielt im Sommer 1772, in dem sich Goethe in Lotte Buff verliebte – eine Episode seines Lebens, die er anschließend zu seinem Roman Die Leiden des jungen Werthers verarbeitete.

Der Film suggeriert durch echte alte Häuser, Requisiten und Kostüme Authentizität. Er greift viele Details aus Goethes realem Leben auf: Dieser ist tatsächlich in Frankfurt/Main geboren, hat in Straßburg Jura studiert und anschließend als Jurist in Wetzlar gearbeitet. Dort hat er sowohl Charlotte Buff kennengelernt als auch Jerusalem nach einem ersten Kennenlernen in Leipzig wieder getroffen, der sich tatsächlich aus unglücklicher Liebe erschossen hat.

Allerdings vermischt Stölzl den realen Goethe mit der Romanfigur Werther. Vieles in dem Film, etwa auch der Vorname Albert oder der einsetzende Regen, bevor Goethes Liebe zu Charlotte voll entbrennt, erinnert eher an Goethes Roman als an dessen Leben.

Mehrere Elemente des Films sind frei erfunden: Goethe ist in Straßburg nicht durchs Examen gefallen. Er hat sich auch nicht mit Kestner duelliert und wurde demzufolge auch nicht eingesperrt. Goethes Liebe zu Charlotte Buff blieb rein platonisch.

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Mittwoch, 29. August 2012

Nachts im Grünen Kakadu (1957)


Irene Wagner ist zwar Leiterin des Instituts Wagner – Tanz- und Anstandslehre sowie Enthemmungen, selbst jedoch äußerst zugeknöpft. Zum Leidwesen ihrer jüngeren Schwester Renate verbietet sie jeden modischen Tanz im Institut, die Schüler bleiben aus und die geerbten Schulden ihres Vater zwingen Irene schließlich, nach und nach sämtliche Möbel zu verpfänden...

Stab:

Regie     Georg Jacoby
Drehbuch     Curt J. Braun
Helmuth M. Backhaus
Produktion     Walter Koppel für Real-Film, Hamburg
Musik     Michael Jary
Kamera     Willy Winterstein
Schnitt     Klaus Dudenhöfer

Besetzung:

    Marika Rökk: Irene Wagner
    Dieter Borsche: Dr. Maybach
    Renate Ewert: Hilde Wagner, Irenes Schwester
    Gunnar Möller: Knut Peters, Medizinstudent
    Hans Nielsen: Onkel Eduard Reichmann
    Loni Heuser: Tante Henriette
    Willy Maertens: Onkel Otto, ihr Mann
    Trude Hesterberg: Faktotum Frl. Koldewey
    Fred Raul: Haase, Geschäftsführer im Grünen Kakadu
    Ludwig Linkmann: Psychiater Prof. Hagedorn
    Joseph Offenbach: Gerichtsvollzieher Balduin
    Christa Williams: Sängerin
    Frank Forster: Sänger
    Helmut Ketels: 1. Tänzer
    Conrad Cristofolini: 2. Tänzer
    Heinz Holl: 3. Tänzer

Als Grundlage für Nachts im Grünen Kakadu diente der Schwank Der doppelte Mensch von Wilhelm Jacoby, dem Vater von Georg Jacoby. Nachts im Grünen Kakadu wurde 1957 in den Real-Film-Studios in Hamburg-Wandsbek gedreht. Das Szenenbild stammte von Albrecht Becker, die Kostüme schuf Erna Sander. Der Film erlebte am 28. November 1957 im Turm-Palast in Frankfurt am Main sowie im Berliner Ufa-Pavillon seine Premiere. Von der Presse wurde Nachts im Grünen Kakadu als „Comeback-Film“ Marika Rökks bezeichnet. Sie selbst schrieb in ihrer Biografie: „Es rauschte noch einmal. Das Wirtshaus im Spessart und Nachts im Grünen Kakadu lagen Nase an Nase als Renner. Im Berliner Marmorhaus war Premiere, und siehe da, neben meinen ‚alten‘ Verehrern hatten sich auch ganz viele junge Leute eingefunden, die mir ihre Begeisterung zeigten.“

Im Film sind verschiedene Lieder zu hören:

    Marika Rökk: Nachts im Grünen Kakadu
    Marika Rökk: Ich hab so ein Gefühl
    Marika Rökk: Eine schwache Stunde
    Marika Rökk: Es träumen zwei Herzen von Liebe
    Christa Williams: Gitarren-Boogie
    Frank Forster: Manina

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