Montag, 1. Juli 2013
Das Kind der Donau (1950)
Kind der Donau ist ein österreichischer Musikfilm von Georg Jacoby aus dem Jahr 1950. Es war der erste österreichische Farbfilm. In Deutschland lief der Film auch unter dem Verleihtitel Das Kind der Donau.
Handlung:
Die drei Freunde Georg, Heinrich und Oskar ziehen an der Donau entlang und suchen eine Bleibe für den Sommer. Nachdem ein ums andere Mal weder Vermieterin noch Zimmerpreis ihren Vorstellungen entsprechen, lässt sich Schriftsteller Georg allein auf ein altes Donauschiff übersetzen, das verlassen scheint. Heinrich und Oskar kehren währenddessen in eine unweit gelegene Gaststätte ein, in der sie die junge Marika tanzen sehen und ihren Liedern lauschen. Beide planen bereits, aus ihr einen Star zu machen, ist der eine doch Schlagertexter und der andere Bühnenbauer.
Georg hat unterdessen auf dem Kahn ein Bett gefunden und wundert sich, als nachts mit einem Mal Marika vor ihm steht und ihn unsanft weckt. Sie lebt auf dem Schiff, das einst ihrem Vater gehörte. Sie weist Georg in die kleine Kabine, in der der Freund ihres verstorbenen Vaters, Christoph, früher nächtigte. Georg und Marika verstehen sich gut, bis Georg eines nachts wegbleibt und erst am frühen Morgen zurück auf das Schiff kommt. Während Marika denkt, er sei bummeln gewesen, hat sich Georg in Wirklichkeit bei einer Zeitung beworben und wurde in die Nachtschicht zum Zeitungsverpacken eingeteilt. Er plant, Marika mit dem Geld ihren größten Traum zu erfüllen: das Schiff wieder flott zu kriegen und wie früher die Donau entlang fahren zu können...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Georg Jacoby
Drehbuch Friedrich Schreyvogel, Georg Jacoby
Produktion Karl Brenneis für Nova-Film, Wien-Film
Musik Nico Dostal
Kamera Walter Riml, Hanns König
Schnitt Paula Dworak, Leontine Klicka
Besetzung:
Marika Rökk: Marika
Fred Liewehr: Georg
Harry Fuß: Heinrich
Fritz Muliar: Oskar
Joseph Egger: Christoph
Annie Rosar: Frau Kovacs
Helli Servi: Edith
Nadja Tiller: Schauspielerin
Erich Auer: Tenor
Karl Skraup: Redakteur
Kind der Donau wurde 1949 im Wiener Atelier Rosenhügel und in Linz gedreht. Das Atelier Rosenhügel stand zu dieser Zeit unter sowjetischer Generaldirektion und Kontrolle.
Zum Teil wurde für den Film Material genutzt, das noch vor Ende des Zweiten Weltkriegs 1944 aufgenommen wurde. Die Uraufführung des Films fand am 18. August 1950 in Wien statt. In der BRD lief der Film am 24. Februar 1951 an.
Der Film wurde in Agfacolor gedreht und war der erste Farbfilm der österreichischen Filmgeschichte. Marika Rökk hatte bereits im ersten deutschen Farbfilm Frauen sind doch bessere Diplomaten die Hauptrolle innegehabt.
Die Filmmusik stammte von Nico Dostal, die Liedtexte schrieb Erich Meder. Begleitet wurden die Titel von den Wiener Symphonikern. In Tanzszenen sind Mitglieder des Wiener Staatsopernballetts zu sehen.
http://dfiles.eu/files/ryhckf9p9
Freitag, 28. Juni 2013
Die Kronzeugin (1972)
Die Kronzeugin zeigt eine reflektierende Zita, die letzte österreichische Kaiserin und Königin von Ungarn.
Wer war diese Zita? Hier die nüchternen Lebensdaten: Zita wurde als 5. von 12 Kindern geboren, Tochter des Herzogs Robert von Bourbon-Parma und seiner Frau Maria Antonia, wuchs abwechselnd in Österreich und Italien auf, inmitten der großen Familie, genoss eine intensive Ausbildung (Klosterschule in Zangberg/Bayern) und wurde mehrsprachig, kosmopolitisch und streng katholisch erzogen, - in ihrer Erinnerung eine glückliche Kindheit. Studien in Sprachen und Musik auf der Insel Wight vervollständigen ihre Ausbildung. Sie heiratete 1911 Karl Franz Joseph, einen Großneffen des österreichischen Kaisers Franz Joseph. 1912 wurde der 1.Sohn geboren, der spätere Otto von Habsburg. Zita übernahm 1916 ihrer Auffassung gemäß die ihr aufgetragene Verantwortung als Monarchin, nicht nur als Beraterin ihres Mannes.
Zita versuchte 1917 zusammen mit ihrem Mann, Karl I. von Österreich, durch geheime Verhandlungen mit den Alliierten einen Separat-Friedensabschluss zu erreichen und den ersten Weltkrieg auf diese Weise vorzeitig zu beenden - als „Sixtus-Affäre“ in die Annalen eingegangen. Beide hatten sich ein eigenes Bild von den Schrecken des Krieges verschafft - Karl bei Besuchen an der Front, Zita im unermüdlichen Einsatz in Lazaretten. Karl wurde von seinen Anhängern als „Friedenskaiser“ bezeichnet, Zita wurde diffamiert - entweder als Französin oder als Italienerin beschimpft und so mit den „Erzfeinden“ identifiziert. Karl I. musste sich 1919 aus der Regierung zurückziehen, dankte formal jedoch nicht ab und ging mit seiner Familie ins Exil. Damit waren beide von der politischen Bühne verschwunden, auch wenn Karl weiter unbeirrt versuchte, für die österreichische Unabhängigkeit vom Deutschen Reich einzutreten. Beide unternahmen 1921 einen abenteuerlichen Versuch, in Ungarn die „verfassungsmäßige Ordnung“ (d.h. die 1000-jh. des hl. König Stephan) wieder herzustellen, Karl scheiterte endgültig und starb ein Jahr später. Zita blieb zurück als Witwe mit acht kleinen Kindern, das Jüngste nach dem Tod ihres Mannes im Exil. Zita war fortan in der Öffentlichkeit nur noch schlicht gekleidet und in Schwarz zu sehen.
Sie lebte bis 1929 in Spanien, danach 11 Jahre in Steenockerzeel bei Brüssel. Die Kinder gingen zur Schule, Otto nahm sein Studium an der Universität Löwen auf - eine sorgenfreie Zeit, bis im Mai 1940 die Invasion der Deutschen die Familie zur Flucht zwang. Die ‘Reise’ endete schließlich in Quebec, Kanada.
Zitas intensiver Einsatz für Österreich begann jetzt erst richtig. Sie kämpfte um die Wiedererrichtung eines unabhängigen Österreichs und knüpfte an ihre „stille Diplomatie“ seinerzeit an: u.a. mehrmalige Treffen mit Präsident Roosevelt. Sie erreichte die Aufnahme Österreichs in die Liste der zu befreienden oder wieder zu errichtenden Ländern nach einem Sieg über Hitler. Nach Kriegsende ging Zita in USA und Kanada auf große „Betteltour“, um Geld und Lebensmittel für ihre Landsleite zu sammeln. Aber sie verstand es auch, den heranwachsenden Kindern ihre politischen Werte zu vermitteln und sie einzubeziehen in ihre Aktivitäten. Mehrere, besonders Adelhaid, übernahmen später Verantwortung in sozialen Berufen.
1953 kehrte Zita zunächst nach Luxemburg zurück, wo sie ihre kranke Mutter pflegte, 1962 siedelte sie in das Johannesstift Zizers/Graubünden über. Nur 1982 durfte sie in die Republik Österreich einreisen, ohne die ursprünglich geforderte Verzichterklärung auf den österreichischen Thron abzugeben. Noch zur Beerdigung ihrer Tochter Adelhaid 1971 war ihr die Einreise verwehrt worden. Jetzt besuchte sie mehrere der geschichtsträchtigen Orte, wurde bejubelt, genoss das Bad in der Menge und konnte sich noch einmal als Landesmutter fühlen. Die letzten Lebensjahre verbrachte sie hellwach, interessiert am Zeitgeschehen, aber immer mehr erblindend. Sie starb 1989 in Zizers, betrauert von einer großen Familie und von vielen ehemaligen „Landeskindern“, wurde im Stephansdom aufgebahrt und in der Kapuzinergruft in Wien beigesetzt.
http://dfiles.eu/files/8od1esmb4
Mittwoch, 26. Juni 2013
Ulrike Meinhof (2007)
Ulrike Meinhof ist ein Dokumentarfilm aus der Reihe Deutsche Lebensläufe.
http://dfiles.eu/files/kt4g8ldx7
Montag, 24. Juni 2013
Bambule (1970)
Irene (Dagmar Biener) tut und sieht aus wie Ulrike!
Stab:
Regie Eberhard Itzenplitz
Drehbuch Ulrike Meinhof
Produktion Dieter Waldmann
Musik Rolf A. Wilhelm
Kamera Ulrich Burtin
Schnitt Helga Brüning
Besetzung:
Petra Redinger: Iv
Christine Diersch: Monika
Dagmar Biener: Irene
Barbara Schöne: Heidi
Antje Hagen: Frau Lack
Marlene Riphahn: Frau Timm
Hansi Jochmann: Karin
Ursula Diestel: Irenes Mutter
Ulrike Meinhof sollte den fertigen Film bis auf ein paar Szenen nie zu sehen bekommen. Die Journalistin verschwand nach der Befreiung Andreas Baaders im Untergrund. Bambule ist 1994, also mit 24 Jahren Verspätung, erstmals in den dritten Programmen der ARD gezeigt worden.
http://dfiles.eu/files/2glvmwto5
Dienstag, 18. Juni 2013
1914-18 - Europa in Schutt und Asche (2008)
1914-18 - Europa in Schutt und Asche schildert in seinen Erzählungen die Entstehung und den Gang des WW1 aus Sicht eines einfachen französischen Soldaten. Ob diese Geschichte rein fiktiv ist, oder aus Soldatenbriefen erstellt wurde, ist mir nicht bekannt, aber es verdeutlicht einfach viel eher die Schrecken, denen die jungen Männer an den Fronten ausgesetzt waren. Hier geht der Regisseur auch in der Reihenfolge der Ereignisse in den Jahren 1914 bis 1918 historisch korrekt vor. Jedes Jahr bekommt ein eigenes Kapitel. Die Originalaufnahmen aus der damaligen Zeit wurde zudem großteils nachcoloriert, und sind somit zum ersten Mal in Farbe zu sehen. Auf Doku-typische Interviews oder Sprecher wird verzichtet. Alleine die Stimme des Soldaten führt durch den Film.
Diese Dokumentation des renommierten Journalisten und Dokumentarfilmers Jean-François Delassus versucht das Unerklärliche zu erklären: Wie konnten Millionen von Männern vier Jahre lang die unglaubliche Härte des Lebens in den Schützengräben ertragen, Jahreszeit für Jahreszeit, Tag für Tag, Nacht für Nacht? Wie konnten sie die Vorstellung des fast sicheren Todes akzeptieren, wenn sie den genauen Grund, warum sie kämpften, nicht einmal benennen konnten? Delassus und die Historikerin Annette Becker stellen eine provokante These zur Diskussion: Der 1. Weltkrieg wurde durch allgemeines und wechselseitiges Einverständnis aufrecht erhalten.
http://dfiles.eu/files/1udqmtad5
Freitag, 14. Juni 2013
Wer fuhr den grauen Ford? (1950)
Wer fuhr den grauen Ford? ist eine 1950 gedrehte Verfilmung eines tatsächlichen Postraubs. Die Produktion war die einzige Regiearbeit von Otto Wernicke, der mitspielt als Kriminalkommissar Thieme.
Handlung:
Die Handlung spielt im Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in der Zeit kurz vor Gründung der Bundesrepublik. Penny, Heiner und der „Chef“, drei junge Männer, die noch aus Soldatenzeiten in der Wehrmacht miteinander befreundet sind, betreiben eine Spedition. Diese dient jedoch lediglich zur Tarnung ihrer kriminellen Taten. Regelmäßig werden auf den noch leeren Autobahnen Lkw der Großhändler durch (im Film am Anfang gezeigtes) „Lkw-Springen“ ausgeraubt und die erbeutete Ware verkauft.
Als Penny sich in die Buchhändlerin Renate Münster verliebt, entschließt er sich, aus der Bande auszusteigen. Obwohl der „Chef“ ein gewisses Verständnis für Penny hat, will er ihn nur gehen lassen, wenn er zuvor bei einem letzten, spektakulärem Überfall mitmacht. Der Raubüberfall auf Postgelder, die mit einem Lkw befördert werden, wird perfekt geplant und mit Hilfe eines gestohlenen grauen Fords durchgeführt...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Max Diekhout, Otto Wernicke
Drehbuch Otto Wernicke, Kurt Joachim Fischer
Produktion Pfeiffer Filmproduktion (Produktionsleiter: Karl Ritter)
Musik Emil Ferstl
Kamera Paul Pfeiffer
Schnitt Walter Boos
Besetzung:
Otto Wernicke: Kriminalkommissar Thieme
Ruth Hambrock: Renate Münster
Erich Schulz : Peter „Penny“
Ursula Herking: Hertha Sattler, Kriminalassistentin
Til Kiwe: Polizeirat Proske
Hilde Sessak: Kellnerin bei Edu Schröder
Marianne Gerzner: Rosl
Günther Erich Marsch: Jonny Dempf
Wolfgang Neuss: Uwe Lauterbach „Chef"
Dieter Sommer: Franz Heiner
Walter Vits-Mühlen: Nelson, US-Kriminalkommissar
Walter Pott: Edu Schröder, Wirt
Abi von Haase: Gillhausen, Kriminalassistent
Der Film basiert auf einem tatsächlich ausgeführten Postraub aus dem Jahr 1949 in Mannheim. Dieser Überfall wurde von Günther Hörner, einem der größten Gauner der frühen Nachkriegszeit und seinen Mitstreitern, den Gebrüdern Stuck, Peter Breuning und Robert Panko alias „Knabenschuh“ begangen. Bei diesem Postraub, der im Film fast komplett nach den Tatsachen dargestellt wurde, wurden tatsächlich "nur" 160.000 Mark erbeutet, was nach damaligen Verhältnissen aber immer noch eine gigantische Summe war und somit in ganz Westdeutschland für Aufsehen sorgte. Da der Postraub so erfolgreich begangen wurde und Begehensweisen der sonst eher in den USA tätigen Gangsterbanden benutzt wurden, vermutete der im besetzten Deutschland zuständige US-Major von der Criminal-Investigation-Division der Besatzungstruppe, die Täter könnten eigentlich nur aus dem für seine Gangster berühmten Chicago und somit aus der Besatzungsarmee stammen. Zusätzlich hatten die Täter zuvor in Zwingenberg (Bergstraße) den roten Chevrolet eines US-Leutnants als Fluchtfahrzeug gestohlen. Weil dieser Wagen aber eine Panne hatte, stahlen sie demselben Leutnant ein paar Tage später seinen grauen Ford Modell 48 mit US-C-Kennzeichen der Besatzungstruppen. In diesem Ford warteten die Täter, die durch einen Informanten genau über den Zeitplan des Geldtransportes und die Summe des transportierten Geldes informiert waren, vor dem Postamt am Mannheimer Hauptbahnhof. Als der Geldtransporter um die Ecke der Schloßstraße bog, schnitten die Posträuber ihm mit dem grauen Ford den Weg ab und zwangen ihn so zum Anhalten. Sie bedrohten die Beamten mit ihren amerikanischen Pistolen und entrissen ihnen die Geldsäcke. Eine sofortige Verfolgung blieb zunächst wirkungslos, der Fluchtwagen wurde später leer und vermeintlich ohne Spuren aufgefunden, nicht weit von der Stelle, wo zuvor der rote Chevrolet abgestellt wurde. Panko wurde 1950, kurz nach seinem 22. Geburtstag, zu einer Zuchthausstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt.
http://dfiles.eu/files/qufp773f0
Donnerstag, 13. Juni 2013
Drei Mann in einem Boot (1961)
Drei Mann in einem Boot ist eine Filmkomödie von Helmut Weiss aus dem Jahr 1961. Das Drehbuch wurde von dem gleichnamigen Roman von Jerome K. Jerome inspiriert. Neben dem Kerngenre Filmkomödie lässt sich der Film auch dem Schlagerfilm und dem Roadmovie zuordnen.
Handlung:
Die beiden Lebemänner und Werbestrategen Harry Berg und Jo Sommer halten sich zum Ausspannen am Bodensee auf. Während Jo versucht, mit der jungen Frau Grit aus seinem Hotel anzubandeln, braucht Harry dringend Urlaub von seiner Ex-Freundin Julischka, genannt Jule. Die taucht allerdings unvermittelt auf und nimmt Harry mit ihren Launen sogleich in Beschlag, woraufhin er und Jo beschließen ein Motorboot zu kaufen und raus auf den Bodensee zu flüchten.
Der Kunsthändler Georg sucht derweil Ruhe und Ausgleich beim Angeln, da er von seiner Frau genervt und davon gestresst ist, dass sich seine Tochter Grit „mit jungen Männern herumtreibt“. Seine Frau Carlotta versucht ihn vom Angelsteg weg und hin zu öffentlichen Anlässen zu locken. Als er ihr entrinnen kann und mit seinem Anglerkollegen in einer Kneipe sitzt, belauscht er den Bootskauf von Harry und Jo. Um sich ihnen anzuschließen bietet er sich ihnen als Smutje an. Die drei Männer stechen in See, wobei Harry und Georg ihren Frauen nichts davon erzählt haben...
Altersfreigabe FSK 6
Stab:
Regie Helmut Weiss
Drehbuch Wolf Neumeister
Produktion Alfred Stöger, Kurt Ulrich
Musik Werner Müller
Kamera Sepp Ketterer
Schnitt Wolfgang Wehrum
Besetzung:
Walter Giller: Graphiker Jérome „Jo“ Sommer
Heinz Erhardt: Kunsthändler Georg Nolte
Hans-Joachim Kulenkampff: Werbetexter Harry Berg
Susanne Cramer: Betje Ackerboom, „Steuermann“ auf der Bertha
Ina Duscha: Grit Nolte
Loni Heuser: Carlotta Nolte
Josef Sieber: Kapitän Ackerboom
Ida Boros: Julischka von Wendorf
Bum Krüger: Melman
Willy Reichert: Mägele
Sepp Rist: Guggenmos
Rolf Wanka: Dr. Flüeli
Die Romanvorlage wird nicht nur im Vorspann („unter freier Verwendung des weltbekannten Romans von Jerome K. Jerome“) erwähnt, sondern auch von den drei Hauptfiguren während ihres ersten Treffens namentlich mit dem vollen Titel "Drei Mann in einem Boot, vom Hunde ganz zu schweigen" genannt.
http://dfiles.eu/files/o160dmc4g
Dienstag, 11. Juni 2013
Alraune (1952)
Alraune ist ein deutscher Horrorfilm aus dem Jahr 1952. Der Film basiert auf dem 1911 erschienenen Roman Alraune. Die Geschichte eines lebenden Wesens von Hanns Heinz Ewers. Es ist die sechste und letzte Verfilmung des Romans.
Handlung:
Der junge Medizinstudent Frank Braun verliebt sich in Alraune, die angebliche Tochter seines Onkels Professor Jakob ten Brinken. Als sein Onkel von der Beziehung erfährt, offenbart er seinem Neffen, dass Alraune kein natürlicher Mensch, sondern das Produkt eines wissenschaftlichen Experiments sei, bei dem die Erbanlagen eines Doppelmörders und einer Prostituierten gekreuzt worden seien...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Arthur Maria Rabenalt
Drehbuch Kurt Heuser
Produktion Günther Stapenhorst
Musik Werner Richard Heymann
Kamera Friedl Behn-Grund
Schnitt Doris Zeltmann
Besetzung:
Hildegard Knef: Alraune
Erich von Stroheim: Professor Jacob ten Brinken
Karlheinz Böhm: Frank Braun
Harry Meyen: Graf Geroldingen
Rolf Henniger: Wolf Gontram
Harry Halm: Dr. Mohn
Hans Cossy: Mathieu, der Kutscher
Gardy Brombacher: Lisbeth, Dienstmädchen
Trude Hesterberg: Fürstin Wolkonska
Julia Koschka: Olga
Denise Vernac: Mademoiselle Duvaliere, Gouvernante
Arno Ebert
Willem Holsboer
Die Bildqualität ist sehr gut.
http://dfiles.eu/files/q21se2te4
Montag, 10. Juni 2013
Kaiserball (1956)
Kaiserball ist ein österreichischer Film des Regisseurs Franz Antel aus dem Jahr 1956 mit dem Traumpaar Sonja Ziemann und Rudolf Prack.
Handlung:
Prinzessin Christine zu Schenckenberg-Nürtlingen soll sich gemäß dem Familienrat mit dem Reichsgraf von Hohenegg verloben, eine Verbindung, welche durch Vermittlung des Erzherzogs Benedikt zustande gekommen ist, der in früherer Zeit mit der Mutter der Prinzessin befreundet war.
Zu diesem Zweck reist sie mit ihrer Mutter nach Bad Ischl, wo ihr designierter Ehemann mit dem Erzherzog weilt, da dieser in Vertretung für seine Majestät den jährlichen "Kaiserball" eröffnen soll. Allerdings verliebt sie sich dort in den preußischen Grafen Nicolaus von der Görzen, der mit seinen Freunden ebenfalls in Ischl weilt und ein enger Freund des Reichsgrafen von Hohenegg ist.
So wie sich Christine in den Grafen von der Görzen verliebt, so verliebt sich auch der Reichsgraf in eine andere Frau - in eine Näherin aus Wien...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Franz Antel
Drehbuch Karl Leiter, Jutta Bornemann
Produktion Frank Hoffmann
Musik Johannes Fehring, Hans Lang, Heinz Musil, Lothar Olias (als Lotar Olias)
Kamera Hans Heinz Theyer
Schnitt Arnfried Heyne (als Arnd Heyne)
Besetzung:
Sonja Ziemann: Franzi
Rudolf Prack: Reichsgraf Georg von Hohenegg
Hannelore Bollmann: Prinzessin Christine
Maria Andergast: Fürstin zu Schenckenberg
Hans Moser: Portier Rienössl
Jane Tilden: Gräfin Reichenbach
Ilse Peternell: Direktrice
Bully Buhlan: Graf Nicolaus von der Görzen
Hans Olden: Erzherzog Benedikt
Rolf Olsen: Richard Müller
Paul Löwinger: Portier Bichler
Thomas Hörbiger: Willi
C. W. Fernbach: Offizier
Raoul Retzer: Kriminalkommissär
http://dfiles.eu/files/g7406map7
Sonntag, 9. Juni 2013
Hindenburg (2013)
Der 90-minütige Film Hindenburg arbeitet den Menschen Hindenburg heraus, seit frühester Jugend streng preußisch-militärisch geprägt, für breite Bevölkerungsschichten in der Weimarer Republik eine Vaterfigur. Das spiegelt sich wider in den Erinnerungen Hubertus von Hindenburgs, des Enkels des Reichspräsidenten. In dem Film beschreibt er ihn als liebevollen Großvater, dem das Familienleben sehr wichtig war. Auch in der Gegenwart des als rastlos geltenden „Reise-Kaisers“ Wilhelm II. wirkt der stattliche Hindenburg in Filmaufnahmen geradezu wie ein Ruhepol und wie die eigentliche Autorität.
Mit Hilfe von Historikern wie Hindenburg-Biograf Wolfram Pyta kommt Weinert zu dem Urteil, dass der General bis Stunden vor seinem Tod am 2. August 1934 „bei klarem Verstand“ war. Nur einen Monat zuvor hatte Hindenburg die von Hitler veranlassten Mordaktionen im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches ausdrücklich verteidigt. „Das ist richtig so. Ohne Blutvergießen geht es nicht“, sagte er. An Hitler schickte er ein Glückwunschtelegramm.
http://dfiles.eu/files/vxh7xka8q
Freitag, 7. Juni 2013
Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern (1970)
Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern ist eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs Rolf Olsen, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle übernahm Heinz Erhardt. Die Uraufführung fand am 26. November 1970 im Ufa-Theater in Hannover statt.
Handlung:
Willi Hirsekorn und seine Familie liegen ständig mit den Nachbarn Buntje im Streit. Eine Familie will stets die andere übertreffen. Als im Geschäft die beiden Frauen der Familien aufeinandertreffen, prahlt Mizzi Buntje mit dem Urlaub, den man in Italien zu verbringen gedenke. Sieglinde Hirsekorn steht dem in nichts nach und erzählt, dass man im Urlaub auch in Italien weilt. Nur weiß der Rest der Familie noch nichts davon...
Altersfreigabe FSK 6
Stab:
Regie Rolf Olsen
Drehbuch Rolf Olsen
Produktion Allianz Filmproduktion GmbH, Berlin (Heinz Willeg), Terra Filmkunst GmbH
Musik Erwin Halletz
Kamera Franz Xaver Lederle
Schnitt Renate Willeg
Besetzung:
Heinz Erhardt: Willi Hirsekorn
Ruth Stephan: Sieglinde Hirsekorn
Günther Jerschke: Heimo Buntje
Käte Jaenicke: Mizzi Buntje
Hans Terofal: Luitbert
Irina von Bentheim: Lotti Hirsekorn
Nicolai von Bentheim: Kuno Hirsekorn
Angelika Baumgart-Frey: Petra Buntje
Klaus-Hagen Latwesen: Herbert
Almut Berg: Clementine
Siegfried Munz: Adrian
Giulia del Fabro: Paola
Rolf Olsen: Romolo
Totò Mignone: Giuseppe
Heinz Erhardt sang in dem Film das bekannte Lied „Immer wenn ich traurig bin (trink ich einen Korn)“.
http://dfiles.eu/files/hz6q2srm6
Dienstag, 28. Mai 2013
Ooh ... diese Ferien (1958)
Ooh … diese Ferien ist eine österreichische Filmkomödie von Franz Antel aus dem Jahr 1958.
Die Familie Petermann reist zu sechst in den Urlaub nach Italien. Sie wissen nicht, dass in ihrem Leihwagen durch eine Verwechslung Geheimpapiere versteckt wurden. Die Gangster – die Baronin, Direktor Antonowitsch, der dümmliche Otto Muffler und der junge, gerade erst von den Gangstern engagierte Willi Boltz – verfolgen die Petermanns...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Franz Antel
Drehbuch John Andersen
Produktion Franz Hoffmann für Cosmos-Film
Musik Johannes Fehring
Kamera Hans Heinz Theyer
Schnitt Arnfried Heyne
Besetzung:
Heidi Brühl: Monika Petermann
Georg Thomalla: Max Petermann
Hannelore Bollmann: Brigitte „Biggi“ Petermann
Mara Lane: Baby, „Baronin“
Michael Cramer: Willi Boltz
C. W. Fernbach: Direktor Antonowitsch
Rolf Olsen: Otto Muffler
Elke Aberle: Stupsi Petermann
Ossi Wanka: Andi Petermann
Hans Moser: Großvater Seidelbast
Raoul Retzer: italienischer Kellner
Die Uraufführung des Films war am 5. August 1958 in München in den Kammer-Lichtspielen und im Europa-Palast.
Das im Film gesungene Lied Chou-Chou-Chou schrieb Lotar Olias.
http://dfiles.eu/files/x9enchtkz
Samstag, 18. Mai 2013
Das Dreimäderlhaus (1958)
Das Dreimäderlhaus ist ein schweizerisch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 1958. Es handelt sich hierbei um eine Verfilmung der Operette Das Dreimäderlhaus, die Hauptfigur von Film und Operette ist der Komponist Franz Schubert.
Handlung:
Der Hofglasermeister Christian Tschöll und seine Frau Marie haben drei hübsche Töchter im heiratsfähigen Alter: Hederl, Haiderl und Hannerl. Alle drei wohnen noch bei ihren Eltern, weshalb deren Anwesen von vielen liebevoll als „Dreimäderlhaus“ bezeichnet wird. Auch der Komponist Franz Schubert hat in diesem Haus eine Bleibe gefunden...
Altersfreigabe FSK 6
Stab:
Regie Ernst Marischka
Drehbuch Ernst Marischka
Produktion Ernst Marischka, Karl Ehrlich
Musik Anton Profes
Kamera Bruno Mondi
Schnitt Alfred Srp
Besetzung:
Karlheinz Böhm: Franz Schubert
Gustav Knuth: Christian Tschöll
Magda Schneider: Frau Tschöll
Johanna Matz: Hannerl Tschöll
Gerda Siegl: Hederl Tschöll
Helga Neuner: Heiderl Tschöll
Rudolf Schock: Franz von Schober
Ewald Balser: Ludwig van Beethoven
Erich Kunz: Johann Mayrhofer
Helmut Lohner: Moritz von Schwind
Eberhard Waechter: Johann Michael Vogl
Albert Rueprecht: Leopold Kupelwieser
Lotte Lang: Kathi
Else Rambausek: Frau Prametzberger
Edith Elmay: Franzi Seidl
http://dfiles.eu/files/gzs978tnz
Montag, 29. April 2013
Versailles 1919 - Ein Vertrag und kein Frieden (2008)
Die Friedens-Konferenz von Paris nach dem Waffenstillstand des Ersten Weltkrieges 1918 mit der Vertragsunterzeichnung in Versailles 1919 hatte weitreichende Folgen bis in die heutige Zeit. Manche Historiker sehen in ihr sogar den Wegbereiter des Zweiten Weltkriegs. Doch wird diese These den Teilnehmern dieser Friedenskonferenz gerecht, die angeblich nichts Geringeres als den Weltfrieden errichten wollten?
Der Erste Weltkrieg: vier Jahre, 19 Millionen Verwundete, 16 Millionen Tote; Paris 1919: 500 Diplomaten, 32 Nationen, sechs Monate, ein Ziel: der Weltfrieden. Der Erste Weltkrieg sollte keineswegs der letzte bleiben. Dennoch ging mit ihm eine ganze Epoche zu Ende. Reiche zerfielen, und die Schlachten an der Front hinterließen tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis der Völker. Bereits nach Unterzeichnung des Waffenstillstands im November 1918 entstand der Gedanke zu einer Friedenskonferenz.
Sechs Monate lang war Paris Hauptstadt der Welt und Sitz einer virtuellen Regierung, in der die drei Großmächte USA, Frankreich und Großbritannien den Ton angaben. Alles, was weltweit Rang und Namen hatte - Politiker, Generäle, Journalisten, Schriftsteller, Dichter, Kommunisten und Rebellen - versammelte sich, um über Revanche, Gerechtigkeit und Frieden zu diskutieren.
Die damaligen Beschlüsse bestimmten das Schicksal ganzer Nationen und legten den Keim für Entwicklungen, die immer noch aktuell sind. Damals vorgenommene Grenzziehungen wirkten sich auf die Geschichte des Iraks, auf die Entstehung und den Untergang Jugoslawiens sowie auf den israelisch-palästinensischen Konflikt aus. In den Augen der Nachwelt gilt die Pariser Friedenskonferenz als Misserfolg. Die Verteidigung von Sonderinteressen - Kolonialansprüche der einen und Revanchegelüste der anderen - sowie kurzfristiges Denken hätten die Friedensabsichten in ihr Gegenteil verkehrt, Hitler den Weg gebahnt und schließlich zum Zweiten Weltkrieg geführt.
Der Dokumentarfilm zeigt, dass die Teilnehmer der Konferenz die Interessen ihrer Nationen mit großer Geduld verteidigten und sich sechs Monate lang von der Vision leiten ließen, eine "bessere" Welt zu errichten. Unter schwierigen Umständen leisteten sie eine intensive, von Fehlern nicht freie, aber immer anspruchsvolle, oft sogar heldenhafte Arbeit.
"Versailles 1919, ein Vertrag und kein Frieden" erzählt die Geschichte dieser einmaligen und bewegten Konferenz. Der Dokumentarfilm beruht auf dem Buch "Paris 1919, Six Months That Changed the World" von Margaret Macmillan und arbeitet mit Reenactment-Szenen, unveröffentlichtem Archivmaterial und Spezialeffekten.
http://dfiles.eu/files/he7qq1wp5
Sonntag, 28. April 2013
Der schwarze Freitag (1966)
Der Fernsehfilm Der schwarze Freitag ist ein deutsches Dokumentarspiel aus dem Jahre 1966 mit Curd Jürgens in der Hauptrolle.
Handlung:
Im Jahr 1929 begann mit dem sogenannten „Schwarzen Freitag“, die Weltwirtschaftskrise. Die Aktienkurse an den Börsen fielen ins Bodenlose. Und zunächst waren es die Börsenmakler, die ihre Arbeit verloren. Doch bald darauf rollte eine Entlassungswelle durch die Handelsunternehmen und Fabriken der Welt. So mussten die tätigen Arbeiter und Angestellten zusehen, wie ihre Arbeitsplätze verloren gingen. Insbesondere in Deutschland fühlten sich viele Menschen vom Staat im Stich gelassen und begannen, sich für politisch radikale Ideen zu begeistern.
Wie konnte es zu diesem Fall der Aktienkurse und damit auch der Gesellschaft kommen? Dies ist die Frage, die dieser Film beantworten will.
Im Mittelpunkt des Filmgeschehens befindet sich Curd Jürgens als Richard Whitney, dem Börsenmakler und Präsident der New Yorker Börse. Steht dieser am Anfang des Filmes noch als strahlender Held da, der noch am Vortag des Börsencrashs versucht, den Zusammenbruch durch Stützungskäufe aufzuhalten, so steht er dann am Ende doch als waghalsiger Spekulant und als Ganove da.
Stab:
Regie August Everding, Günter Meincke
Drehbuch Maria Matray, Answald Krüger
Kamera Günther Senftleben
Schnitt Werner Preuss
Besetzung:
Curd Jürgens: Richard Whitney
Hans Christian Blech: Senator Caldwell
Paul Hoffmann: George Whitney
Dieter Borsche: Everett Gardener
Wolfgang Reichmann: Senator Melotti
Erik Ode: Senator O'Keefe
Ullrich Haupt: Frederic Hart
Heinz Engelmann: Senator Brown
Hermann Lenschau: Lex Dennison
Wolfgang Neuss: Jones
Franz Rudnick: Senator Henderson
Peter Capell: William Stewart
Manfred Steffen: Ferris
Hans Ulrich: Walker
Hans Schellbach
Horst Beck
Horst Tappert: Erzähler
http://dfiles.eu/files/f2t8o1uy1
Donnerstag, 25. April 2013
Erich von Däniken - Die grossen Rätsel dieser Welt (2001)
Seit über 50 Jahren beschäftigt sich Erich von Däniken mit dem
http://dfiles.eu/files/pk8qze9ai
Dienstag, 23. April 2013
U 47 – Kapitänleutnant Prien (1958)
Der 1958 in der Bundesrepublik Deutschland gedrehte Kriegsfilm U 47 – Kapitänleutnant Prien schildert vor den historischen Ereignissen um das U-Boot U 47 und dessen Kommandanten Günther Prien die Schrecken des U-Boot-Kriegs im Atlantik während des Zweiten Weltkriegs. Der Film gilt als einer der ersten filmischen Versuche der Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs in der Bundesrepublik.
Handlung:
Kapitänleutnant Günther Prien gilt zu Beginn des Krieges als einer der fähigsten deutschen U-Boot-Kommandanten. Er wird deshalb vom Befehlshaber der U-Boote, Karl Dönitz, zu einer besonderen Mission ausgewählt: Er soll in den schwer bewachten britischen Flottenstützpunkt Scapa Flow eindringen und dort größtmöglichen Schaden anrichten...
Gleichzeitig erinnert sich der Pfarrer Kille, der vom Naziregime Verfolgten Unterschlupf gewährt, an seine gemeinsame Schulzeit mit Prien. In der Hoffnung, er könne mit Prien einen Kriegshelden als prominenten Unterstützer gewinnen, spricht er ihn auf sein Anliegen an und bittet um Hilfe...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Harald Reinl
Drehbuch Joachim Bartsch, Udo Wolter
Produktion Gero Wecker
Musik Norbert Schultze
Kamera Ernst W. Kalinke
Schnitt Hein Haber
Besetzung:
Dieter Eppler: Kapitänleutnant Günther Prien
Dieter Borsche: Pfarrer Kille
Joachim Fuchsberger: Oberleutnant z. See Birkeneck
Rolf Moebius: Stabschef
Richard Häussler: Admiral Dönitz
Harald Juhnke: Smut
Sabina Sesselmann: Ingeborg Prien
Uta Hallant: Alwine Kille
Olga Tschechowa: Fürstin
Matthias Fuchs: Jörg
Horst Naumann: Ingenieur
Peter Carsten: Besatzungsmitglied
Michael Cramer: Besatzungsmitglied
Heinz Engelmann: Besatzungsmitglied
Peter Herzog: Besatzungsmitglied
Werner Stock: Maat Piontek
Emmerich Schrenk
Der Film basiert auf der wahren Geschichte des U-Bootes U 47, das im Oktober 1939 unter dem Befehl Günther Priens in den britischen Stützpunkt Scapa Flow eindrang und dort das Schlachtschiff HMS Royal Oak versenkte. Prien galt als einer der fähigsten deutschen U-Boot-Kommandanten des Zweiten Weltkriegs.
Bis auf Prien und den nicht namentlich genannten Admiral Dönitz (Befehlshaber der U-Boote) sind sämtliche Figuren des Filmes wohl frei erfunden, auch die Darstellung Priens als sich bekennender und aktiver Widerständler ist fiktiv. Auch das Ende Priens im Film ist frei erfunden, da er seit 1941 mit seinem Boot im Nordatlantik verschollen ist.
http://dfiles.eu/files/x6bpeb363
Samstag, 20. April 2013
Peter Voss, der Held des Tages (1959)
Peter Voss, der Held des Tages ist eine deutsche Kriminalkomödie von Regisseur Georg Marischka aus dem Jahr 1959. Sie ist die Fortsetzung von Peter Voss, der Millionendieb aus dem Jahr 1958. Die Hauptrolle wird wie schon beim Vorgänger von O. W. Fischer gespielt. Weitere Schauspieler übernahmen wieder ihre Rolle aus dem ersten Teil.
Handlung:
Anwalt Perrier bittet Peter Voss um Hilfe. Denn sein Mündel Mary beabsichtigt, den Prinzen Villarossa zu heiraten. Dieser hat es aber nur auf Marys Geld abgesehen. Um ihr zu helfen soll Peter Voss acht gestohlene Ming-Figuren von unschätzbarem Wert finden. In aberwitzigen Maskeraden jagt er rund um den Globus. Doch trifft er nicht nur auf zwielichtige Gangster, sondern auch auf den altbekannten Privatdetektiv Bobby Dodd. Ganz zu schweigen von den hinreißenden Damen, die dringend seiner Dienste bedürfen...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Georg Marischka
Drehbuch Curt J. Braun, Peter Dronte, Gustav Kampendonk
Produktion Kurt Ulrich
Musik Erwin Halletz
Kamera Klaus von Rautenfeld
Schnitt Hermann Haller
Besetzung:
O. W. Fischer: Peter Voss
Linda Christian: Grace McNaughty
Walter Giller: Bobby Dodd
Peter Vogel: Prinz José Villarossa
Ingmar Zeisberg: Dolly
Peter Mosbacher: Baron de Clock
Helga Sommerfeld: Mary de la Roche
Ludwig Linkmann: Rechtsanwalt Perrier
Ralf Wolter: Charley, der Jockey
Ady Berber: Leslie aus Texas
Stanislav Ledinek: Präsident
Lucie Englisch: Haushälterin
http://dfiles.eu/files/g5kj3zqgu
Montag, 15. April 2013
Peter Voss, der Millionendieb (1958)
Peter Voss, der Millionendieb ist ein deutscher Film des Regisseurs Wolfgang Becker aus dem Jahr 1958. Die Titelrolle spielt O. W. Fischer. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ewald Gerhard Seeliger. 1932 gab es schon eine Verfilmung als Peter Voß, der Millionendieb. 1959 folgte, ebenfalls mit Fischer in der Hauptrolle, die Fortsetzung Peter Voss, der Held des Tages.
Handlung:
Peter Voss, ein Reiseschriftsteller und Weltenbummler sorgt mal wieder für Schlagzeilen: „Peter Voss rettet Prinzessin“, „Peter Voss beim Autorennen verletzt“, „Peter Voss zum Häuptling gewählt“, „Peter Voss im Ozean verschollen“ usw. Die junge Barbara Rottmann hört im Radio, dass Peter Voss aufgespürt worden ist und bereits wieder in Cuxhaven sei und reagiert freudig erregt. Kurz darauf steht er auch schon vor ihr und schließt sie in die Arme. Auch ihr Vater Hans Rottmann, ein Bankier, freut sich, den Freund wiederzusehen. Er erzählt Voss, dass er ein Juwelengeschäft mit Hongkong in den Sand gesetzt habe und nun in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei. Voss macht den Vorschlag, einen Banküberfall zu inszenieren, um so das Geld, das die Versicherung zahlen müsse, zu kassieren, womit Rottmann dann saniert sei. Obwohl es im Tresor nichts zu stehlen gibt, zieht der Tausendsassa Peter Voss den Plan durch...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Wolfgang Becker
Drehbuch Curt Johannes Braun, Gustav Kampendonk, E. G. Seeliger (Buch)
Produktion Kurt Ulrich, Heinz Willeg
Musik Hans-Martin Majewski
Kamera Günther Senftleben, Klaus von Rautenfeld
Schnitt Wolfgang Flaum
Besetzung:
O. W. Fischer: Peter Voss
Ingrid Andree: Barbara Rottmann
Walter Giller: Bobby Dodd
Margit Saad: Marion
Mara Lane: Monique
Peter Mosbacher: „der Baron“
Peter Carsten: Willy
Henri Cogan: Otto
Boy Gobert: Ramon Cadalso
Hans Leibelt: Hans Rottmann
Ludwig Linkmann: Van Zanten, Juwelier
Franz-Otto Krüger: Uhl
Stanislav Ledinek: Hotel-Manager in Rio
Panos Papadopulos: Doktor in Hongkong
Gisela Schlüter: Krankenschwester in Hongkong
Der Film wurde mit sehr großem Aufwand an den folgenden Originalschauplätzen gedreht: In Lissabon, Rio de Janeiro, Mexiko-Stadt, Tokio, Hongkong, Barcelona, Berlin, Genua, Hamburg sowie in Marseille. Weitere Aufnahmen entstanden in den Bavaria Film-Studios in München-Geiselgasteig.
Es handelt sich um eine Kurt Ulrich-Filmproduktion für die UFA. Der Produzent Kurt Ulrich hatte für die Rolle Peter Voss ursprünglich fest mit Eddie Constantine gerechnet. Nachdem dieser kurzfristig abgesagt hatte, sprang O. W. Fischer ein.
Der Film lief in der Bundesrepublik Deutschland am 16. Oktober 1958 in der Lichtburg in Essen an.
http://dfiles.eu/files/lgwikavjm
Samstag, 13. April 2013
Nachts auf den Straßen (1951)
Nachts auf den Straßen ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1952 unter der Regie von Rudolf Jugert. Die Hauptrollen sind mit Hans Albers und Hildegard Knef besetzt.
Handlung:
Heinrich Schlüter arbeitet als selbstständiger Fernfahrer. Die Schulden, die er für den Kauf eines Anhängers auf sich genommen hat, drücken und zwingen ihn, immer wieder Extratouren zu fahren. Eines Nachts kommt er auf der Autobahn als erster zu einem Verkehrsunfall, bei dem gerade ein Mann ums Leben gekommen ist. Heinrich findet bei dem Toten einen Umschlag mit 20.000 DM, den er an sich nimmt. Er erfährt wenig später von der eingetroffenen Polizei, dass das nun vermisste Geld aus einem kriminellen Geschäft stammte. Seinen Plan, das Geld sofort zurückzugeben, gibt Heinrich auf, als die Polizei vermutet, dass ein Komplize des Toten mit dem Geld geflüchtet ist. In der gleichen Nacht nimmt Heinrich die attraktive Anhalterin Inge Hoffmann mit. Inge beginnt mit dem verheirateten Heinrich zu flirten...
Altersfreigabe FSK 16
Stab:
Regie Rudolf Jugert
Drehbuch Fritz Rotter, Helmut Käutner
Produktion Erich Pommer
Musik Werner Eisbrenner
Kamera Václav Vich
Schnitt Fritz Stapenhorst
Besetzung:
Hans Albers: Heinrich Schlüter
Hildegard Knef: Inge Hoffmann
Lucie Mannheim: Anna Schlüter
Marius Goring: Kurt Willbrand
Heinrich Gretler: Carl Falk, Spediteur
Karin Andersen: Lieschen Brunnhuber
Martin Urtel: Martin Brunnhuber
Gertrud Wolle: Frau Jaguweit
Hans Reiser: Franz, ihr Sohn
Wolf Ackva: Klatte, Inhaber der Broadway-Bar
Johanna König: Tänzerin in der Broadway-Bar
Hans Zesch-Ballot: Kriminalinspektor Busch
Hans Elwenspoek
Hans Pössenbacher
Margot Hielscher: Sängerin
Margot Hielscher singt in dem Film das Chanson "Schwarzer Kaffee" von Werner Eisbrenner (Musik) und Fritz Rotter (Text).
http://dfiles.eu/files/3rruxbix6
Donnerstag, 11. April 2013
Zeit zu Leben und Zeit zu sterben (1958)
Zeit zu leben und Zeit zu sterben ist ein in den USA unter der Regie von Douglas Sirk produzierter Film aus dem Jahr 1958. Der häufig genannte Titel Zeit zu leben Zeit zu sterben ist falsch. Der Filmtitel wurde nach dem für den US-Markt leicht abgewandelten Romantitel gewählt.
Handlung:
Ernst Gräber und seine Truppe befinden sich in Russland auf dem Rückzug. Obgleich sein Gewissen revoltiert, beteiligt er sich an der Liquidation russischer Partisanen...Das Ende dieses typisch amerikanischen Films ist sehr überraschend.
Stab:
Regie Douglas Sirk
Drehbuch Orin Jannings, Erich Maria Remarque
Produktion Robert Arthur
Musik Miklos Rozsa
Kamera Russell Metty
Schnitt Ted J. Kent
Besetzung:
John Gavin: Ernst Gräber
Liselotte Pulver: Elisabeth Kruse
Jock Mahoney: Immermann
Don DeFore: Hermann Böttcher
Keenan Wynn: Reuter
Erich Maria Remarque: Professor Pohlmann
Dieter Borsche: Hauptmann Rahe
Barbara Rütting: Partisanin
Thayer David: Oscar Binding
Charles Regnier: Joseph
Dorothea Wieck: Frau Lieser
Kurt Meisel: Heini
Agnes Windeck: Frau Witte
Clancy Cooper: Sauer
John van Dreelen: Führungsoffizier
Klaus Kinski: Untersturmführer
Alice Treff: Frau Langer
Alexander Engel: Luftschutzwart
Dana J. Hutton: Hirschland
Bengt Lindström: Steinbrenner
Wolf Harnisch: Mücke
Karl Ludwig Lindt: Dr. Karl Fresenburg
Lisa Helwig: Frau Kleinert
Alexander Welbat: Otto Binding
Ralf Wolter: Feldmann
Der Film war bei der Oscarverleihung 1959 für den Besten Ton nominiert sicherlich vor allem deshalb, weil er die Luftangriffe der Alliierten eindrucksvoll allein über den ständig präsenten knurrenden Brummton der Geschwader zeigt. Eine weitere Nominierung erhielt er bei den Golden Globe Awards 1959 in der Kategorie Bester Film zur Förderung der Völkerverständigung. John Gavin gewann in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller. Bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin 1958 lief er in der Auswahl.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque. Er wurde von Universal Pictures als Drehbuchautor angekündigt, jedoch hatte Remarque fast gar keinen Einfluss auf seine Gestaltung. Remarque protestierte in einem Brief an seinen Agenten Felix Guggenheim gegen seine Nennung als Drehbuchautor. Deshalb wurde er in den Credits auch nur als Autor der Vorlage genannt.
Verschiedene Kriegsszenen des Films wurden in den Ruinen der Ortschaften Hopfenohe, Bernreuth und Altenweiher auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr gedreht.
http://dfiles.eu/files/5b7qzzomg
Mittwoch, 10. April 2013
Franco - Wächter des Westens (2005)
Die biografische Dokumentation über den Mann, der fast 40 Jahre lang die Geschicke Spaniens lenkte, entstand aus Anlass seines 30. Todestages im Jahr 2005. Das filmische Porträt zeichnet den Lebensweg des Mannes nach, der sich selbst als Caudillo - als Retter Spaniens - sah, und versucht die auf Militarismus, reaktionäre Wertvorstellungen und Katholizismus basierende Weltsicht des Diktators auszuleuchten. Dabei wird das widersprüchliche Bild Francos vor allem durch die gegensätzlichen Aussagen von Kritikern sowie von treuen Gefolgsleuten und Verwandten und durch Archivbilder gezeichnet.
http://dfiles.eu/files/iohtcsj2l
Donnerstag, 28. März 2013
Stolz der Nation (2008)
Stolz der Nation. Der Vorspann rollt über die Leinwand wie eine Wolkenfront, die aus der Ferne näher kommt und über einen hinweg zieht. Oder – der wohl angebrachtere Vergleich – wie ein Bombergeschwader, das sich am Himmel bedrohlich auf den Betrachter zubewegt.
Zunächst erscheint der Hersteller, das "Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda", dann folgt der Filmtitel "Stolz der Nation", und schließlich werden wir informiert, dass das Werk "unter der Aufsicht von Dr. Joseph Goebbels" hergestellt worden sei. Das Produktionsdatum liegt allerdings nicht in den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, sondern im Herbst 2008.
"Stolz der Nation" ist eine Fälschung. Auch wenn Goebbels tatsächlich Filme "beaufsichtigt" hat, hätte er dies nie im Vorspann publik gemacht. Er hätte sein Ministerium nicht als Auftraggeber enthüllt, denn die schnelle Lektion, welche er aus einer ersten Welle erfolgloser Propagandafilme gezogen hatte, lautete: Propaganda darf nicht als solche erkennbar sein.
Der sadistische Pornofilmer Eli Roth inszenierte den Kurzfilm Stolz der Nation mit Daniel Brühl als Frederick Zoller.
Als eine von Eli Roth sicher nicht gewollte Satire auf aktuelle Amerikanische Kriegsverherrlichungsfilme sehr gut gelungen!
http://dfiles.eu/files/d9nkn4pwu
Sonntag, 24. März 2013
Der Orden vom Goldenen Vlies (1988)
Der Orden vom Goldenen Vlies ist ein Dokumentarfilm über die Geschichte dieses 1430 gegründeten Ritterorden bis 1988.
http://dfiles.eu/files/r1ygu4xo9
Freitag, 22. März 2013
Philippe Pétain (2010)
Langer Dokumentarfilm über den heute fast unbekannten Führer Frankreichs Philippe Pétain.
http://dfiles.eu/files/9h0cwpp3h
Montag, 4. März 2013
Kriegerin (2011, nederlandse ondertitels)
Kriegerin ist ein deutscher Spielfilm von Regisseur David Wnendt über die Neonazi-Szene in Deutschland.
Handlung:
Die 20-jährige Marisa ist Teil einer rechtsradikalen Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt im ländlichen Raum. Ihr Leben ist geprägt von Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und eigentlich jeden, der nicht in ihr Weltbild passt. Körperliche Gewalt spielt eine zentrale Rolle im Alltag der Clique, der auch ihr Freund Sandro angehört. Nachdem die Gruppe an einem Badesee die beiden afghanischen Asylbewerber Jamil und Rasul fremdenfeindlich beschimpft und erniedrigt, entsteht ein Streit, in dessen Folge Marisa Jamil und Rasul mit ihrem Auto rammt und Jamil schwer verletzt. Nicht zuletzt auch weil Rasul danach in dem örtlichen Supermarkt, in dem Marisa zusammen mit ihrer Mutter als Kassiererin arbeitet, auftaucht, um Essen bittet und ihr seine hilflose Lage schildert, bekommt sie Gewissensbisse und beginnt, Rasul zunächst mit Essen und einem Schlafplatz sowie später auch in dessen Vorhaben, zu seiner Familie nach Schweden zu fahren, zu unterstützen. Parallel zu Marisas allmählichem Ausstieg aus der Szene findet dagegen die 15-jährige, aus bürgerlichem Haus stammende Svenja verstärkt Anschluss zur rechten Szene, lernt Marisa auf einer Neonazi-Party kennen und ist ab diesem Zeitpunkt akzeptiertes Mitglied der rechten Clique...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie David Wnendt
Drehbuch David Wnendt
Produktion Eva-Marie Martens
Musik Johannes Repka
Kamera Jonas Schmager
Schnitt Andreas Wodraschke
Besetzung:
Alina Levshin: Marisa
Jella Haase: Svenja
Sayed Ahmad Wasil Mrowat: Rasul
Gerdy Zint: Sandro
Lukas Steltner: Markus
Uwe Preuss: Oliver
Winnie Böwe: Andrea
Rosa Enskat: Bea
Haymon Maria Buttinger: Clemens
Klaus Manchen: Großvater Franz
Die gewaltverherrlichenden Nazisongs des Films schrieb der Musiker Johannes Repka speziell für den Soundtrack und spielte sie mit Mitgliedern von Oi!-Punk-Bands ein. Die Musiker distanzieren sich im Abspann von den Liedern. Eine Veröffentlichung der Stücke ohne Filmbilder wurde vertraglich ausgeschlossen.
Der Film zeigt die rechte Szene so, wie die Mehrheit der Deutschen sie wohl gerne sehen will: Nazis sind saufende, prügelnde Verlierertypen mit eintätowierten Hakenkreuzen und Springerstiefeln. Die politischen Ansichten der Hauptfiguren bleiben holzschnittartig, Anknüpfungspunkte an gesellschaftlich mehrheitsfähige Diskurse werden nicht benannt. Der Blick wird auf den sogenannten Rand der Gesellschaft gelenkt, auf eine kleine Gruppe von Delinquenten mit Desintegrationserfahrungen.
http://dfiles.eu/files/tq1bucvcj
Freitag, 1. März 2013
Über Galgen wächst kein Gras (2005)
Zum ersten Mal brechen die "Rotjacken" von Landsberg ihr Schweigen - jene zum Tode Verurteilten, die oft jahrelang die "rote Jacke" des Todeskandidaten im "Death Block" der Feste Landsberg trugen. Und obwohl seitdem Jahrzehnte vergangen sind, haben die Misshandelten bis heute geschwiegen. Erst nachdem die Medien in jüngster Zeit über US-Folterungen in irakischen Gefängnissen berichteten und Fotos die Vorgehensweise amerikanischer "Verhörspezialisten" belegen, waren die letzten noch lebenden Augenzeugen bereit, ihr Schweigen zu brechen. Ihre Aussagen sind ebenso schockierend wie erschütternd, und nicht wenige der aufgezeigten Einzelheiten zeugen von einer Kontinuität US-amerikanischer Verhörpraktiken, wie sie vom Ende des Zweiten Weltkriegs über Vietnam bis hin zu Abu Ghraib zum Einsatz kamen.
Zugleich wird der historische Hintergrund um den sogenannten "Malmedyprozeß" des Jahres 1946 beleuchtet, bei dem in einem regelrechten Schauprozeß die US-Folterer "Geständnisse" erpressten und diese als Basis für zahllose Todesurteile und hohe Freiheitsstrafen mißbrauchten - ohne für ihr Tun jemals zur Verantwortung gezogen zu werden.
http://dfiles.eu/files/5hzygb5rc
Mittwoch, 27. Februar 2013
Canaris (1954)
Canaris ist eine deutsche Filmbiographie aus dem Jahr 1954. Im Mittelpunkt steht Admiral Wilhelm Canaris, der Leiter des deutschen Militär-Geheimdienstes während des Zweiten Weltkriegs.
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Alfred Weidenmann
Drehbuch Erich Ebermayer, Herbert Reinecker
Produktion Fama-Film (Friedrich A. Mainz)
Musik Siegfried Franz
Kamera Franz Weihmayr
Schnitt Ilse Voigt
Besetzung:
O. E. Hasse: Wilhelm Canaris
Adrian Hoven: Oberleutnant Althoff
Barbara Rütting: Irene von Harbeck
Martin Held: Reinhard Heydrich
Wolfgang Preiss: Oberst Holl
Peter Mosbacher: Fernandez
Arthur Schröder: Herr von Harbeck
Charles Regnier : Baron Trenti
Franz Essel: Beckmann
Herbert Wilk: Oberst Degenhard
Klaus Miedel: Französischer Hauptmann
Alice Treff: Fräulein Winter, Sekretärin
Ilse Fürstenberg: Frau Lüdtke
Oskar Lindner: Beamter der Gestapo
Nora Hagist: Luftwaffenhelferin
Friedrich Steig: Major Ullmann
Otto Braml: Hauptmann Behrens
Joseph Offenbach: Taxifahrer in Paris
Arno Paulsen: Taxifahrer in Berlin
Arthur Wiesner: Techniker Radtke
Ein Ausschnitt aus der Wochenschau, der die jubelnde Bevölkerung beim Einmarsch Hitlers in Wien 1938 zeigte, musste auf Intervention der FSK und des Auswärtigen Amtes wegen befürchteter ungünstiger Auswirkungen bei der Präsentation des Filmes im Ausland entfernt werden.
Diese Version ist unzensuriert.
http://dfiles.eu/files/k0wugiswq
Freitag, 15. Februar 2013
Der Baader Meinhof Komplex (2008, TV-Fassung)
Der Baader Meinhof Komplex aus dem Jahr 2008 schildert Vorgeschichte und Aktionen der Rote Armee Fraktion von 1967 bis 1977.
Handlung:
Beim Staatsbesuch des Schah Mohammad Reza Pahlavi in West-Berlin kommt es zur gewaltsamen Auflösung einer Demonstration, bei der Kriminalobermeister Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg vor der Deutschen Oper erschießt. Studentenführer Rudi Dutschke, Redner am Vietnam-Kongress im Audimax der TU Berlin, wird auf offener Straße von einem jungen Hilfsarbeiter angeschossen und schwer verletzt. Als Reaktion folgt ein Protest gegen den Axel-Springer-Verlag, an dem auch Ulrike Meinhof teilnimmt. Nach der Brandstiftung in zwei Frankfurter Kaufhäusern als Protest gegen den Vietnamkrieg werden die Täter am nächsten Tag festgenommen. Meinhof schreibt als Journalistin über den Prozess und lernt dabei die angeklagten Studenten Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Andreas Baader kennen...
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Uli Edel
Drehbuch Bernd Eichinger
Produktion Bernd Eichinger
Musik Peter Hinderthür, Florian Tessloff
Kamera Rainer Klausmann
Schnitt Alexander Berner
Besetzung in der Reihenfolge ihres Auftretens:
Martina Gedeck: Ulrike Meinhof
Hans-Werner Meyer: Klaus Rainer Röhl
Jasmin Tabatabai: Hanne
Volker Bruch: Stefan Aust
Jan Josef Liefers: Peter Homann
Christian Näthe: Jochen
Martin Glade: Benno Ohnesorg
Leonie Brandis: Friederike Dollinger
Johanna Wokalek: Gudrun Ensslin
Michael Gwisdek: Helmut Ensslin
Thomas Winter: Bernward Vesper
Moritz Bleibtreu: Andreas Baader
Johannes Suhm: Thorwald „Thorsten“ Proll
Tom Schilling: Josef Bachmann
Sebastian Blomberg: Rudi Dutschke
Simon Licht: Horst Mahler
Vinzenz Kiefer: Peter-Jürgen Boock
Katharina Wackernagel: Astrid Proll
Bruno Ganz: Horst Herold
Heino Ferch: Herolds Assistent
Susanne Bormann: Petra „Peggy“ Schoenau
Peter Schneider: Gerhard Müller
Anna Thalbach: Ingrid Schubert
Alexandra Maria Lara: Petra Schelm
Nina Eichinger: Telefonistin Springer Verlag
Smail Mekki: Abu Hassan
Daniel Lommatzsch: Christian Klar
Andreas Tobias: Manfred Grashof
Annika Kuhl: Irmgard Möller
Stipe Erceg: Holger Meins
Niels Bruno Schmidt: Jan-Carl Raspe
Sunnyi Melles: Frau Buddenberg
Nadja Uhl: Brigitte Mohnhaupt
Hannah Herzsprung: Susanne Albrecht
Michael Schenk: Siegfried Haag
Britta Hammelstein: Hanna Krabbe
Sandra Borgmann: Sieglinde Hofmann
Christian Blümel: Siegfried Hausner
Hans Peter Hallwachs: Günter von Drenkmann
Thomas Thieme: Richter Dr. Prinzing
Alexander Held: Siegfried Buback
Hubert Mulzer: Jürgen Ponto
Kirsten Block: Ignes Ponto
Hannes Wegener: Willi-Peter Stoll
Bernd Stegemann: Hanns Martin Schleyer
Andreas Borcherding: Pastor
Alexander Grünberg: Polizeibeamter
Albert Mollenkopf: Anwalt
Der Film folgt weitgehend dem gleichnamigen Sachbuchbestseller von Stefan Aust. Eichinger und Edel erhoben den Anspruch größtmöglicher Authentizität. Sie betonten, mit welcher Akribie sie die Bilder nachgestellt hätten. Man brachte an Fahrzeugen übereinstimmende Kfz-Zeichen an und zählte die Schüsse gemäß der Polizeiberichte präzise ab. Das Regal in Meinhofs Zelle wurde mit jeder LP und jedem Buch in genau derselben Reihenfolge aufgebaut, und bei Nacktauftritten sorgten Schamhaar-Perücken für Übereinstimmung mit damaligen Gepflogenheiten.
http://dfiles.eu/files/o7xoee73i
Samstag, 9. Februar 2013
Heute heiratet mein Mann (1956)
Heute heiratet mein Mann ist eine deutsche Filmkomödie von Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1956. Der Film basiert auf dem Exilroman "Heut heiratet mein Mann" (1940) von Annemarie Selinko.
Handlung:
Thesi Petersen aus Zürich ist eine junge Modeschöpferin und lebt, von ihrem Mann Robert geschieden, allein in einer kleinen Dachwohnung in Hamburg. Sie ist chaotisch, aber hübsch und immer fröhlich. Von Männern wird sie umschwärmt, sobald diese erfahren, dass sie von ihrem Mann geschieden ist. Nur ihr Zahnarzt Dr. Agartz zeigt sich bei einer Behandlung zerstreut, erkennt sie nicht und offenbart ihr in der Praxis, dass Robert wieder heiraten wird und sowieso nur seine Ex an der Trennung schuld war. Thesi zeigt sich verstimmt. Erinnerungen an ihre Ehe mit Robert führen zu der Erkenntnis, dass beide sich immer nur um Kleinigkeiten gestritten haben...
Altersfreigabe FSK 16
Stab:
Regie Kurt Hoffmann
Drehbuch Johanna Sibelius, Eberhard Keindorff
Produktion Georg Witt für Georg Witt-Film
Musik Hans-Martin Majewski
Kamera Günther Anders
Schnitt Gertrud Hinz
Besetzung:
Liselotte Pulver: Thesi Petersen
Johannes Heesters: Robert Petersen
Paul Hubschmid: Georg Lindberg
Gustav Knuth: Karl Nielsen
Charles Regnier: Niki Springer
Gundula Korte: Karin Nielsen
Eva Maria Meineke: Betsy
Ingrid van Bergen: Ulla Radtke, Mannequin
Ernst Waldow: Direktor Wilhelm Anders
Lina Carstens: Tante Erna
Margarete Haagen: Schwester Theophenia
Werner Finck: Dr. Agartz, Zahnarzt
Fritz Hinz-Fabricius: Chefarzt des Krankenhauses
Herta Saal: Frau Nielsen
Carla Rust
http://dfiles.eu/files/7a2ut6voi
Donnerstag, 7. Februar 2013
Das Phantom (2000)
Das Phantom ist eine preisgekrönte TV-Produktion des Jahres 2000. Der Film ist ein Politthriller auf der Grundlage des Buches Das RAF-Phantom, der die verbreitete Verschwörungstheorie zum Attentat auf Alfred Herrhausen in Szene setzt. Der Film spielt mit einigen Rückblenden und Originalmaterial des Attentats.
Handlung:
Eigentlich ist es nur eine Routineobservation der Polizisten Leo Kramer (Jürgen Vogel) und dessen Freund und Kollegen Pit Roth (Hilmi Sözer). Aus Langeweile vertreibt man sich die Zeit und singt alte Lieder aufs Observationsband (Rio Reisers König von Deutschland). Bis was passiert, kann man es ja wieder löschen. Dann verlässt Leo den Wagen, um Kaffee zu holen. Genau zu diesem Zeitpunkt erscheinen die erwarteten Personen, und als Leo nur eine Minute später zurückkommt, findet er alle kaltblütig ermordet...
http://dfiles.eu/files/z42gt5snr
Sonntag, 3. Februar 2013
Stammheim - Die Baader-Meinhof Gruppe vor Gericht (1986)
Dokumentarspielfilm, eine komprimierte Darstellung der szenisch verdichteten, wichtigsten Phasen des sogenannten Baader-Meinhof-Prozesses in Stuttgart Stammheim. Mehr Bühnespiel als Film.
Die Bundesrepublik im Mai 1975: Nachdem sie drei Jahre in Isolationshaft im Hochsicherheitsgefängnis von Stammheim verbracht haben, beginnt unter Leitung des Richters Foth (Ulrich Pleitgen) der Mordprozess gegen die vier führenden RAF-Kämpfer Andreas Baader (Ulrich Tukur), Ulrike Meinhof (Therese Affolter), Gudrun Ensslin (Sabine Wegner) und Jan-Carl Raspe (Hans Kremer). Schon zu Beginn des Prozesses, der von den Angeklagten als Schauprozess bezeichnet wird, gibt es jedoch die ersten Probleme. Die Angeklagten treten gemeinsam in einen Hungerstreik und verweigern jegliche Aussage, um bessere Haftbedingungen zu erreichen. Der Vorsitzende und der gesamte Justizapparat insgesamt sind mit dem Fall absolut überfordert und es beginnt ein fast zweijähriger Justizalbtraum für alle Beteiligten, der schließlich mit dem Tod der Angeklagten endet…
Regie: Reinhard Hauff
Kamera: Frank Brühne
Drehbuch: Stefan Aust
Editor: Heidi Handorf
Musik: Marcel Wengler
Kostümbildner: Sabine Birker
Maske: Sybille Ehrl, Petra Peters-Wenthe
http://dfiles.eu/files/dd9vnp918
Donnerstag, 24. Januar 2013
Bevor die Friesen Christen wurden (1996)
Auf Spurensuche zwischen Sylt, der Insel der Toten, und Helgoland, heiliges Land des Fosite, untersucht diese Dokumentation die friesischen Kultorte vorchristlicher Zeit. Das heute noch praktizierte Biekebrennen, ein dem Gott Weda zugeordnetes Ritual, macht deutlich, dass manch ein heidnischer Brauch die Jahrhunderte überlebt hat, auch wenn der ursprüngliche Sinn oft in Vergessenheit geriet.
http://dfiles.eu/files/yebd9empd
Dienstag, 15. Januar 2013
Donnerstag, 10. Januar 2013
Des Teufels General (1955)
Des Teufels General ist ein deutscher Schwarzweiß-Spielfilm nach Carl Zuckmayers gleichnamigem Drama von 1945 mit Curd Jürgens in der Hauptrolle.
Handlung:
Deutschland im Dezember 1941. Während des Zweiten Weltkriegs sucht die Führung der gefürchteten SS aus strategischen Gründen die Nähe des berühmten Luftwaffengenerals Harras. Dieser ist ein erfahrener Veteran des Ersten Weltkriegs sowie passionierter Pilot. Der weltoffene, charmante Harras teilt allerdings nicht die Ideologie der NS-Diktatur und verspottet diese. Neben dem Fliegen hegt er nur Affinitäten zu Frauen und Alkohol.
Altersfreigabe FSK 12
Stab:
Regie Helmut Käutner
Drehbuch Georg Hurdalek, Helmut Käutner, Gyula Trebitsch
Produktion Walter Koppel und Real-Film GmbH
Musik Friedrich Schröder
Kamera Albert Benitz
Besetzung:
Curd Jürgens: General Harry Harras
Marianne Koch: Dorothea 'Diddo' Geiss
Viktor de Kowa: SS-Gruppenführer Schmidt-Lausitz
Karl John: Oberst-Ingenieur Karl Oderbruch
Eva Ingeborg Scholz: Waltraut 'Pützchen' Mohrungen
Harry Meyen: Leutnant Hartmann
Bum Krüger: Hauptmann Lüttjohann
Paul Westermeier: Otto Korrianke, Fahrer von Harras
Camilla Spira: Kammersängerin Olivia Geiss
Erica Balqué: Anne Eilers
Albert Lieven: Oberst Friedrich Eilers
Karl Ludwig Diehl: Generaldirektor Mohrungen
Beppo Brem: Hauptmann Pfundtmayer
Werner Fuetterer: Baron von Pflunck
Joseph Offenbach: Hauptsturmführer Zernick
Wolfried Lier: Kellner Detlev
Ingrid van Bergen: Lyra Schöppke
Wolfgang Neuss: Polizei-Fotograf
Robert Meyn: Generalleutnant von Stetten
Hans Daniel: Hauptmann Hassdenteufel
Inge Meysel: Frau Korrianke
Werner Riepel: Kleinschmidt, Görings Fahrer
Werner Schumacher: SS-Wachtmeister
Gerd Vespermann: Theaterregisseur Rösler
Horst Beck: 2. SD-Beamter
Als Vorbild für die Figur Harras diente der Flieger und Luftwaffengeneral Ernst Udet (flog im Ersten Weltkrieg gemeinsam mit Göring in Manfred von Richthofens Fliegerstaffel), der 1941 offiziell bei der Erprobung eines neuen Flugzeuges tödlich verunglückte, sich aber in Wirklichkeit selbst erschoss. Er war mit Zuckmayer befreundet.
Drehort waren die Real-Film-Studios in Hamburg-Wandsbek, die Außenaufnahmen fanden in Hamburg-Fuhlsbüttel und Berlin statt. Regisseur Helmut Käutner ist im Film als Görings Schatten zu sehen.
Bei den gezeigten zweimotorigen Kampfflugzeugen handelt es sich um Junkers Ju 86 in der "K"-Version mit Bristol-Mercury-Benzin-Sternmotoren, die, teilweise von SAAB in Lizenz gebaut, nur von der Schwedischen Luftwaffe eingesetzt worden waren und von dort für Aufnahmen zur Verfügung gestellt wurden.
http://depositfiles.com/files/izcrc9svc
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