Donnerstag, 27. September 2012

Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl (1993, english subtitles)



Die 90jährige Leni Riefenstahl, eine der umstrittensten Persönlichkeiten der Filmgeschichte, nimmt Stellung zu allen Stationen ihrer langen Karriere. Hochgelobt als Tänzerin, Schauspielerin und Regisseurin, mit Haß angefeindet und verurteilt wegen ihrer künstlerischen Kollaboration mit den Nazis, berichtet sie von den Produktionen ihrer Filme, von ihren Begegnungen mit Hitler und anderen Regime-Größen, bis hin zu ihren heutigen Arbeiten als Autorin und Fotografin.

Kritik

Außergewöhnliche und mit Preisen bedachte (u.a. Emmy 1993) Dokumention Ray Müllers. Auf höchst informative Weise wird das Auf und Ab der Karriere Leni Riefenstahls ("Das blaue Licht", "Triumph des Willens", "Tiefland") von 1923 bis heute dargestellt. Im Mittelpunkt steht Riefenstahl selber, die sich offen zu allen Fragen ihres umstrittenen Lebenswegs äußert. Der Film bietet zahlreiche, selten zu sehende Ausschnitte aus ihren Filmen und berichtet ausführlich über die Dreharbeiten der als Nazi-Regisseurin verschrienen Künstlerin, die vor allem im Ausland einen exzellenten Ruf genießt.

http://depositfiles.com/files/g6cgmugz6

Mittwoch, 26. September 2012

Johannes Heesters - Sein Lebensweg (2011)


Erzählung und Darstellung seiner Lebensstationen.

Johannes „Jopi(e)" Heesters, eigentlich Johan Marius Nicolaas Heesters
(* 5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande; † 24. Dezember 2011 in Starnberg, Deutschland) war ein von 1936 bis zu seinem Tod in Deutschland lebender und arbeitender Schauspieler und Sänger.
Er galt in den letzten Jahren seines Lebens als der weltweit älteste noch aktive darstellende Künstler.
Er stand 90 Jahre auf der Bühne und 87 Jahre vor der Kamera!

http://depositfiles.com/files/5sng5dojn

Dienstag, 25. September 2012

Wenn der weiße Flieder wieder blüht (1953)


Wenn der weiße Flieder wieder blüht ist ein deutscher Heimatfilm aus dem Jahre 1953, der zu den bekanntesten und populärsten Werken Anfang der 1950er Jahre gehört.

In diesem Spielfilm treffen Stars wie Willy Fritsch, Paul Klinger, Magda Schneider und Hertha Feiler, die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zur ersten Garde deutscher Filmschauspieler gehörten, mit den Kindern bekannter Filmschauspieler zusammen. Romy Schneider, Tochter von Magda Schneider und Wolf Albach-Retty, Nina von Porembsky, ihre Mutter war Alexa von Porembsky, sowie Götz George, Sohn von Heinrich George und Berta Drews spielen hier ihre erste Filmrolle.

Franz Doelles Lied Wenn der weiße Flieder wieder blüht, das dem Film seinen Namen gab, war bereits in den 1920er Jahren ein populärer Schlager. Außerdem fanden eine Menge anderer Franz-Doelle-Hits Verwendung, wie z. B. An einem Tag im Frühling aus dem deutschen Spielfilm Victor und Victoria aus dem Jahre 1933.

In Wiesbaden und Umgebung gedreht, gehört Wenn der weiße Flieder wieder blüht zu den wenigen Heimatfilmen, die im Hessischen spielen. Aufnahmen der Wiesbadener Altstadt gehören mit zu den Höhepunkten des Films.

Handlung: Chronischer Geldmangel ist der Hauptstörfaktor der Ehe des Wiesbadener Kneipensängers Willy Forster und der Näherin Therese. Nach einem sehr heftigen Streit verlässt Willy seine Frau Hals über Kopf, ohne zu wissen, dass sie ein Kind von ihm erwartet...

Altersfreigabe    FSK 12

Stab:

Regie    Hans Deppe
Drehbuch    Eberhard Keindorff, Johanna Sibelius nach einer Novelle von Fritz Rotter
Produktion    Kurt Ulrich (Berolina Produktion)
Musik    Franz Doelle
Kamera    Kurt Schulz
Schnitt    Walter Wischniewsky

Besetzung:

    Willy Fritsch: Willy Forster
    Magda Schneider: Therese Forster
    Romy Schneider: Evchen Forster
    Hertha Feiler: Ellen
    Paul Klinger: Peter Schroeder
    Albert Florath: Professor Mutzbauer
    Trude Wilke-Roßwog: Frau Moeslein
    Götz George: Klaus
    Nina von Porembsky: Barbara
    Erika Block: Lieselotte
    Erna Haffner: Frau Kühn
    Liselotte Köster: Tänzerin
    Jockel Stahl: Tänzer

http://depositfiles.com/files/5brtxymze

Samstag, 22. September 2012

Bel Ami (1955)


Bel Ami ist eine österreichische Literaturverfilmung von dem Franzosen Louis Daquin aus dem Jahr 1955. Ein Alternativtitel des Films lautete Bel Ami, der Frauenheld von Paris, eine Alternativschreibung Bel-Ami.

Paris, um 1880: Der charmante Georges Duroy (Jopie!) kehrt von den Truppen in Afrika zurück nach Paris. Er ist beinahe mittellos, verdient gerade so viel, um zu überleben, wohnt mit der leichten Dame Rachel zusammen und hat den eisernen Willen, gesellschaftlich aufzusteigen...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Louis Daquin
Drehbuch     Louis Daquin, Roger Vailland, Vladimir Pozner
Produktion     Josef W. Beyer für Projectograph-Film
Musik     Hanns Eisler
Kamera     Nicolas Hayer
Schnitt     Leontine Klicka

Besetzung:

    Johannes Heesters: Georges Duroy
    Marianne Schönauer: Madeleine Forestier
    Christl Mardayn: Mme. Walter
    Gretl Schörg: Clothilde de Marelle
    Maria Emo: Suzanne Walter
    Jean-Roger Caussimon: Forestier
    René Lefèvre: Walter
    Lukas Ammann: Laroche-Mathieu
    Egon von Jordan: Saint-Potin
    Jacqueline Duc: Rachel
    Karl Fochler
    Friedrich Links
    Paul Pranger

Bel Ami ist eine Verfilmung des Romans Bel-Ami von Guy de Maupassant, der zuvor bereits 1939 von Willi Forst verfilmt worden war.

Bel Ami wurde in den Rosenhügel-Filmstudios gedreht und am 9. April 1955 in Wien uraufgeführt. In Deutschland lief er erstmals am 8. Februar 1957 (Kino der DDR) bzw. 23. August 1957 (Kino der BRD) in den Kinos an.

Zum Zeitpunkt seiner Uraufführung erhielt der Film eine FSK-18-Einstufung. Inzwischen ist er als FSK 6 freigegeben.

http://depositfiles.com/files/rkijmxs24

Freitag, 21. September 2012

Der Czardas-König (1958)


Der Czardas-König (Die Emmerich-Kalman-Story) ist eine deutsche Filmbiografie von Harald Philipp aus dem Jahr 1958. Er behandelt musikalisch unterlegt, aber in sehr freier Form und teilweise verkehrter Sequenz, die Jugendjahre des Komponisten Emmerich Kálmán.

Handlung: Emmerich Kálmán wächst in einer reichen Familie auf dem Land in Ungarn auf. Er ist mit dem Zigeunermädchen Ilonka befreundet und liebt schon in jungen Jahren die reiche Grafentochter Helene. Als die Familie Kálmán verarmt und der Gerichtsvollzieher Gast im Hause wird, bleiben auch die einstigen Freunde fern. Nur Ilonka hält zu Emmerich.

Fünfzehn Jahre später lebt Emmerich mit seiner Mutter in Budapest. Zwar soll er nach dem Willen des Onkels, der die Familie finanziert, Jura studieren, doch verlegt er sich aufs Klavierspiel. Der Onkel zieht sich als Geldgeber zurück...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Harald Philipp
Drehbuch     Janne Furch, Harald Philipp, Helmuth M. Backhaus
Produktion     Artur Brauner für CCC-Film
Musik     Emmerich Kálmán
Kamera     Fritz Arno Wagner
Schnitt     Johanna Meisel

Besetzung:

    Gerhard Riedmann: Emmerich Kálmán
    Rudolf Schock: Janos
    Elma Karlowa: Ilonka
    Sabine Bethmann: Helene
    Marina Orschel: Vera
    Hubert von Meyerinck: Szegedy
    Richard Häussler: Graf Riedern
    Camilla Spira: Frau Kálmán
    Richard Allan: Stefan
    Monika Dahlberg: Roszi
    Alice Treff: Gräfin Tabory
    Bela Pasztor: Zigeunerprimas Béla
    Maly Delschaft: Hauswirtin
    Gerd Frickhöffer: Gerichtsvollzieher
    Kurt Waitzmann: Direktor Kargzac

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Der letzte Fußgänger (1960)


Der letzte Fußgänger ist eine filmische Komödie mit Heinz Erhardt in der Hauptrolle, die am 15. September 1960 in den westdeutschen Kinos startete.

Gottlieb Sänger, Archivar im Verlag der Zeitschrift Zeitblick, verabscheut Straßenbahnen, Automobile und Fahrräder ebenso wie Fahrstühle und Paternoster – er geht lieber zu Fuß. Zum genussvollen Höhepunkt seines ansonsten bescheidenen Daseins wird der jährliche Sommerurlaub, den er in diesem Jahr im Schwarzwald verbringen wird. Als Gottlieb den Zug in Richtung Süden besteigt, bittet ihn eine alte Dame, ein bisschen auf ihre Enkelin Christine „Kiki“ Cornelius zu achten...

Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Wilhelm Thiele
Drehbuch     Wilhelm Thiele, Eckart Hachfeld
Produktion     Fritz Hoppe, Otto Meissner
Musik     Franz Grothe
Kamera     Kurt Grigoleit

Besetzung:

    Heinz Erhardt: Gottlieb Sänger
    Christine Kaufmann: Kiki Cornelius
    Michael Lenz: Student Rudi
    Peter Wegen: Student Max
    Käthe Haack: Frau von Hartwig
    Werner Finck: Redakteur Hiss
    Hans Hessling: Chefredakteur Kleinert
    Ernst Waldow: Dr. Zollhöfer
    Günther Ungeheuer: Reporter Pit
    Lucie Englisch: Frau Huppert
    Trude Herr: Rheinländerin im Zug
    Willy Reichert: Schützenwirt
    Blandine Ebinger: Henriette
    Käte Jaenicke: Italien-Urlauberin
    Harry Tagore: Indischer Prinz
    Eduard Linkers: Herr im Mercedes
    Kurt Pratsch-Kaufmann: Reiseleiter
    Bruno W. Pantel: Spanien-Urlauber

http://depositfiles.com/files/pxcnjdmoz

Donnerstag, 20. September 2012

Der Kardinal (1963)


Mit viel Hollywoodglamour ausgestattetes Bild vom Werdegang eines amerikanischen Kardinals.

Der Film zeigt den Aufstieg von Stephen Fermoyle, einem jungen Amerikaner einfacher Herkunft, von seiner Ordination 1917 zu höchsten kirchlichen Würden als Kardinal am Vorabend des Zweiten Weltkrieges.

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Otto Preminger
Drehbuch     Robert Dozier
Produktion     Otto Preminger
Musik     Jerome Moross
Kamera     Leon Shamroy
Schnitt     Louis R. Loeffler

Besetzung:

    Tom Tryon: Stephen Fermoyle
    Carol Lynley: Mona Fermoyle/Regina Fermoyle
    Dorothy Gish: Celia Fermoyle
    Maggie McNamara: Florrie Fermoyle
    Bill Hayes: Frank Fermoyle
    Cameron Prud'Homme: Din Fermoyle
    Cecil Kellaway: Monsignor Monaghan
    John Huston: Kardinal Glennon
    Burgess Meredith: Pastor Ned Halley
    Raf Vallone: Kardinal Quarenghi
    Tullio Carminati: Kardinal Giacobbi
    Ossie Davis: Pater Gillis
    Romy Schneider: Annemarie von Hartmann
    Peter Weck: Kurt von Hartmann
    Rudolf Forster: Betrunkener auf einem Ball
    Josef Meinrad: Kardinal Innitzer
    Matthias Fuchs: Pater Neidermoser
    Erik Frey: Seyss-Inquart
    Vilma Degischer: Schwester Wilhelmina
    Wolfgang Preiss: SS-Major
    Jürgen Wilke: Armee-Leutnant
    Wolf Albach-Retty: österreichischer Baron

http://depositfiles.com/files/fafp33e2e

Dienstag, 18. September 2012

Christine (1958)


Wien, 1906: Der Dragonerleutnant Fritz Lobheimer (Alain Delon) hat eine Affaire mit der verheirateten Baronin Eggersdorf. Während der Baronin viel an der Liaison mit dem jungen Leutnant liegt, möchte Lobheimer sie insgeheim beenden, weiß aber noch nicht recht, wie er es angehen soll.

In dieser Situation begegnet er in einem Grinzinger Heurigen-Lokal der Musikertochter Christine Weiring (Romy Schneider)...

Altersfreigabe     FSK 16

Stab:

Regie     Pierre Gaspard-Huit
Drehbuch     Pierre Gaspard-Huit, George Neveux, Hans Wilhelm, Schnitzler (Vorlage)
Produktion     Henri Baum
Musik     George Auric
Kamera     Christian Matras
Schnitt     Louisette Hautecoeur

Besetzung:

    Romy Schneider: Christine Weiring
    Alain Delon: Leutnant Franz Lobheimer
    Micheline Presle: Baronin Eggersdorf
    Carl Lange: Baron Eggersdorf
    Fernand Ledoux: Hans Weiring
    Sophie Grimaldi: Mizzie
    Josef Egger: Hausmeister
    Jean-Claude Brialy: Oberleutnant Theodor Kaiser

Der Film ist die vierte Verfilmung des Theaterstücks Liebelei von Arthur Schnitzler. 26 Jahre zuvor hatte bereits Romy Schneiders Mutter Magda die Rolle der Christine in Max Ophüls’ Film Liebelei (1933) gespielt. Die erste Verfilmung stammt aus dem Jahr 1914 vom dänischen Regisseur Holger-Madsen. Gaspard-Huits Verfilmung des Stoffes war die erste in Farbe.

Die Dreharbeiten fanden in den Filmstudios von Boulogne-Billancourt in der Nähe von Paris statt.

Es war Romy Schneiders erster Film, der auf französisch gedreht wurde. Jean-Claude Brialy erinnerte sich später in einem Interview: „Zu Beginn hatte sie einen dicken Akzent. Vor allem am Anfang der Dreharbeiten. Wir zogen sie damit auf. Da hat sie einmal vor Wut ihre Sachen zu Boden geschmissen.“

Romy Schneider und Alain Delon lernten sich während der Dreharbeiten kennen und wurden im Anschluss auch privat ein Paar.

Die Weltpremiere fand am 19. Dezember 1958 in Deutschland statt.

http://depositfiles.com/files/yx2u03qfg

Sisi - Mythos einer Märchenprinzessin (2008)


Sisi hatte eine Tätowierung, und noch viel mehr interessantes in dieser Dokumentation über Kaiserin Elisabeth von Österreich (1837-1898).

http://depositfiles.com/files/fde5nys05

Tat-Sachen Spezial - Der Fall Rudolf (2006)


"Der Kronprinz ist tot!". Mit dieser Schlagzeile ging der österreichisch-ungarische Walzertraum von Frieden und Stabilität am 30. Jänner 1889 zu Ende. Um die Ereignisse in Mayerling, um den Tod von Kronprinz Rudolf und seiner Geliebten Mary Vetsera ranken sich bis heute Gerüchte und Spekulationen. Tat-Sachen Spezial "Der Fall Rudolf" ist eine Spurensuche, versucht anhand von Dokumenten und Erzählungen die Fakten vom Mythos zu trennen. Gerichtsmediziner, Waffentechniker, Computerspezialisten und Profiler vom österreichischen Bundeskriminalamt versuchen Antworten zu finden auf die vielen offenen Fragen und Rätsel rund um Mayerling. Die Kriminaldokumentation ist eine historisch-kriminalistisch-psychologische Analyse der Vorgänge, die zum Tod von Rudolf und Mary geführt haben.

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Donnerstag, 13. September 2012

Das blieb vom Doppeladler 11 - Gott erhalte... - Die Welt des Kaiser Franz Joseph (1991)


Höfische Urlaubsstimmung in Bad Ischl, ein Besuch in der Kaiservilla, das Jagdschloss Franz Josephs in Mürzsteg, heute Feriensitz des österreichischen Bundespräsidenten, Schloss Gödöllö, einstens ein Lieblingsaufenthalt der Kaiserin, das Geschenk der Magyarischen Nation nach der Krönung 1867 in Budapest an das Königspaar - kaum wo war Elisabeth glücklicher als dort: Blick in die Private Welt Franz Josephs und Elisabeths. In dieser Dokumentation werden Franz Joseph und Elisabeth durch die Räume, in denen sie lebten, durch die Stätten, die sie liebten, wieder lebendig.

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Das blieb vom Doppeladler 08 - K.u.K. Dämmerung (1991)


Der Anfang vom Ende war der 28. Juni 1914. Kaiserin Zita erinnert sich an die Stunden, als sie und ihren Mann, Erzherzog Karl, die Nachricht von der Ermordung des Thronfolgerpaares in Sarajewo erreichte. Sie erzählt vom Tod des alten Kaisers und Graf Wurmbrand berichtet, wie er als Edelknabe, adeliger Page, neben dem Sarg Kaiser Franz Josephs geschritten ist. Dann erleben wir die Tragödie Kaiser Karls im Exil auf Madeira. Sein Sohn Otto stand an seinem Sterbebett. Doch 60 Jahre später war Kaiserin Zita einer der glücklichsten Augenblicke ihres Lebens beschieden - mit der Heimkehr nach Österreich und dem feierlichen Empfang im Wallfahrtsort Mariazell.
Die Dokumentation erzählt an Hand von Archivmaterialien und Schilderungen von Zeitzeugen vom Untergang des Reiches und vom Schicksal des Herrscherhauses.

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Das blieb vom Doppeladler 07 - Die Helden von Solferino (1991)


"Das ist die traurige Geschichte eines entsetzlichen Tages, an dem viel geleistet worden ist, aber das Glück uns nicht gelächelt hat", schrieb Kaiser Franz Joseph am 26. Juni 1859 aus Verona an Kaiserin Elisabeth. Es war das einzige Mal, dass Franz Joseph als Oberbefehlshaber im Feld stand. Doch der Tag von Solferino, der 24. Juni 1859, endete mit einer Niederlage der Österreicher gegen die vereinigten Armeen der Franzosen und der Italiener. Die Verluste bei allen beteiligten Truppen waren hoch und der Anblick der von verwundeten und sterbenden Soldaten übersäten Schlachtfelder brachte den Schweizer Henri Dunant auf die Idee, eine Hilfsorganisation zu gründen, das Rote Kreuz.
Heute ist das Schlachtfeld von damals schon längst wieder eine freundliche, fruchtbare Landschaft mit gutem Wein und einer gestandenen bäuerlichen Bevölkerung. Die Dokumentation rekonstruiert diesen Schicksalstag und folgte den Spuren des Kaisers und Napoleons III.

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Das blieb vom Doppeladler 04 - Zwingburg und Ruhmeshalle - Das Wiener Arsenal (1991)


Geschockt von den Erfahrungen der 48er-Revolution suchte die österreichische Generalität ein geeignetes Objekt zur Kontrolle der rebellischen Stadt Wien. So wurde 1849 auf dem die Stadt beherrschenden Gelände nahe dem Belvedere der Grundstein für das Arsenal gelegt: ein verteidigungsfähiger Komplex von 72 Objekten mit Kommandogebäuden, eine Artilleriezeugfabrik, militärischen Werkstätten, einer Militärvolksschule, der Artilleriekadettenschule und dem Historischen Waffenmuseum. Es ist ein exemplarisches Werk des Romantischen Historismus. Und aus dem Waffenmuseum wurde eine Ruhmeshalle der Armee.
Die Dokumentation schildert die Geschichte dieser einstigen Zwingburg, die heute zu einer kleinen Stadt in der Stadt geworden ist, mit dem Heeresgeschichtlichen Museum als lebendigem Zentrum.

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Das blieb vom Doppeladler 03 - Österreichischer Lloyd (1991)


1836 wurde in Triest die Reederei "Lloyd Austriaco" gegründet. Bis 1914 beförderte der Lloyd mit 220 Dampfern 21,5 Mio. Passagiere und 37,3 Mio. Tonnen Waren in alle Welt. Noch heute ziert den Piazza dell'Unita in Triest der prunkvolle Palast des Österreichischen Lloyd, den der Wiener Ringstraßen-Architekt Heinrich von Ferstel erbaut hatte. Der Lloyd Triestino, wie er heute heißt, fährt teilweise noch immer auf den alten Routen, aber der Triester Hafen ist nur mehr einer unter vielen.
Die Dokumentation beschwört eine Zeit herauf, in der Österreich noch mit dem Meer verbunden und Triest ein Welthandelshafen war. Alte Fotos und Gemälde zeugen vom Glanz der einst mächtigen Hafenstadt. Interviews mit Triester Bürgern und den Nachfahren der Kapitänsfamilien ergänzen diese Dokumentation über den Lloyd Austriaco.

http://depositfiles.com/files/vnitcn1r7

Das blieb vom Doppeladler 02 - Königgrätz 1866 (1991)


Königgrätz ist mehr als der Name einer Schlacht, es ist das Synonym für eine entscheidende, den Lauf der Historie verändernden Niederlage, wie Waterloo oder Stalingrad. Für die österreichisch-deutsche Geschichte wurde Königgrätz zum Ende einer Ära, denn nach diesem 3. Juli 1866, als in Ostböhmen 436.000 Mann auf relativ kleinem Raum 8 Stunden lang in blutige Kämpfe verwickelt waren, verdrängte das Preußen Bismarcks Österreich aus seiner Führungsstellung im ehemaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Auf einer Gefechtslinie von 10,5 Kilometern hatte die österreichische Armee - nicht zuletzt wegen der Überlegenheit des preußischen Zündnadelgewehres über die Vorderlader der kaiserlichen Armee - hohe Verluste zu verzeichnen.
Der Film zeigt die Landschaft eines Schlachtfeldes und fragt nicht nur nach den militärischen und politischen Hintergründen, sondern auch nach den Menschen, die hier ihr Leben gelassen haben.

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Mittwoch, 5. September 2012

Kaiser Franz Joseph (2006)


Sissi (eigentlich Sisi) hatte auch einen Ehegatten. Ein gewisser Kaiser Franz Joseph II. dessen Lebens auch nicht uninteressant war!

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Dienstag, 4. September 2012

Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin (2006)


Es handelt sich bei der Doku Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin weniger um "erzählte Geschichte", sondern sie hält sich eher an bestimmte Eckpunkte in Elisabeths Leben bzw. an wesentliche Charakterzüge (z.B. Schönheitskult) und beleuchtet diese näher, z.T. minutiös und kriminalistisch (ein Konzept, das wohl nicht ganz zufällig an "Terra-X" erinnert). Deutlich wird dies etwa an den Berechnungen zu Elisabeths körperlicher Belastung, ihrem daraus resultierenden Energiebedarf und dem Vergleich mit ihrer tatsächlichen Ernährungsweise. Auch an den körperlichen "Eckdaten", d.h. federleichte 50kg bei nicht weniger als 173 cm Körpergröße wird schnell klar, daß sie Jahrzehnte "am Limit" gelebt haben muss. Ein Supersportler könnte sich daran orientieren.

Den Inhalt finde ich grundsätzlich solide recherchiert, und an vielen Stellen führt Frau Unterreiner einfühlsam, aber auch mit einigen kritischen Untertönen (Beisp.: materielle Vorteile am Hof vs. Ablehnung der 'Kaiserin-Rolle') durch das Leben Elisabeths. Auch die Persönlichkeit der Erzherzogin Sophie wird differenzierter vermittelt, und dem Schwiegermutter-Klischee der Marischka-Filme eine deutliche Absage erteilt. Neben der Mitwirkung des Habsburg-Nachfahren sind vor allem natürlich die Stummfilm-Fragmente aus Elisabeth Kaiserin von Österreich (1921) und Schicksal derer von Habsburg (1929) ein Highlight.

Bei der Darstellung der Elisabeth durch Carla Nelsen ist mir aufgefallen, dass sie selbst im Sterbezimmer noch den für die Mode der 1920er Jahre so typischen dunklen Lidschatten trägt. Alleine dieses Detail macht die Theorie von den Originalaufnahmen doch recht unglaubwürdig. Ausserdem tragen einige Schauspieler - angedeutete -"Stromlinienfrisuren", ebenfalls ein damaliger Trend. Speziell der Film Schicksal derer von Habsburg hat mir sehr gut gefallen, da schon in der einen Szene, in der Rudolf vor das Kaiserpaar tritt, die teils recht kühle Ausstrahlung der "echten" Elisabeth gut zum Ausdruck kommt.

Kritisch anzumerken ist allerdings, dass zwar Korfu ausführlich, dafür der Aufenthalt auf Madeira gar nicht erwähnt wird. Königgrätz wird zwar als große Niederlage angesprochen, jedoch finden weder der Gegner Erwähnung noch werden die Hintergründe, nämlich die Differenzen mit Preussen im Deutschen Bund, angesprochen. Hier hätte ich etwas mehr Souveranität seitens der Produzenten erwartet. Negativ bewerte ich auch die Aussage, daß der Kaiserin nur geringe Möglichkeiten bei der Mitgestaltung des Staatswesens gehabt hätte. Ich erlaube mir das anders zu sehen, nämlich, daß sie diese Möglichkeiten meist nicht wahrgenommen hat - denn das Gegenbeispiel ist der Ausgleich mit Ungarn, einem Prozeß, in dem sie grosses Geschick bewiesen und alle verfügbaren Hebel in Bewegung gesetzt hat. Selbst die Erzherzogin hat sich in ihren Aufzeichnungen diesbezüglich einmal positiv geäussert.

Fazit: Es ist eine Dokumentation, die dem Zuschauer zweifellos eine gute Einsicht in die Persönlichkeit und das Wirken Elisabeths gewährt und dennoch nicht überfrachtet wirkt. Die Unterhaltung kommt nicht zu kurz, und diese Produktion ist auch unvorbelasteteren Zuschauern ohne weiteres zu empfehlen. Alles in allem ein Film, der dem deutschen Fernsehen zur Ausstrahlung durchaus ans Herz gelegt werden kann.

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Sonntag, 2. September 2012

Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957, nederlandse ondertitels)


Das Finale der Trilogie, gedreht sowohl in Italien als auch Österreich, sollte von einem vierten Film gefolgt werden, der jedoch nicht mehr zustande kam. Ernst Marischka plante ein Eifersuchtsszenario zwischen Sissi und der französischen Kaiserin Eugènie. Die Verfilmung scheiterte am Widerstand Romy Schneiders, die sich weigerte, noch länger die Sissi zu spielen.

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Kaiserin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Uta Franz: Prinzessin Helene
    Walther Reyer: Graf Gyula Andrássy
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Josef Meinrad: Oberst Böckel
    Senta Wengraf: Gräfin Bellegarde
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz-Karl
    Hans Ziegler: Hofrat Dr. Seeburger
    Sonia Sorel: Henriette Mendel
    Klaus Knuth: Prinz Ludwig
    Albert Rueprecht: Erzherzog Ferdinand-Max
    Peter Neusser: Graf Batthyani
    Franca Parisi: Helena
    Egon von Jordan: Carlo
    Johannes Ferigo: Graf Czaky
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Ida Gabor: Margit
    Walter Regelsberger: Fürst Windischgrätz
    Dolores Hubert: Kindermädchen
    Guido Wieland: italienischer Adeliger
    Herbert Prikopa: Diener in der Scala
    Oskar Wegrostek: Wirt
    Chariklia Baxevanos: Helena auf Korfu
    Helene Lauterböck: Fürstin Esterházy
    Susanne von Almassy
    Ingrid Oberleitner
    Dorothea Neff
    Erik Frey
    Inge Holzleitner
    Brigitte Treichler
    Hans Unterkircher
    Karl Ehmann
    Josef Menschik
    Frank Steinberg
    Helga Jesch, Tochter von Prinz Ludwig
    Silvia Leier
    Sussie Nejedly

Sissi lebt zurückgezogen vom Wiener Hofzeremoniell in Gödöllő, Ungarn. Hier wird ihr bald darauf eine Romanze mit Graf Andrássy nachgesagt...

http://depositfiles.com/files/r945d4cib

Sissi – Die junge Kaiserin (1956, nederlandse ondertitels)


Der zweite Teil der Sissi-Trilogie.


Stab:
Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Kaiserin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Walther Reyer: Graf Gyula Andrássy
    Senta Wengraf: Gräfin Bellegarde
    Josef Meinrad: Oberst Böckl
    Iván Petrovich: Dr. Max Falk
    Helene Lauterböck: Gräfin Esterházy
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz-Karl
    Hans Ziegler: Dr. Seeburger
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Richard Eybner: Postmeister
    Egon von Jordan: Minister
    Joseph Egger: Zeremonienmeister Neppalek
    Hugo Gottschlich: Hüttenwirt
    Franz Böheim: Johann Petzmacher
    Hilde Wagener: Baronin Wulffen
    Otto Treßler: Feldmarschall Radetzky
    Ulrich Bettac:
    Max Brebeck:

Das junge Kaiserpaar verlebt eine glückliche Zeit, auch wenn sich Sissi auf Schloss Schönbrunn immer mehr ihres goldenen Käfigs bewusst wird. Erzherzogin Sophies Überwachung und das strenge spanische Hofzeremoniell engen Sissi zunehmend ein. Einzig die Reiseberichte ihres Hoflehrers über Land und Leute des österreichischen Kaiserreichs begeistern die Kaiserin und sorgen innerhalb der Schlossmauern für Ablenkung von der angespannten Beziehung zwischen Sissi und ihrer Schwiegermutter.

Auch die schwierigen politischen Verhältnisse trüben die junge Ehe, die österreichische Monarchie gerät in Gefahr - ein Krieg mit dem russischen Zarenreich droht und auch die Unruhen in Ungarn geben Anlass zur Sorge...

http://depositfiles.com/files/5ubfi3xa3

Sissi (1955, nederlandse ondertitels)


Sissi ist ein österreichischer Historienfilm aus dem Jahr 1955, der von den frühen Jahren der Kaiserin Elisabeth erzählt. Er basiert auf dem gleichnamigen, erstmals 1952 im Titania-Verlag in Stuttgart in zwei Teilen veröffentlichten Roman von Marie Blank-Eismann. Die Erstveröffentlichung dieses Romanes erfolgte bereits 1933 in der Roman-Zeitschrift Blütenregen als illustrierter Fortsetzungsroman.

Als sich der Film als großer Erfolg an den Kinokassen erwies, folgten die Fortsetzungen Sissi – Die junge Kaiserin (1956) und Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin (1957). Die Sissi-Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Filmproduktionen und zu den erfolgreichsten Filmen in deutschen und österreichischen Kinos; die Zuschauerzahlen bewegen sich zwischen 20 und 25 Millionen. Nur Der Förster vom Silberwald (28 Millionen) gilt als noch erfolgreicher. Die Zahlen sind allerdings ungenau, da in dieser Zeit die Kartenverkäufe noch nicht lückenlos erfasst wurden.

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Karl Ehrlich, Ernst Marischka
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Alfred Srp

Besetzung:

    Romy Schneider: Prinzessin Elisabeth
    Karlheinz Böhm: Kaiser Franz Joseph
    Magda Schneider: Herzogin Ludovika
    Uta Franz: Prinzessin Helene
    Gustav Knuth: Herzog Max
    Vilma Degischer: Erzherzogin Sophie
    Josef Meinrad: Gendarmeriemajor Boeckl
    Erich Nikowitz: Erzherzog Franz Karl
    Karl Fochler: Graf Grünne
    Peter Weck: Erzherzog Karl-Ludwig
    Hilde Wagener: Baronin Wulffen
    Egon von Jordan: Minister
    Otto Treßler: Marschall Radetzky
    Franz Böheim: Johann Petzmacher
    Richard Eybner: Postmeister von Ischl

Prinzessin Elisabeth, genannt Sissi, ist die zweitälteste Tochter von Herzogin Ludovika und Herzog Max in Bayern. Sie wächst unbeschwert mit ihren sieben Geschwistern im elterlichen Schloss am Starnberger See auf. Das ungestüme Mädchen ist tierlieb und naturverbunden und verlebt eine glückliche Kindheit ohne standesübliche Zwänge.

Zusammen mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Helene reist die 16-jährige Sissi aus dem bayerischen Possenhofen ins österreichische Bad Ischl. Auf Initiative der Kaiserinmutter, Erzherzogin Sophie, soll Helene, genannt Néné, ihren Cousin, den jungen Kaiser Franz Joseph in der kaiserlichen Sommerresidenz treffen, um sich alsbald mit ihm zu verloben. Sissi kennt den Grund der Reise nicht und darf wegen ihrer ungestümen Art während der Tage in Ischl an keinem gesellschaftlichen Ereignis teilnehmen. So verbringt sie die freie Zeit beim Angeln.

Dabei begegnet sie zufällig dem anreisenden Kaiser, der nicht ahnt, dass es sich bei dem hübschen Mädchen um seine jüngere Cousine Sissi handelt...

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Freitag, 31. August 2012

Goethe! (2010)


Goethe! ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Philipp Stölzl aus dem Jahr 2010. Die Produktion basiert auf einem gemeinsamen Drehbuch Stölzls mit den Autoren Alexander Dydyna und Christoph Müller. Die Titelrolle des jungen Johann Wolfgang Goethe übernahm Alexander Fehling; Charlotte Buff und Kestner wurden mit Miriam Stein und Moritz Bleibtreu besetzt. Bis Ende 2011 erreichte Goethe! in Deutschland über 740.000 Kinobesucher.

Der Film spielt im Sommer 1772, in dem sich Goethe in Lotte Buff verliebte – eine Episode seines Lebens, die er anschließend zu seinem Roman Die Leiden des jungen Werthers verarbeitete.

Der Film suggeriert durch echte alte Häuser, Requisiten und Kostüme Authentizität. Er greift viele Details aus Goethes realem Leben auf: Dieser ist tatsächlich in Frankfurt/Main geboren, hat in Straßburg Jura studiert und anschließend als Jurist in Wetzlar gearbeitet. Dort hat er sowohl Charlotte Buff kennengelernt als auch Jerusalem nach einem ersten Kennenlernen in Leipzig wieder getroffen, der sich tatsächlich aus unglücklicher Liebe erschossen hat.

Allerdings vermischt Stölzl den realen Goethe mit der Romanfigur Werther. Vieles in dem Film, etwa auch der Vorname Albert oder der einsetzende Regen, bevor Goethes Liebe zu Charlotte voll entbrennt, erinnert eher an Goethes Roman als an dessen Leben.

Mehrere Elemente des Films sind frei erfunden: Goethe ist in Straßburg nicht durchs Examen gefallen. Er hat sich auch nicht mit Kestner duelliert und wurde demzufolge auch nicht eingesperrt. Goethes Liebe zu Charlotte Buff blieb rein platonisch.

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Mittwoch, 29. August 2012

Nachts im Grünen Kakadu (1957)


Irene Wagner ist zwar Leiterin des Instituts Wagner – Tanz- und Anstandslehre sowie Enthemmungen, selbst jedoch äußerst zugeknöpft. Zum Leidwesen ihrer jüngeren Schwester Renate verbietet sie jeden modischen Tanz im Institut, die Schüler bleiben aus und die geerbten Schulden ihres Vater zwingen Irene schließlich, nach und nach sämtliche Möbel zu verpfänden...

Stab:

Regie     Georg Jacoby
Drehbuch     Curt J. Braun
Helmuth M. Backhaus
Produktion     Walter Koppel für Real-Film, Hamburg
Musik     Michael Jary
Kamera     Willy Winterstein
Schnitt     Klaus Dudenhöfer

Besetzung:

    Marika Rökk: Irene Wagner
    Dieter Borsche: Dr. Maybach
    Renate Ewert: Hilde Wagner, Irenes Schwester
    Gunnar Möller: Knut Peters, Medizinstudent
    Hans Nielsen: Onkel Eduard Reichmann
    Loni Heuser: Tante Henriette
    Willy Maertens: Onkel Otto, ihr Mann
    Trude Hesterberg: Faktotum Frl. Koldewey
    Fred Raul: Haase, Geschäftsführer im Grünen Kakadu
    Ludwig Linkmann: Psychiater Prof. Hagedorn
    Joseph Offenbach: Gerichtsvollzieher Balduin
    Christa Williams: Sängerin
    Frank Forster: Sänger
    Helmut Ketels: 1. Tänzer
    Conrad Cristofolini: 2. Tänzer
    Heinz Holl: 3. Tänzer

Als Grundlage für Nachts im Grünen Kakadu diente der Schwank Der doppelte Mensch von Wilhelm Jacoby, dem Vater von Georg Jacoby. Nachts im Grünen Kakadu wurde 1957 in den Real-Film-Studios in Hamburg-Wandsbek gedreht. Das Szenenbild stammte von Albrecht Becker, die Kostüme schuf Erna Sander. Der Film erlebte am 28. November 1957 im Turm-Palast in Frankfurt am Main sowie im Berliner Ufa-Pavillon seine Premiere. Von der Presse wurde Nachts im Grünen Kakadu als „Comeback-Film“ Marika Rökks bezeichnet. Sie selbst schrieb in ihrer Biografie: „Es rauschte noch einmal. Das Wirtshaus im Spessart und Nachts im Grünen Kakadu lagen Nase an Nase als Renner. Im Berliner Marmorhaus war Premiere, und siehe da, neben meinen ‚alten‘ Verehrern hatten sich auch ganz viele junge Leute eingefunden, die mir ihre Begeisterung zeigten.“

Im Film sind verschiedene Lieder zu hören:

    Marika Rökk: Nachts im Grünen Kakadu
    Marika Rökk: Ich hab so ein Gefühl
    Marika Rökk: Eine schwache Stunde
    Marika Rökk: Es träumen zwei Herzen von Liebe
    Christa Williams: Gitarren-Boogie
    Frank Forster: Manina

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Montag, 27. August 2012

Klaus Kinski - Jesus Christus Erlöser (1971, english subtitles)


Am 20. November 1971 möchte Klaus Kinski die „erregendste Geschichte der Menschheit“ erzählen – das Leben von Jesus Christus. Doch er kommt nicht dazu. Das Bühnenprogramm des skandalumwitterten Schauspielers wird durch Zwischenrufe unterbrochen – von einem Publikum, das sich keine Predigt anhören, sondern diskutieren will.

JESUS CHRISTUS ERLÖSER (2008) von Peter Geyer zeigt einen tumultartigen Abend gegenseitiger Beschimpfungen, das Ringen eines Schauspielers um seinen Text, ein Theater- Happening in einer autoritätskritischen Zeit und das grandiose Scheitern einer literarischen Weltverbesserungsmaßnahme.

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Sonntag, 26. August 2012

Mit der SS Hand in Hand - Die französische Miliz (2011)


Anhand der Aussagen von Widerstandskämpfern und Kollaborateuren aus der Zeit der Okkupation Frankreichs zeichnet der Film die Geschichte der 1943 von Pierre Laval gegründeten "Milice française" nach. Umfangreiches Material aus Filmarchiven sowie Fotos und Briefe beleuchten die Werdegänge von ehemaligen Milizangehörigen und Widerstandskämpfern und geben Einblicke in die Geschichte der Miliz.

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Donnerstag, 16. August 2012

Romy Schneider - Die letzten Tage einer Legende (2007)



Anlässlich des 70. Geburtstags der Schauspielerin Romy Schneider zeigte der Biography Channel die Dokumentation "Die letzten Tage einer Legende: Romy Schneider".

Ihr Leben hinterließ Spuren und ihr Tod bewegte die Welt: Die legendäre Schauspielerin Romy Schneider verstarb am 29. Mai 1982 mit nur 43 Jahren in ihrem Pariser Appartement. Ihrem Tod waren zahlreiche Schicksalsschläge vorangegangen, welche die Schauspielerin immer schlechter verkraftete.

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Romy Schneider - Legenden (1998)


"Legenden: Romy Schneider" wurde mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

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Mädchenjahre einer Königin (1954)


Mädchenjahre einer Königin ist ein österreichischer Film aus dem Jahr 1954 von Ernst Marischka. In diesem Film, einem Remake von Marischkas gleichnamiger Inszenierung aus dem Jahr 1936 nach der Komödie von Sil-Vara aus dem Jahr 1932, stellt Romy Schneider die junge Königin Viktoria dar. Der Film ist ein Vorläufer der Sissi-Filme.
Ernst Marischka hatte ursprünglich Sonja Ziemann in der Hauptrolle vorgesehen. Bei einem Essen im Münchner Hotel Vier Jahreszeiten wurde ihm von Magda Schneider ihre Tochter Romy vorgestellt, und Marischka entschied sich kurzerhand, die Rolle der jungen Königin an sie zu geben.

Länge     105 Minuten
Altersfreigabe     FSK 6

Stab:

Regie     Ernst Marischka
Drehbuch     Ernst Marischka
Produktion     Erma-Film (Ernst Marischka)
Musik     Anton Profes
Kamera     Bruno Mondi
Schnitt     Hermann Leitner

Besetzung:

    Romy Schneider: Viktoria
    Adrian Hoven: Prinz Albert
    Magda Schneider: Baronin Louise Lehzen
    Paul Hörbiger: Professor Landmann
    Karl Ludwig Diehl: Lord Melbourne
    Christl Mardayn: Herzogin von Kent
    Rudolf Vogel: Diener George
    Fred Liewehr: Leopold von Belgien
    Alfred Neugebauer: Lord Conyngham
    Otto Treßler: Erzbischof von Canterbury
    Peter Weck: Prinz Heinrich von Oranien
    Rudolf Lenz: Prinz Alexander von Russland
    Hans Thimig: Dekan Chester
    Hilde Wagener: Lady Littleton
    Helene Lauterböck: Lady Lansdowne

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Dienstag, 14. August 2012

Der Fall Romy Schneider (2007)


"An meiner Angst werd' ich noch einmal sterben" - Der Fall Romy Schneider

Als "Sissi" wurde sie in jungen Jahren weltberühmt, aber dieser frühe Ruhm der Romy Schneider war nicht nur ein Segen, sondern auch eine Last, an der sie ein ganzes Leben lang zu tragen hatte. Der einzige deutsche Weltstar der Nachkriegszeit, als Rosemarie Magdalena Albach-Retty in Wien geboren, starb vor 25 Jahren an Herzversagen in Paris. Sie drehte 60 Filme, war in den fünfziger Jahren das deutsche Kino-Idol und später in Frankreich die beliebteste Schauspielerin, Magnet an Kinokassen und geheimnisvolles Objekt der Begierde für Männer und Frauen.

Die Reportage von Tamara Duve und Michael Jürgs zeigt nicht nur die Stationen des Ruhms, sondern vor allem die Geschichte hinter diesem Ruhm. In vielen Filmausschnitten und in Interviews mit Freunden und Kollegen wird eine Annäherung an den Mythos Romy Schneider versucht. Die Geschichte einer Frau, die sich mit Alkohol und Tabletten vor ihren Alpträumen zu retten versuchte.

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Romy Schneider in Je später der Abend (Talkshow, 1974)


1974 ist die Schauspielerin in der Talkshow "Je später der Abend" zu Gast. Neben ihr empfängt Moderator Dietmar Schönherr an diesem Abend den Bürgerschreck Burkhard Driest. Als sie dem verurteilten Bankräuber und Schauspielkollegen gesteht "Sie gefallen mir" ist dem deutschen Publikum endgültig klar, dass sie nichts mehr mit "Sissi" gemein hat.

Die Herren hören leider nur sich selbst gern reden.

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Romy Schneider - Eine Filmliebe in Frankreich (2002)


Auch dreißig Jahre nach dem Tod Romy Schneiders ist die Einzigartigkeit dieses Stars und ihrer Karriere noch immer unvergessen. Das Leben der Schauspielerin, ihre großen Filme und die tragischen Ereignisse, die zu ihrem Tod führten, sind bekannt. "Romy Schneider - Eine Filmliebe in Frankreich" will den Schlüssel zum Verständnis des Mythos Romy Schneider liefern. Warum wurde diese Frau, die schön, talentiert und berühmt war, die alle Voraussetzungen für ein glückliches Leben zu vereinigen schien, von einer immer größer werdenden und nicht mehr zu kontrollierenden Angst zerstört? Weil sie sich nicht akzeptieren konnte, weder als Mensch noch als die sublime Schauspielerin. So lautet die Antwort von Michel Piccoli, Jane Birkin, Francis Girod, Costa Gavras und vielen anderen.

In "Romy Schneider - Eine Filmliebe in Frankreich" kommen die Menschen zu Wort, die der Schauspielerin eng verbunden waren. Es werden die wichtigen Orte ihres Lebensweges in Berchtesgaden und Wien aufgesucht. Es berichten Männer und Frauen, die sich noch nie im Fernsehen über Romy Schneider geäußert haben, wie z. B. der Schauspieler Karl Heinz Boehm, Sohn des Dirigenten Karl Boehm, der Romys Filmpartner in "Sissi" war. Die Mischung aus neugedrehten Interviews, Archivmaterial mit Romy sowie zahlreichen Filmausschnitten lässt ganz unterschiedliche Stimmungen aufkommen. Ein sehr einfühlsames Porträt, das zum Nachdenken über dieses tragische Schicksal anregt, und so vielleicht etwas zur Lösung des Rätsels um Romy Schneider beitragen kann.

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Die Hölle von Henri-Georges Clouzot (1964, 2009)


L'Enfer (übersetzt: „Die Hölle“) ist ein unvollendetes Filmprojekt von Henri-Georges Clouzot, der auch das Drehbuch schrieb.

Für den Film mit Romy Schneider und Serge Reggiani in den Hauptrollen hatte der berühmte Regisseur kein Budgetlimit: Das Werk sollte eine cineastische Sensation werden. Es wurde jedoch nicht fertiggestellt, weil während der Dreharbeiten diverse Probleme auftraten, die mit dem Verlassen des männlichen Hauptdarstellers ihren Höhepunkt hatten und schließlich in einen Herzinfarkt des Regisseurs mündeten.

Clouzots Archivmaterial (rund 14 Stunden auf 185 Spulen) wurde aufgearbeitet, nachdem Serge Bromberg zwei Stunden lang mit Inès de Gonzalez, Clouzots zweiter Frau, in einem Aufzug festgesteckt hatte. Im Gespräch stellte sich heraus, dass Clouzot bis an sein Lebensende zutiefst bedauert habe, den Film, den er als sein „absolutes Meisterwerk“ vorgesehen hatte, nicht fertigstellen zu können, dass aber viel Material erhalten sei. Man einigte sich auf eine Dokumentation, die viele Aufnahmen enthielt. Sie erschien unter dem Titel L'Enfer d'Henri-Georges Clouzot und ist 94 Minuten lang.

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Mittwoch, 1. August 2012

Romy - Porträt eines Gesichts (1965)


Romy - Portrait eines Gesichts ist eine TV-Dokumentation aus dem Jahr 1965, den der Filmregisseur Hans-Jürgen Syberberg über die Filmschauspielerin Romy Schneider gedreht hat. Er wurde vom Studienprogramm des Bayerischer Rundfunk (BR) produziert und im Frühjahr 1967 zum ersten Mal im Fernsehen gesendet.
Syberberg zeigt eine erstaunlich offene Romy Schneider, mit dem ganzen Zauber ihrer 27-jährigen physischen Schönheit, der weich-mudulierten Stimme, gleichzeitig erkennt man aber auch ihre große Sensibilität, ihre Nervosität und die Selbstzweifel der Schauspielerin. Der Zuschauer bekommt einen tiefen Einblick von Romy Schneiders Charakter vermittelt, das Portrait strahlt eine große direkte Nähe aus. Der Film ist unterlegt mit Musik der 1960er Jahre und vermittelt anschaulich das Freizeitleben der Romy Schneider.

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Donnerstag, 26. Juli 2012

Die Lümmel von der ersten Bank 7 - Betragen Ungenügend! (1972)


Mit Betragen ungenügend!, der zunächst den Arbeitstitel Wenn das uns’re Pauker wüßten trug, sollte 1972 der letzte Teil der äußerst erfolgreichen Filmserie entstehen.

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Die Lümmel von der ersten Bank 6 - Morgen fällt die Schule aus (1971)


Von der Stammbesetzung der echten „Lümmel“-Filme standen diesmal unter anderem Hansi Kraus, Theo Lingen, Rudolf Schündler, Balduin Baas und Hans Terofal vor der Kamera. Nach einem Gastauftritt im zweiten und einer Hauptrolle im vierten Teil, war auch wieder der damalige Kinderstar Heintje zu sehen, diesmal jedoch zu deutlich gemeineren Scherzen aufgelegt. Für weitere Gastrollen konnte man unter anderem Fritz Tillmann, Ralf Wolter, Heinz Reincke, Eva Maria Meineke, Evelyn Opela, Franz Muxeneder und Hugo Lindinger verpflichten. Zum dritten Mal sah man Carola Höhn als Frau Nietnagel.

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Die Lümmel von der ersten Bank 5 - Wir hau'n die Pauker in die Pfanne (1970)


Für den fünften Teil der „Lümmel“-Reihe stand dem Produzenten Franz Seitz zum zweiten Mal der Regisseur Harald Reinl zur Verfügung. Als feste Hauptdarsteller der Reihe sah man Hansi Kraus, Theo Lingen, Uschi Glas, Rudolf Schündler, Ruth Stephan, Balduin Baas und Hans Terofal. Für Gastrollen konnte man unter anderem Fritz Wepper und Karl Schönböck verpflichten.

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Die Lümmel von der ersten Bank 4 - Hurra, die Schule brennt! (1969)


Nachdem sich die ersten drei „Lümmel“-Filme als außerordentlich gutes Geschäft erwiesen, plante der Constantin-Filmverleih auch für das Jahr 1969 eine Folge, die kurz vor Weihnachten in die Kinos kommen sollte. Wie bereits der zweite Teil Zum Teufel mit der Penne war der Film als Peter-Alexander-Film für ein breites Familienpublikum konzipiert. An der Seite von Alexander kehrte in diesem Film auch der Kinderstar Heintje wieder, diesmal sogar in einer Hauptrolle. Die Werbung des Filmverleihs versprach: „Das gab’s noch nie: Peter Alexander und Heintje singen und spielen zusammen im größten Paukerfilm!“

Regie führte, wie bei den ersten beiden Teilen, der inzwischen auf Familienfilme spezialisierte Werner Jacobs. Dessen vorheriger Film, Heintje – Ein Herz geht auf Reisen, zeigte den Kinderstar in seiner ersten Hauptrolle.

Neben Peter Alexander und Heintje kamen in Hurra, die Schule brennt! wieder einige feste Darsteller der Filmreihe zum Einsatz, allen voran Hansi Kraus, Theo Lingen, Rudolf Schündler, Ruth Stephan und Hans Terofal. Für Gastrollen konnte man auch diesmal namhafte Schauspieler verpflichten, darunter Gerlinde Locker, Werner Finck, Alexander Golling und Wolfgang Gruner. Zum zweiten Mal sah man Carola Höhn, Harald Juhnke, Pierre Franckh und Jutta Speidel.

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Die Lümmel von der ersten Bank 3 - Pepe, der Paukerschreck (1969)


Als feste Hauptdarsteller der Reihe konnte man Hansi Kraus, Theo Lingen, Uschi Glas, Rudolf Schündler, Hannelore Elsner, Ruth Stephan und Hans Terofal verpflichten. In Gastrollen wirkten diesmal Gustav Knuth, Hans Clarin, Harald Juhnke, Walter Rilla, Gerhart Lippert sowie erstmals Carola Höhn als Mutter Nietnagel mit. Die damals 15-jährige Jutta Speidel hatte in dem Film ihren ersten Filmauftritt. Regisseur Harald Reinl trat in einem kurzen Cameo-Auftritt während der Busfahrt auf.

Die Dreharbeiten fanden von 5. März bis 17. April 1969 in Baden-Baden, Bad Homburg vor der Höhe, München und einem Atelier in Inning am Ammersee statt. Als Mommsen-Gymnasium war erstmals, wie in den weiteren Teilen, das Münchner Maximiliansgymnasium zu sehen.

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Die Lümmel von der ersten Bank 2 - Zum Teufel mit der Penne (1968)


Nach dem Erfolg des Films Zur Hölle mit den Paukern im April 1968 und des von der Konkurrenz angekündigten Films Immer Ärger mit den Paukern, der schon im Oktober 1968 startete, beschloss Constantin-Film, noch vor Weihnachten 1968 den zweiten Teil der „Lümmel“-Serie als Peter-Alexander-Film in die Kinos zu bringen. Anstelle des geplanten Films So ein Flegel produzierte Wendlandt in Zusammenarbeit mit dem Constantin-Tochterunternehmen Terra Filmkunst die „Lümmel“-Fortsetzung Zum Teufel mit der Penne. Das Drehbuch schrieb abermals Franz Seitz unter seinem Pseudonym Georg Laforet, Regie führte wiederum der bewährte Werner Jacobs. Der Kinderstar Heintje, der seit kurzem bei Constantin-Film unter Vertrag stand, sollte in dem Film einen Gastauftritt haben. Die Dreharbeiten fanden von 28. August bis 7. Oktober 1968 in West-Berlin und Baden-Baden statt. Als Kulisse für das fiktive Mommsen-Gymnasium diente in diesem Teil einmalig die Askanische Oberschule in Berlin-Tempelhof. Die Atelieraufnahmen drehte man in den Studios der CCC-Film in Berlin-Haselhorst.

Da der Film als einziger der Reihe nicht von Franz Seitz hergestellt wurde, weist er einige Besonderheiten auf. Die ansonsten unter dem Namen Nietnagel bekannte Familie heißt in diesem Film Notnagel. Der Hauptdarsteller Peter Alexander, der den Namen Notnagel besser fand, machte seinen Einfluss auf die Produktion geltend und konnte die Namensänderung durchsetzen. Ab dem dritten Teil wurde wieder ausschließlich der Name Nietnagel verwendet. Hannelore Elsner spielte in Zum Teufel mit der Penne einmalig die Rolle von Pepes Schwester Marion, die ansonsten von Uschi Glas verkörpert wurde. Die Rolle der Studienrätin Pollhagen wurde von Inge Wolffberg übernommen (ansonsten meist Ruth Stephan). Auch die ausnahmsweise von Peter Thomas stammende Filmmusik war für die Serie eher ungewöhnlich.

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Die Lümmel von der ersten Bank 1 - Zur Hölle mit den Paukern (1968)


Die Lümmel von der ersten Bank ist der Titel einer siebenteiligen Reihe deutscher Filmkomödien, die in den Jahren 1967 bis 1972 produziert wurden. Literarische Vorlage des ersten Teils war der 1963 erschienene satirische Roman Zur Hölle mit den Paukern des Deutschlehrers Herbert Rösler (Pseudonym: Alexander Wolf). Die Fortsetzungen basieren auf Motiven und Charakteren der gleichen Buchvorlage. Hauptproduzent der kommerziell äußerst erfolgreichen Filmreihe war Franz Seitz, der unter seinem Pseudonym Georg Laforet die Drehbücher aller Teile schrieb. Der zweite Teil wurde als einziger der Reihe von Horst Wendlandts Rialto Film hergestellt. Die ersten drei „Lümmel“-Filme wurden jeweils für mehr als drei Millionen Zuschauer mit der Goldenen Leinwand ausgezeichnet.

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Sonntag, 22. Juli 2012

Wenn der Vater mit dem Sohne (1955)


Wenn der Vater mit dem Sohne ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1955, entstanden unter der Regie von Hans Quest mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Der Film machte das Gutenachtlied La-Le-Lu, nur der Mann im Mond schaut zu von Heino Gaze bekannt. Das Lied stammt aus dem Jahr 1950, Erstinterpret war Bully Buhlan.

Der Film gab Rühmann die Möglichkeit, in seine erklärte Lieblingsrolle zu schlüpfen: die eines Clowns. Er tat dies so perfekt, dass die Internationale Artistenloge ihm die Goldene Artistennadel verlieh - eine für einen „Amateur“ einmalige Auszeichnung.

Länge     93 Minuten

Stab:

Regie     Hans Quest
Drehbuch     Hans Grimm (Story), Gustav Kampendonk, Eckart Hachfeld
Produktion     Kurt Ulrich, Hans Lehmann
Musik     Heino Gaze
Kamera     Kurt Schulz
Schnitt     Hermann Leitner

Besetzung

    Heinz Rühmann: Teddy Lemke
    Oliver Grimm: Ulli
    Waltraut Haas: Gerti
    Robert Freitag: Roy Bentley
    Sybil Werden: Jane Bentley
    Fita Benkhoff: Fräulein Biermann
    Carl-Heinz Schroth: Peepe
    Pero Alexander: Donald Crossman
    Herbert Kiper: Agent Miller
    Hans Schwarz: Samson
    Rudolf Schündler: Herr im Laden
    Heidi Becker: Helga
    Arnim Dahl: Kunstspringer

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Samstag, 21. Juli 2012

Manta - Der Film (1991)


Manta – Der Film ist eine deutsche Actionkomödie aus dem Jahre 1991, der von Royal Film in der Regie von Peter Timm produziert wurde. Er kam vier Wochen vor Manta, Manta, der ebenso den Opel Manta zum Thema hat, in die deutschen Kinos. Kinostart war der 19. September 1991. Der Film erhielt das FBW-Prädikat „wertvoll“ und schaffte es bis auf Platz 1 der deutschen Kinocharts und hielt sich dort mehrere Wochen. Mehr als eine Million Zuschauer wurden gezählt, damit war die Senator-Produktion der erfolgreichste in Deutschland produzierte Kinofilm des Jahres 1991.

Musik: Andreas Dorau. Mit einer kurzen Rolle von Helge Scheider als Helge Schneider.

Leider schlechte Bildqualität.

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Freitag, 20. Juli 2012

Import Export (2007)


Import Export ist ein Film des Regisseurs Ulrich Seidl aus dem Jahre 2007. Der Film schildert zwei Bewegungen von Ost nach West und umgekehrt und konfrontiert mit dem allumfassenden Schrecken einer Gesellschaft, die Ausbeutung bis in die letzte Verästelung der Verkehrsformen zur Grundlage hat.

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Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005, english subtitles)


Sophie Scholl – Die letzten Tage ist ein deutscher Film des Regisseurs Marc Rothemund aus dem Jahr 2005 nach einem Drehbuch von Fred Breinersdorfer. Er schildert die letzten Tage im Leben von Sophie Scholl. Das Drehbuch orientiert sich an den Verhörprotokollen von Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst.

Handlung:

In einem Studentenwohnheim in München beugen sich Sophie Scholl und eine Freundin, Gisela Schertling, über ein Radio und singen leise Billie Holidays „Sugar“ mit, als Sophie plötzlich sagt, dass sie gehen müsse.

Sie geht durch dunkle Straßen und tritt durch eine Tür ein. In einem Keller befinden sich die Mitglieder der Weißen Rose, eine Widerstandsgruppe in München, und bearbeiten die Kopien von ihrem sechsten Flugblatt. Sie haben mehr vervielfältigt, als sie es über die Post verteilen können, daher hat Hans, Sophies Bruder, die Idee, die Extrablätter am nächsten Tag in der Universität zu verteilen...

Altersfreigabe     FSK 12

Stab:

Regie     Marc Rothemund
Drehbuch     Fred Breinersdorfer
Produktion     Christoph Müller, Sven Burgemeister, Marc Rothemund, Fred Breinersdorfer
Musik     Reinhold Heil, Johnny Klimek
Kamera     Martin Langer
Schnitt     Hans Funck

Besetzung:

    Julia Jentsch: Sophie Scholl
    Fabian Hinrichs: Hans Scholl
    Alexander Held: Robert Mohr
    Johanna Gastdorf: Else Gebel
    André Hennicke: Dr. Roland Freisler
    Florian Stetter: Christoph Probst
    Johannes Suhm: Alexander Schmorell
    Maximilian Brückner: Willi Graf
    Jörg Hube: Robert Scholl
    Petra Kelling: Magdalena Scholl
    Franz Staber: Werner Scholl
    Wolfgang Pregler: Jakob Schmid

Das Drehbuch von Fred Breinersdorfer orientiert sich an den Verhörprotokollen von Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst, die in der DDR bis zur Wende in den Archiven der Stasi lagerten und erst seit 1990 von Historikern eingesehen werden konnten.

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